25.11.2009, 07:31 Uhr
Luca Toni darf nicht spielen. (Foto: imgao)Das Theater beim FC Bayern München geht in die nächste Runde. Wie "Bild.de" berichtet, hat Trainer Louis van Gaal hat Weltmeister Luca Toni nach seiner harschen Kritik für das Champions-League-Match gegen Maccabi Haifa aus dem Kader geschmissen.
Toni hatte gegenüber dem italienischen Fernsehsender RAI 3 zugegeben, dass es schon seit dem Dienstantritt von van Gaal zwischen ihm und dem niederländischen Coach nicht stimmt: "Seit vier Monaten habe ich Probleme mit ihm. Alles hat seine Grenzen. Unser Verhältnis ist so gut wie am Ende."
Luca Toni sauer"Alles hat seine Grenzen"
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In der Bundesliga kam der anfänglich verletzte Stürmer in dieser Saison überhaupt erst viermal zum Einsatz. Am vergangenen Sonntag im Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen (1:1) war Toni von Coach van Gaal gar nicht in den Kader berufen worden - laut Verein fehlte er wegen einer Leistenzerrung. Nach der Eskalation des Streits ist es sogar möglich, dass Toni unter van Gaal nicht mehr für den FC Bayern aufläuft. "Luca Toni muss sein Verhalten ändern. Das ist jetzt ein Fall für den Vorstand", gab sich der 58-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Haifa-Match unversöhnlich.
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Damit wäre der 32-jährige Toni in der Winterpause zum Wechsel gezwungen, um seine WM-Chance zu wahren. "Ich würde gerne nach Italien zurückkehren, um die Tore zu schießen, die mich in die Nationalmannschaft zurückbringen. Von den derzeit aktiven Stürmern bin ich immer noch derjenige, der die meisten Tore in der Nationalelf geschossen hat", zitierte die Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" den italienischen Stürmer.
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Hält die Talfahrt des Rekordmeisters weiter an, ist auch die Zukunft von van Gaal bei den Bayern fraglich. Nach nur fünf Siegen aus 13 Liga-Spielen droht in der Champions League, wo der Klub auch nur einen Dreier einfahren konnte, das vorzeitige Aus, sollte Juventus Turin in Bordeaux gewinnen. "Wir sind abhängig von anderen, das ist nicht gut", sagte der unter Erfolgsdruck stehende Niederländer. Die Namen von potenziellen Nachfolgern wie Russlands Nationaltrainer Guus Hiddink oder Mathias Sammer werden an der Säbener Straße bereits gehandelt. Unter einem neuen Coach würde auch Toni wieder bei Null beginnen.
Quelle: t-online.de
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