03.10.2012, 19:18 Uhr | t-online.de, dpa
Die Fans der Hoffenheimer drücken Boris Vukcevic die Daumen. (Quelle: dpa)
Der Gesundheitszustand von Boris Vukcevic hat sich leicht verbessert. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte ist die Lage aber weiterhin kritisch. Der 22-jährige Profi der TSG 1899 Hoffenheim, der bei einem Autounfall schwere Kopfverletzungen erlitten hatte, liegt noch immer im Koma.
"Wir saugen jedes positive Signal auf und stärken damit das Prinzip Hoffnung, das bei uns an erster Stelle steht. Die Zuversicht steigt und macht es uns leichter, in eine Art Alltag zurück zu kehren.", sagte Hoffenheims Manager Andreas Müller.
Die Eltern von Boris Vukcevic waren unterdessen auf Einladung der TSG zu Gast im Trainingszentrum, wo sie die Mannschaft über den Gesundheitszustand informierten. "Auch uns bleibt derzeit nur die Hoffnung, dass Boris es packt. Er kämpft und das lässt uns hoffen", sagten sie und bedankten sich für die Anteilnahme am Schicksal ihres Sohnes: "Wir sind so unglaublich dankbar für die beispiellose Anteilnahme in den letzten Tagen. Vor allem die großartige Unterstützung der Fans am Samstag im Stadion hat uns sehr berührt."
Anschließend überreichten die 1899-Verantwortlichen ein von der kompletten Mannschaft gestaltetes Poster für den verunglückten Teamkollegen. "Natürlich haben auch die Spieler das Bedürfnis, sich um Boris zu kümmern, ihn zu besuchen. Aber es macht zurzeit überhaupt keinen Sinn, zum Krankenhaus zu fahren, da dort absolute Ruhe geboten ist. Deshalb sind wir froh, dass die Eltern hier waren und wir ihnen und Boris mit dieser kleinen Geste vielleicht ein Stück weit haben helfen können", sagte Cheftrainer Markus Babbel.
Quelle: t-online.de, dpa
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