18.03.2013, 09:50 Uhr | FUSSBALL.DE, t-online.de
Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin (re.) stärkt Trainer Thomas Schaaf nicht mehr den Rücken. (Quelle: Sven Simon/imago)
Der Druck auf Thomas Schaaf wächst. Nach dem enttäuschenden 2:2-Unentschieden gegen Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth fand Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin deutliche Worte. Der 46-Jährige kritisierte aufgrund der anhaltenden sportlichen Talfahrt die Mannschaft und ging in der Trainerfrage erstmals auf Konfrontationskurs.
"Es ist nicht so, dass hier ein Trainerwechsel, so wie das immer behauptet wird, völlig ausgeschlossen ist", wird Eichin von der "Kreiszeitung" zitiert. "Wir spielen nicht gut, wir gewinnen die Heimspiele nicht, da ist eine Trainerdiskussion völlig normal", sagte der 46-Jährige.
Eichin "bewerte Thomas Schaaf nicht als Institution, sondern nach dem, was er jeden Tag leistet." Gleichzeitig fand der Werder-Boss lobende Worte für Schaaf, der seit 14 Jahren im Amt ist und mit Bremen unter anderem das Double (2004) gewann: "Thomas Schaaf gibt alles, er tut alles, und er ist der, der am meisten darunter leidet." Auf die Frage, ob Schaaf auch am Saisonende noch Trainer in Bremen sein wird, antwortete Eichin: "Davon gehe ich aus."
Der ehemalige Manager der Kölner Haie kritisierte zudem die Profi-Mannschaft und stellte die Einstellung der Spieler infrage: "Ich will hier nicht pausenlos von Abstiegskampf und irgendwelchen Dramen reden, das ist Bullshit. Aber man muss schon wissen, wo man steht, und um was es hier geht. Da muss sich jeder Einzelne zurücknehmen. Man hat aber das Gefühl, dass einige denken: Ja, wir sind ja auf einem guten Weg, das wird schon von alleine werden. Aber in der Bundesliga geht nix von alleine."
Quelle: FUSSBALL.DE, t-online.de
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