03.05.2009, 13:00 Uhr
Unions Torsten Mattuschka (Foto: imago)Tabellenführer Union Berlin hat zwar die vorzeitige Entscheidung im Kampf um den Aufstieg verpasst, an der Rückkehr der "Eisernen" in die 2. Bundesliga bestehen jedoch kaum noch Zweifel. Die Berliner holten am 34. Spieltag der 3. Liga beim SV Sandhausen ein 0:0 und können am kommenden Samstag mit einem Sieg zu Hause gegen den SSV Jahn Regensburg den Aufstieg nun auch rechnerisch perfekt machen. Mit 71 Punkten führt Union die Tabelle weiter unangefochten an. Gegen Sandhausen scheiterten die Berliner vor 4.150 Zuschauern vor allem an der mangelnden Chancenauswertung. Allerdings hatte in einer abwechslungsreichen Begegnung auch der Gastgeber zahlreiche gute Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entschieden.
Ergebnisse und Tabelle der3. Liga
FreitagsspielMehmet Scholl holt einen Punkt beim Trainer-Debüt
Samstagsspiel Paderborn bleibt oben dran
Unterhachings Serie gerissen
Verfolger Unterhaching hat im Kampf um den Aufstieg einen Dämpfer hinnehmen müssen. Nach zuletzt sechs Siegen in Folge kam das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl gegen den Wuppertaler SV nicht über ein mageres 1:1 (1:0) hinaus. Der ehemalige Erstligist fiel punktgleich mit dem SC Paderborn wegen des schlechteren Torverhältnisses auf den dritten Tabellenrang zurück. Für Wuppertal war es ein wichtiger Zähler im Bemühen, die Klasse zu erhalten. Vor 5200 Zuschauern kontrollierte Haching gegen die defensiv ausgerichteten Gäste von Beginn an das Geschehen. In der 26. Minute gelang Robert Zillner nach einer tollen Kombination und einer Vorlage von Torjäger Anton Fink das 1:0. Der WSV tat zunächst zu wenig für die Offensive - bis zur 58. Minute: Da traf Marco Neppe zum 1:1. In der Folgezeit drängte Haching zwar noch auf den siebten Sieg in Serie und setzte dabei alles auf eine Karte, die Bemühungen waren aber oft zu planlos.
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1. FC UnionStadioneröffnung erst im Juli
Neue Hoffnung in Bremen
Der VfR Aalen hat den Sprung von den Abstiegsrängen verpasst. Im Keller-Duell verspielte die Mannschaft von Trainer Petrik Sander mit dem 1:3 (0: 1) beim Tabellenschlusslicht Werder Bremen II wichtige Punkte. Marco Seiler (19.) erzielte den Führungstreffer für Aalen, bevor zweimal Torsten Oehrl (57. und 90. per Foulelfmeter) sowie Max Kruse (77.) für die Wende und ein Fünkchen neue Hoffnung auf den Klassenerhalt bei Werder sorgten. Vor nur 350 Zuschauern entwickelte sich ein Kampfspiel, in der sehenswerte Kombinationen eher selten zu sehen waren. Das frühe Führungstor durch Seiler spielte den Gästen in die Karten. Zwar bemühten sich die Bremer um den Ausgleich, agierten jedoch im Angriff zunächst allzu überhastet und unkonzentriert. Die größte Chance zum 1:1 bot sich dem Kameruner Jose Ikeng schließlich unmittelbar nach dem Wiederanpfiff, als er das Aalener Tor nur knapp verfehlte. Mehr Glück hatte später Oehrl beim 1:1 aus kurzer Distanz sowie der völlig freistehende Kruse.
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FUSSBALL.DE/isd
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
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