05.11.2012, 10:13 Uhr | FUSSBALL.DE
Die Amateur-Highlights der Woche. (Quelle: imago)
Am Wochenende war in Deutschlands Amateurligen wieder jede Menge los. FUSSBALL.DE hat für Euch die Highlights herausgesucht.
Heiß her ging es am Wochenende in der Oberliga Niederrhein: In der Partie zwischen Rot-Weiß Oberhausen II gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter hatte Schiedsrichter Sebastian Lattberg keine Aufwärmzeit. Er gab in den ersten neun Minuten zwei Elfmeter und zeigte eine Rote Karte.
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Doch der Reihe nach: Hönnepels Marcel Seyfried holte in der vierten Minute Marvin Diepholz von den Beinen, den fälligen Strafstoß verwandelte Gökan Lekesiz. Fünf Minuten später eine fast identische Aktion auf der anderen Seite. Christoph Caspari senste Daniel Boldt um, der Schiedsrichter gab erneut einen Elfer - und schickte zudem Caspari mit Roter Karte vom Feld. RWO spielte damit über 80 Minuten in Unterzahl und verlor am Ende mit 1:3
Entsprechend schlecht gelaunt zeigten sich die Verantwortlichen der Oberhausener nach dem Spiel: "Beide Strafstöße waren korrekt, aber die Rote Karte war ein Witz", sagte der erzürnte RWO-Coach Thomas Thiel zu "Reviersport".
Dass man sich einer Führung niemals zu sicher sein kann, hat der SSV Rodewald II auf bittere Art und Weise Erfahren müssen: Trotz komfortabler Pausenführung reichte es im Spiel der 2. Kreisklasse Nord Nienburg für den SSV gegen Eystrup II nur zu einem Punkt: Das Spiel endete 6:6.
Dabei sah alles lange nach einem sicheren Sieg aus: Durch ansehnliche Kombinationen hatte man sich schnell mit 2:0 in Führung geschossen, zur Halbzeit stand es 4:1 für Rodewald. Eystrup stellte in der Pause um und verwirrte damit das Heimteam - im Handumdrehen stand es 4:4. Nach einer Ecke erzielte SSV-Goalgetter mit seinem dritten Treffer an diesem Tag wiederum das 5:4, doch gab die erneute Führung Rodewald keine Sicherheit. Mit einem Doppelschlag brachte sich Eystrup sogar in Front - bis zur Nachspielzeit. Nach einem Freistoß erzielte Rodewald immerhin noch den 6:6-Ausgleichstreffer in einem irren Spiel.
Dass es sich auch außerhalb des Pokalwettbewerbs lohnt, Elfmeter im Training zu üben zeigt die Partie SG Blau-Weiß Bad Kösen gegen SV Motor Zeitz: Von sieben Toren vielen vier durch Strafstöße. Nach dem 1:0 für Bad Kösen gab es den ersten Pfiff durch Referee Steffen Zänker. Marco Wiedebach traf zum 1:1-Ausgleich vom Punkt für Zeitz. Doch Blau-Weiß ließ sich nicht schocken und ging nach der Pause mit 3:1 in Führung.
Doch das vermeintliche Ergebnis wurde schnell zunichte gemacht. Nach Fouls von André Scheibner und Matthias Große zeigte der Schiedsrichter zweimal auf den Punkt, Sven Selzer und Wiedebach trafen zum 3:3-Ausgleich .
Die Entscheidung fiel in der 81. Minute, wie sollte es anders sein, durch einen Elfmeter. Marc Eschrich traf zum umjubelten 4:3 für Bad Kösen. Blau-Weiß-Trainer Olaf Lange urteilte nach der Partie, dass der Referee bei allen Elfmeterentscheidungen richtig gelegen hatte.
Quelle: FUSSBALL.DE
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