27.10.2012, 10:14 Uhr | FUSSBALL.DE, dpa, sid
Van Marwijk steht für den VfL Wolfsburg bereit. (Quelle: imago)
Bert van Marwijk, Bernd Schuster oder sogar Mirko Slomka? Nach der Entlassung von Felix Magath beim kriselnden Bundesligisten VfL Wolfsburg brodelt die Gerüchteküche, wer die Wölfe in Zukunft trainieren soll. Der ehemalige niederländische Nationalcoach van Marwijk geht bereits in die Offensive und zeigt Interesse.
"Wolfsburg ist ein Verein mit Möglichkeiten. Sie haben in diesem Sommer viele Spieler geholt. Die Bundesliga ist für mich eine der schönsten Ligen", sagte er dem Fachmagazin "Voetbal International".
Van Marwijk hatte zwischen 2004 und 2006 den BVB betreut und war von 2008 bis zur EM im Sommer Bondscoach der Niederlande. "Ich habe wieder viel Energie und Ambitionen, um einen Klub zu trainieren", ließ der 50-Jährige nun wissen.
Gleichwohl gab van Marwijk zu, bislang nicht in Kontakt mit dem Tabellenletzten zu stehen: "Ich hatte noch kein Gespräch mit Wolfsburg, es gab auch noch keine Kontaktaufnahme. Aber ich weiß wohl, dass mein Name da schon früher ein paar Mal genannt wurde."
Heiß gehandelt wird nach Informationen des "Express" auch Bernd Schuster. Garcia Sanz, der mächtige Aufsichtsratschef in Wolfsburg, soll ein großer Freund des "blonden Engels" sein. 2005 und 2010 hatte der Klub bereits mit dem ehemaligen Trainer von Real Madrid verhandelt, doch die Bosse entschieden sich dann doch anders.
Ein Wechsel könnte Sinn machen. Schuster hat viel Erfahrung, zudem ist er als TV-Experte bestes über die Bundesliga informiert. Zuletzt ist er sogar extra mit seiner Familie aus seiner Wahlheimat Madrid nach München gezogen, um noch näher dran zu sein.
Unterdessen zeigt sich Hannovers Klubchef Martin Kind für einen möglichen Wechsel von Trainer Mirko Slomka nicht gesprächsbereit. "Es hat sich niemand gemeldet und das wäre auch nicht sinnvoll", sagte Kind.
Wolfsburger Medien hatten spekuliert, dass der Trainer des erfolgreicheren niedersächsischen Nachbars als Nachfolger für Magath im Gespräch sei. Demnach sei VfL-Mutterkonzern Volkswagen auch bereit, geeignete Kandidaten aus bestehenden Verträgen herauszukaufen. "Wir reden über Vertragsverlängerung und keine Vertragsauflösung", betonte Kind.
Das Gleiche gelte, so Kind, auch für Sportdirektor Jörg Schmadtke, der ebenfalls in im Gespräch ist. Denn der VfL Wolfsburg sucht nicht nur einen Trainer, sondern auch einen Manager. Laut Wolfsburger Medien sind für den Posten auch Christian Nerlinger, Dietmar Beiersdorfer, Christian Hochstätter, Martin Bader und Salzburgs Ralf Rangnick im engeren Kandidatenkreis.
Quelle: FUSSBALL.DE, dpa, sid
Laut Medienberichten trennt sich Fortuna vom Trainer.
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