16.11.2012, 15:23 Uhr | FUSSBALL.DE
Werder-Trainer Thomas Schaaf. (Quelle: imago)
Treueschwur bestätigt: Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf hat sich nach dem Abgang von Manager Klaus Allofs erneut zu seinem Klub bekannt. Ein eigener Wechsel etwa zu Allofs' neuem Verein VfL Wolfsburg komme für ihn nicht infrage, bekräftigte Schaaf in Bremen. "Es ist so, dass Klaus Allofs eine Entscheidung getroffen hat. Ich aber bin hier. Ich sitze hier und mache hier meine Arbeit und das werde ich auch weiterhin tun", sagte Schaaf.
Der 51-Jährige Fußballlehrer wird am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf zum ersten Mal seit 13 Jahren nicht neben Allofs auf der Bank der Bremer sitzen.
Der frühere Werder-Profi Frank Baumann, der als bisheriger Allofs-Assistent zunächst einen Teil dessen Aufgaben übernommen hat, wird ebenfalls nicht neben Schaaf sitzen. "Weil das nicht sein Part ist", begründete der Coach. "Ich bin begeistert von der Art, wie er den Wechsel nach seiner Karriere gestaltet hat. Aber es ist nicht sein Bereich, auf der Bank zu sitzen. Das hat er vorher nicht getan, und das wird er jetzt auch nicht machen. Das ist vollkommen normal."
Schaaf gab derweil zu, dass die Turbulenzen der vergangenen Tage nicht spurlos an ihm vorbeigegangen seien: "In einer solchen Situation verliert man sich auch mal zwischendurch in Gedanken. Viele Dinge waren automatisiert, das wird sich jetzt neu gestalten." Angesichts der Unruhe in der Hansestadt sei es nun die wichtigste Aufgabe, gegen Fortuna alle Kräfte zu bündeln und sich der sportlichen Herausforderung zu stellen. "So gesehen, ist es vielleicht ganz gut, dass wir erst am Sonntag spielen", so Schaaf weiter.
Quelle: FUSSBALL.DE
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