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Werder nach Derby-Pleite sauer auf Schiri Kinhöfer

28.01.2013, 11:27 Uhr | FUSSBALL.DE

Viel schlechter hätte der Bundesliga-Spieltag für Werder Bremen nicht laufen können. Eine 2:3-Pleite beim Erzrivalen HSV wäre schon schlimm genug. Doch die Art und Weise, wie die Niederlage zustande kam, sorgte beim Team um Trainer Thomas Schaaf für reichlich Ärger. Im Zentrum der Bremer Kritik standen die umstrittenen Entscheidungen von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer.

"Es ist schon demotivierend, wenn jede 50:50-Entscheidung zu deinen Ungunsten gefällt wird", schimpfte Werder-Stürmer Nils Petersen nach dem Spiel gegenüber dem "Kicker". Zunächst hatte Torschütze Dennis Aogo beim 2:1-Führungstreffer für den HSV den Ball im Fünfmeterraum mit der Hand gespielt, dann stand Artjoms Rudnevs beim 3:1 wohl im Abseits.

"Dass es Hand war, kann man sehr deutlich sehen"

"Wir haben unnötigerweise verloren, weil wir aus unseren Möglichkeiten zu wenig gemacht haben", relativierte Trainer Schaaf zunächst, doch dann schob er hinterher: "Natürlich hätte es auch einige andere Entscheidungen und Pfiffe geben müssen." Zum Tor von Aogo hatte er eine klare Meinung: "Dass es Hand war, kann man sehr deutlich sehen", sagte er der "Kreiszeitung Syke".

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Fritz: Gelbe Karte "ein Witz"

Für viel Gesprächsstoff sorgten auch die beiden Platzverweise auf Seiten der Werderaner: Zunächst war Clemens Fritz wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz gestellt worden. "Beim zweiten Foul komme ich den Bruchteil einer Sekunde zu spät", gab der Übeltäter nachher zwar zu, doch die erste Gelbe Karte sei "ein Witz" gewesen. Der "Gefoulte" Rafael van der Vaart habe ihm versichert, dass er nur den Ball gespielt habe, kritisierte Fritz. Es war der erste Platzverweis in seiner Bundesliga-Karriere.

Tritt in Richtung des Unparteiischen?

"Keine Gelb-Rote Karte" war der einzige Kommentar, den sich der zweite Sünder Marko Arnautovic entlocken ließ. Der Österreicher hatte in der 90. Minute erst für ein Foul an HSV-Kapitän Westermann Gelb gesehen, nur wenige Sekunden später kassierte 23-Jährige die zweite Verwarnung und damit Gelb-Rot. "Es kommt darauf an, wie der Schiedsrichter dies bewertet, ob er es auf sich bezieht", erklärte Schaaf zur strittigen Situation. Arnautovic hatte einen Tritt in Richtung des Unparteiischen angedeutet - so sah es offenbar Schiedsrichter Kinhöfer.

Doch bei aller Schelte für den Offiziellen mussten sich die Bremer wie so oft in dieser Saison auch an die eigene Nase fassen. "Schade, dass wir wieder mal die Punkte so einfach verschenkt haben", sagte Petersen. Und auch Fritz ist sich der Situation bewusst: "Wir müssen aufpassen, dass wir keine Krise bekommen", warnte der 32-Jährige. Mit 22 Punkten steht die Schaaf-Truppe weiter auf Platz Zwölf, der Abstand zu den internationalen Plätzen beträgt mittlerweile sieben Punkte.

Quelle: FUSSBALL.DE

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