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VfB: Für Labbadia wird es bereits eng

23.08.2013, 09:09 Uhr | JS, FUSSBALL.DE

Bruno Labbadia steht unter Beschuss. (Quelle: imago\Avanti)

Bruno Labbadia steht unter Beschuss. (Quelle: Avanti/imago)

Der miese Saisonstart des VfB Stuttgart hält an. Die Schwaben haben sich im Playoff-Hinspiel zur Europa League beim kroatischen Vertreter HNK Rijeka blamiert und hatten bei der 1:2 (0:0)-Pleite noch Glück, dass Vedad Ibisevic mit seinem Treffer zum Endstand in 89. Minute wenigstens noch das so wichtige Auswärtstor gelang.

Doch nach sechs Pflichtspielen ist die Stimmung beim VfB bereits im Keller. Lediglich beim Fünftligisten Dynamo Berlin gelang ein glanzloser Sieg (2:0), in der Bundesliga ist Stuttgart noch ohne Punktgewinn, in der Europa League gelang in den drei Partien gegen Botew Plowdiw (1:1 und 0:0) und nun in Rijeka kein Erfolg. Für Trainer Bruno Labbadia wird die Luft somit bereits dünner.

Anhänger sind sauer auf Labbadia

Bei den Fans hat der Coach keinen Kredit mehr. In Rijeka skandierten die knapp 1000 VfB-Fans immer wieder "Bruno raus". Bereits bei der Heimpleite am letzten Wochenende gegen Leverkusen (0:1) verschafften die Anhänger der Schwaben ihrem Unmut über Labbadia lautstark Luft. "Für uns ist das zu wenig. Wir belohnen uns nicht. Es ist unser Manko, dass wir zu viele Chancen brauchen", sagte der 46-Jährige nach der Pleite im Playoff-Match.

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Manager Fredi Bobic stieß nach der Partie ins gleiche Horn. "Wir haben unsere Torchancen schlampig vergeben und vor den Gegentoren ein unglaubliches taktisches Fehlverhalten gezeigt", sagte der frühere Nationalspieler, der vor dem Spiel einen Sieg vom VfB gefordert hatte. "Alles andere wäre blamabel", hatte Bobic gesagt.

Acht Neuzgänge, keine Stammelf

Die Blamage ist eingetreten. Beim DFB-Pokalfinalisten läuft es in dieser Spielzeit noch überhaupt nicht rund. Trotz acht Neuzugängen spielt der Klub ähnlich enttäuschend wie in der letzten Saison, als der VfB nur auf Rang zwölf landete. Labbadia hat noch keine Stammformation gefunden, die Mannschaft wirkt verunsichert und nicht eingespielt.

Labbadia schickte bis jetzt in jedem Spiel eine andere Formation aufs Feld, wohl eine Reaktion auf die letzte Saison, in der Stuttgart nach den Bayern die zweitmeisten Pflichtspiele hatte. Damals führte der VfB-Trainer den Kräfteverschleiß als Grund für die schlechten Leistungen insbesondere in der Rückrunde an. Doch Automatismen können sich ob der ständigen Rotation nicht einstellen. Insbesondere gegen tief stehende Gegner hat Stuttgart Probleme, das Spiel zu machen, Kreativität ist bei der Labbadia-Elf oft Fehlanzeige.

Understatement sorgt für Verdruss

Die Aufbruchsstimmung bei den Schwaben, die bei der Wahl des neuen Präsidenten Bernd Wahler vor wenigen Wochen zu spüren war, ist dahin. Von den Fans wird der Coach als der Schuldige ausgemacht. Er hat seine Wunsch-Neuzugänge bekommen, trotzdem gilt er als Tiefstapeler. Vor wenigen Wochen hatte er die Anhänger verärgert, dass er trotz der Neuen die Erwartungshaltung drücken wollte. "Man könnte meinen, wir hätten Messi oder Neymar verpflichtet", hatte Labbadia damals gesagt.

Schon am Sonntag im wichtigen Punktspiel beim FC Augsburg stehen Labbadia und seine Mannschaft mit dem Rücken zur Wand. Eine Pleite beim ebenfalls noch sieglosen FCA und für den Coach wird es eng. Eine Trainerentlassung im während der Vorrunde wäre in Stuttgart nichts Neues. Labbadias Vorgänger Armin Veh, Markus Babbel, Christian Gross und Jens Keller mussten allesamt bereits in der ersten Saisonhälfte ihren Hut nehmen.

Quelle: JS, FUSSBALL.DE

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