17.12.2012, 12:02 Uhr | sid
Derzeit auf Konfrontationskurs: HSV-Trainer Fink (li.) und Klub-Boss Carl Jarchow. (Quelle: imago/Contrast)
HSV-Trainer Thorsten Fink hat sich über die Anreisebedingungen zum Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen (0:3) beschwert und indirekt den Sparkurs beim Hamburger SV kritisiert. "Natürlich ist es unglücklich, wenn man am Vortag des Spiels sechs Stunden lang im Zug sitzt, besonders nach der anstrengenden Reise nach Brasilien", sagte Fink Hamburger Medien.
Der 45 Jahre alte Ex-Bayern-Profi sprach nach einer zweistündigen Verspätung von einer "suboptimalen Vorbereitung" auf das Spiel: "Wir sollten insgesamt überlegen, ob wir da nicht bessere Bedingungen schaffen sollten." Der HSV war vier Tage vor der Bundesliga-Partie von einem Freundschaftsspiel aus Porto Alegre zurückgekehrt.
Klub-Boss Carl Jarchow reagierte gereizt auf Finks Vorwürfe. "Wenn der Trainer der Meinung ist, wir sollten fliegen, dann soll er es rechtzeitig sagen. Dann werden wir uns darüber einigen", sagte Jarchow der "Bild"-Zeitung. "Ich habe nicht viel Verständnis dafür, dass man nach so einer Leistung solche Erklärungen sucht. Ich bin der Meinung, dass man mehr Einsatz und mehr Temperament auf dem Spielfeld erwarten kann. Egal, ob man drei, vier oder sechs Stunden angereist ist."
Quelle: sid
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