14.03.2011, 16:10 Uhr | t-online.de
Benjamin (li.) und Ulf Kirsten sind dem Fußball und Dynamo Dresden verfallen. (Foto: imago)
Ulf Kirsten war ein Torjäger erster Güte. Sein Sohn Benjamin hat ebenfalls eine Karriere als Fußballer eingeschlagen - allerdings im Tor. Doch nicht nur Benjamin Kirsten tritt in große Fußstapfen. In der 3. Liga versuchen eine ganze Reihe von Spielern, es ihren Papis gleichzutun (Foto-Show: Wie der Vater, so der Sohn).
Ulf Kirsten war ein gutes Vorbild für Sohnemann Benjamin. Der "Schwatte" erzielte in 504 Punktspielen für Dynamo Dresden und Bayer Leverkusen 239 Tore. So verwundert es nicht, dass Benjamin bereits als Kind für Dynamo fieberte. Sein Rüstzeug für den Profi-Betrieb holte sich der 23-Jährige jedoch bei Bayer Leverkusen, wo er die Nachwuchsabteilungen durchlief. 2005 kehrte der verlorene Sohn zurück zu Dynamo.
Dabei tat sich Kirsten zu Beginn noch schwer bei den Sachsen. In den ersten beiden Spielzeiten absolvierte der Keeper jeweils nur ein Spiel. Der Durchbruch gelang ihm schließlich in dieser Saison. Stammtorhüter Axel Keller verletzte sich - die Chance für den Sprössling des großen Ulf. Er nutzte sie bedingt. Denn ganz fehlerlos waren seine beiden Auftritte am 5. und 6. Spieltag nicht. Und so stand fortan wieder Keller im Kasten der Dresdner.
Doch Benjamin Kirsten hatte Blut geleckt, hängte sich im Training voll rein, sodass Dynamo-Coach Matthias Mauksch ihm noch eine zweite Chance gab. Die nutzte Kirsten. In den beiden Begegnungen gegen Bayern München II und den SV Wehen Wiesbaden überzeugte der Youngster.
Benjamin Kirsten ist nicht der einzige Spieler in der 3. Liga, der seinem prominenten Vater nacheifert. Klicken Sie sich durch die Fotoshow.
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