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VfB-Boss kritisiert Labbadia nach Wutrede

10.10.2012, 12:38 Uhr | t-online.de, sid

Ist nicht mit allen Aussagen Labbadias zufrieden: Dieter Hundt. (Quelle: imago)

Ist nicht mit allen Aussagen Labbadias zufrieden: Dieter Hundt. (Quelle: imago)

Der Aufsichtsratsvorsitzende des VfB Stuttgart, Dieter Hundt, kritisiert Bruno Labbadia für dessen Meinung über Etatsenkungen bei den Schwaben. Der Trainer erhält nach seiner Wutrede zwar viel Zuspruch, manche Aussagen stoßen bei den Schwaben jedoch auf wenig Gegenliebe.

"Mit der Aussage kann ich wenig anfangen. Wir haben unverändert den fünft- oder sechstteuersten Kader. Wenn wir uns daran orientieren, dann hat die Mannschaft noch Luft nach oben. Das ist für mich die Benchmark", sagte Hundt der "Bild"-Zeitung.

Labbadia stichelte auch gegen Etatsenkung

"Wir dürfen nicht vergessen, dass es praktisch die identische Mannschaft ist, die die vergangene Rückrunde als Dritter abgeschlossen hat - wobei auch mir bewusst ist, dass es im Fußball keine Garantie für den Erfolg gibt", so Hundt. Labbadia hatte in seiner viel beachteten Rede auch auf den Sparkurs des VfB und eine Etatsenkung von 20 Millionen Euro hingewiesen.

Während der Pressekonferenz nach dem 2:2 gegen Bayer Leverkusen war Labbadia der Kragen geplatzt. "Ich kann gewisse Dinge nicht akzeptieren, wenn der Trainer wie der letzte Depp dargestellt wird, als hätte er gar keine Ahnung. Die Trainer sind nicht die Mülleimer von allen", hatte der Schwaben-Trainer gesagt.

Er wundere sich nicht, sagte Labbadia weiter, dass es beim VfB "alle paar Monate" einen neuen Coach gebe: "Als normaler Bundesliga-Trainer muss man sich die Frage stellen: Gehe ich einen schweren Weg mit? Oder sage ich: Am Arsch geleckt! Das Fass ist absolut voll." Damit beendete Labbadia die Pressekonferenz.

Verständnis für Labbadia-Ausraster

Der 74 Jahre alte Arbeitgeberpräsident Hundt zeigte Verständnis für die Wutrede Labbadias. "Ich begrüße es, wenn einer auch mal aus sich herausgeht. Bruno Labbadia hat durch seine emotionale Rede seinen Willen gezeigt, aus der derzeit schwierigen Situation herauskommen zu wollen. Das war ein Lebenszeichen", sagte Hundt: "Es zeigt, dass er den Verein lebt und sich engagiert. Über die Wortwahl schaue ich hinweg".

"Haben Vertrauen in Labbadia"

Ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit schließt Hundt derweil aus: "Wir haben Vertrauen in Bruno Labbadia, die Vereinsführung ist mit seiner Arbeit zufrieden". Den Gerüchten im Stuttgarter Umfeld, wonach die VfB-Bosse bereits über eine Alternative für Labbadia nachdenken würden, hatte zuvor auch Sportdirektor Fredi Bobic widersprochen. "Wir können schon einiges verkraften. Wir arbeiten sehr eng zusammen. Die Diskussion gab es im letzten Herbst, die fängt jetzt wieder an. Ständig Diskussionen. Das mache ich nicht mit. Es geht mit aller Ruhe weiter", sagte Bobic.

Quelle: t-online.de, sid

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