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Union kann davonziehen

08.03.2009, 09:24 Uhr

Dynamo-Stürmer Thomas Bröker (r.) vor Unions Daniel Göhlert am Ball. Die Berliner gewannen das Hinspiel trotzdem 1:0 (Foto: imago)Dynamo-Stürmer Thomas Bröker (r.) vor Unions Daniel Göhlert am Ball. Die Berliner gewannen das Hinspiel trotzdem 1:0 (Foto: imago)Für den 1. FC Union Berlin ist der heutige Sonntag ein besonderer Tag. Zuallererst steht das Ost-Duell mit Dynamo Dresden an. Und mit einem Heimsieg gegen die Sachsen kann Union der Konkurrenz bis auf sechs Punkte davonziehen. Platz eins könnte den "Eisernen" vorerst nicht genommen werden - der Aufstieg in die zweite Bundesliga rückt näher.

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Hinspielsieg nach Platzverweis
Union-Trainer Uwe Neuhaus will trotzdem keine Euphorie aufkommen lassen: "Dresden ist eine kampfstarke Mannschaft mit einer robusten Abwehr und sehr schnellen Spielern. Wir werden sie nicht unterschätzen und müssen ruhig und systematisch spielen“. Im Hinspiel hatte Berlins Torsten Mattuschka erst in der 88. Minute den 1:0-Siegtreffer für die Hauptstädter erzielt, nachdem Dresdens Jungnickel bereits nach einer Stunde mit Gelb-Rot vom Platz flog. Union ist zudem seit neun Spielen ungeschlagen, die Dresdner haben momentan auch eine Serie von fünf Spielen ohne Niederlage. "Warum sollten wir Angst haben, die Unioner sind auch nur Menschen. Ich schätze unsere Chancen auf 50:50“, so Dynamos Stürmer Pavel Dobry.

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Dynamo in Geldnöten
Während sich die Dresdner sportlich etwas erholen konnten und momentan auf Platz 13 stehen, gibt es vereinsintern andere Probleme. Präsident Hauke Haensel gestand finanzielle Probleme des Klubs ein, nur die Hälfte der Februar-Gehälter konnte ausgezahlt werden. Selbst der Spielort für die nächste Saison ist noch nicht geklärt - aufgrund des Stadionstreits droht ein Umzug nach Leipzig. Da kommt das Ost-Derby mit Union gerade recht als Ablenkung: "Das wird unser leichtestes Spiel, wir haben nichts zu verlieren", so Dynamo-Keeper Axel Keller. Union muss zudem den gelbgesperrten Mittelfeldspieler Marco Gebhardt ersetzen.

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Jena bei Stuttgart II
Im zweiten Sonntagsspiel gastiert Carl Zeiss Jena beim VfB Stuttgart II. Für die Jenaer geht es darum, den Abwärtstrend zu stoppen. Seit acht Pflichtspielen gab es keinen Dreier mehr für das Team von Trainer René van Eck, zuletzt setzte es ausgerechnet im Duell mit Erzgebirge Aue eine 0:5-Klatsche. Kurios: Schon vor der Demontage durch Aue sagte van Eck: "Es kann nicht immer steil bergauf gehen, das ist wie im richtigen Leben. Man muss nur sehen, schnell wieder aufzustehen und einen Schritt nach vorn zu machen".

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