08.09.2011, 15:11 Uhr
Die bisherige Arbeitsbilanz von Jürgen Klinsmann als Nationaltrainer der USA liest sich nicht unbedingt begeisternd: kein Sieg, ein Unentschieden, zwei Niederlagen. Unter der Woche gab es ein 0:1 in Belgien, zuvor zu Hause ein 0:1 gegen Costa Rica. Und schon fragt der US-Sender ESPN seine User auf der Webseite, ob Klinsmann der richtige Mann auf diesem Posten ist.
Das Zwischenergebnis um 15 Uhr deutscher Zeit ist kein Vertrauensbeweis für den Trainer. Nur 49 Prozent der knapp 70.000 Abstimmenden finden, dass er der Richtige ist. Mit anderen Worten, eine - wenn auch knappe Mehrheit - spricht sich gegen Klinsmann aus. Richtig schlecht weg kommt er im Bundesstaat North Dakota, wo 67 Prozent die Frage mit "Nein" beantworten. Klinsmann-Befürworter finden sich vor allem an der Westküste, besonders in Kalifornien, wo er seit langem wohnt.
Obwohl kein US-Nationaltrainer seit 23 Jahren so eine schlechte Startbilanz wie Klinsmann hingelegt hat, hat der 47-Jährige seinen Optimismus nicht verloren. "In der zweiten Halbzeit war unsere Reaktion sehr positiv", sagte er nach der Niederlage in Belgien. "Wir ziehen eine ganze Menge aus diesem Spiel. Natürlich verliert man nicht gerne, aber alles in allem war es ein interessantes Spiel für alle."
Für Klinsmann spricht der Faktor Zeit. Die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien beginnt erst im kommenden Sommer. Bis dahin kann er Dinge ausprobieren und die Mannschaft auf Vordermann bringen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am 8. Oktober gegen Honduras.
Quelle: FUSSBALL.DE
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
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