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WM 2010

Thierry Henry droht eine Sperre

02.12.2009, 19:33 Uhr

Droht Ungemach: Thierry Henry muss nach seinem Handspiel gegen Irland mit einer Sperre rechnen. (Foto: imago)Droht Ungemach: Thierry Henry muss nach seinem Handspiel gegen Irland mit einer Sperre rechnen. (Foto: imago)Thierry Henry drohen nach seinem Handspiel im WM-Play-off gegen Irland (1:1) Sanktionen durch den Fußball-Weltverband. FIFA-Präsident Joseph Blatter kündigte Untersuchungen der Disziplinarkommission an. Henry hatte vor dem Ausgleichstor, das Frankreich die Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika bescherte, den Ball mit der Hand gespielt.

Der schwedische Referee Martin Hansson hatte das Vergehen nicht geahndet. Henry könnte nun für WM-Spiele gesperrt werden und somit im kommenden Sommer zumindest in der Vorrunde zum Zuschauen verurteilt werden. Henry hatte das Handspiel später eingestanden, sein Handeln aber gerechtfertigt. Blatter führte mit dem beim FC Barcelona spielenden Franzosen ein Telefongespräch. Der FIFA-Präsident hatte zudem öffentlich sein Verständnis für Henry geäußert.

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Iren ziehen Antrag zurück

Nach der offensichtlichen Benachteiligung hatte Irland bei der FIFA einen Antrag gestellt, als 33. WM-Team zugelassen zu werden. Diese Bitte zogen die Iren noch vor der Sondersitzung des FIFA-Exekutivkomitees am Mittwoch in Kapstadt zurück. Sie hätte ohnehin keine Aussicht auf Erfolg gehabt. Blatter entschuldigte sich in ungewöhnlich offener Form bei den Iren für aus seiner Sicht falsch interpretierte Äußerungen zu dem Begehren. "Ich habe überhaupt nichts gegen die Iren. Sie sind außerordentlich tolle Sportsleute. Es tut mir Leid", sagte der Schweizer. Am Montag hatte Blatter bei einem Sponsorenkongress spöttische Anmerkungen über den irischen Antrag gemacht.

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Anliegen war nie offiziell

Die Iren hatten das Verhalten des FIFA-Präsidenten zuvor kritisiert. "Herr Blatter hat unser Anliegen öffentlich gemacht, obwohl er versichert hatte, dass es vertraulich behandelt wird. Das Anliegen wurde nie offiziell an die FIFA gerichtet, es war nur Teil einer Diskussion mit dem Weltverband', ließ der irische Verband FAI in einer offiziellen Stellungnahme verlauten.

Quelle: sid , dpa

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