03.06.2009, 15:21 Uhr
Pele Wollitz hat Interesse am Trainerjob in Cottbus (Foto: imago)Der FC Energie Cottbus ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer. Mit Claus-Dieter Wollitz hat nun erstmals der vermeintliche Wunschkandidat öffentlich sein Interesse an der Nachfolge von Bojan Prasnikar bestätigt und auch Kontaktz zu den Lausitzern eingeräumt. "Energie ist ein gut geführter Verein. Ja, das ist eine sehr reizvolle Geschichte", sagte der 43-Jährige Coach des VfL Osnabrück in der Lausitzer Rundschau. "Cottbus hat Kontakt zu mir aufgenommen. Es besteht Interesse von beiden Seiten", bestätigte er der Sächsischen Zeitung: "Jetzt muss man klären, wie das Ziel für die nächste Saison lautet, welche Möglichkeiten bestehen. Die müssen nicht überdimensional sein." Eine Entscheidung müsste bis Ende der Woche getroffen werden.
Osnabrück Mit Wollitz zum Wiederaufstieg
EnergieQuo Vadis, Cottbus?
Neuaufbau mit neuen Leuten
Wollitz hat in Osnabrück allerdings noch einen Vertrag bis 2011. Darüber hinaus traut die Vereinsführung des VfL ihm nach dem Abstieg aus der 2. Liga zu, den Wiederaufbau zu bewältigen und hat sich zu einer weiteren Zusammenarbeit mit ihrem Trainer bekannt. "Pele Wollitz hat hier in den zurückliegenden fünf Jahren eine exzellente Arbeit abgeliefert", erklärte VfL-Präsident Dirk Rasch am Mittwoch. Wollitz' Ziel war es eigentlich gewesen, in der Liga zu bleiben und zu sagen: "Danke, das war's." Es würde ihn ehren, dass der VfL an ihm festhalten will. Dennoch stellte er auch klar: "Ich halte das aber nicht für die richtige Entscheidung. Ein Neuaufbau sollte mit unbelasteten Leuten beginnen."
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Jürgen Raab im Gespräch
Neben Wollitz ist auch Jürgen Raab als Prasnikar-Nachfolger im Gespräch. Raab arbeitete zuletzt als Assistent von Hans Meyer bei Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Nürnberg. Die Cottbuser Verantwortlichen lehnten einen Kommentar zu möglichen Trainerkandidaten ab. "Wir werden uns einige Tage sortieren. Wir nehmen uns Zeit", hatte Präsident Ulrich Lepsch nach der Niederlage in der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg betont.
FUSSBALL.DE/dpa
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
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