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Zwanziger besucht Kreis Weser-Ems

24.01.2012, 10:05 Uhr | nfv.de

Ferdinand Dunker, NFV-Bezirksvorsitzender Weser-Ems, Dr. Theo Zwanziger, Tobias Gerdesmeyer, Bürgermeister der Stadt Lohne, Klaus Dieter Fischer, Werder Bremen (v.l) (Foto: nfv.de)

Ferdinand Dunker, NFV-Bezirksvorsitzender Weser-Ems, Dr. Theo Zwanziger, Tobias Gerdesmeyer, Bürgermeister der Stadt Lohne, Klaus Dieter Fischer, Werder Bremen (v.l) (Foto: nfv.de)

Für einen Mann der nur noch wenige Tage DFB-Präsident ist, hinterlässt Dr. Theo Zwanziger einen nachhaltigen Eindruck. Und zwar einen durch und durch positiven. Denn er spult sein Besuchsprogramm in Lohne und Dinklage nicht etwa generalstabsmäßig ab. Im Gegenteil: Theo Zwanziger zeigt sich in Hochform. Er zieht mit seinen Worten und Gesten die zahlreichen Gäste des Werder Eck in Lohne ebenso in seinen Bann wie später auch die Mitglieder des NFV-Bezirksbeirates Weser-Ems. In beiden Veranstaltungen hätte man eine Stecknadel fallen hören, als er mal ernst, meistens aber humorvoll die richtigen Worte fand. Keine Frage: Es gibt im Deutschen Fußball-Bund keinen besseren Redner als den scheidenden DFB-Präsidenten. Zusammen mit NFV-Präsident Karl Rothmund und NFV-Direktor Bastian Hellberg war Dr. Theo Zwanziger auf "Dienstreise" im Oldenburgischen Münsterland. REINER KRAMER begleitet die hochkarätige Delegation des Fußballs.

Großer Tag für Gerdesmeyer

Für Lohnes Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer beginnt das neue Jahr wie in einem Rausch. Seit dem 1. Januar ist der 38-Jährige neuer Bürgermeister der Stadt Lohne. Und am 20. Tag des neuen Jahres feiert er bereits seinen ersten großen Festtag. Er empfängt keinen Geringeren als den noch amtierenden DFB-Präsidenten Dr. Tho Zwanziger im Werder Eck. Sein Kollege Heinrich Moormann, Bürgermeister in Dinklage, freut sich nicht minder, schließlich begrüßt er in seiner Stadt nicht nur den DFB-Präsidenten, sondern auch noch den kompletten NFV-Bezirksbeirat, der in seiner turnusmäßigen Sitzung den Ort im Oldenburgischen Münsterland für den prominenten Besucher auserwählt hat. Ein Heimspiel für den NFV-Bezirksvorsitzenden Ferdinand Dunker, der seit vielen Jahren in Dinklage wohnt.

Zwanziger als brillanter Redner

Dr. Theo Zwanziger zeigt sich in Dinklage in Bestform, weicht keiner Frage aus und formuliert brillant. War er beim Werder-Eck in Lohne in erster Linie Zuhörer, so ist er in Dinklage der humorvolle Entertainer. Der 66-jährige Jurist ist ein Mann, der nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen will. Der große Fußball steht natürlich im Fokus. Aber für ihn bedeuten die sozialen Themen keinesfalls nur die zweite Geige. Neben dem Selbstläufer Nationalmannschaft kümmert er sich auch und vorrangig um soziale Projekte, die beim DFB bis zu seinem Amtsantritt eher etwa im Verborgenen behandelt wurden. Und wenn er sich mit voller Inbrunst zum Ehrenamt bekennt, sind das keine Lippenbekenntnisse. "Wir benötigen in unserer Gesellschaft eine vernünftige Anerkennungskultur. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sportvereinen müssen beruflich gefördert werden. Die Politik darf sich dabei nicht aus der Verantwortung ziehen, Ich vermisse bisher die Taten. Wir benötigen klare gesetzliche Vorgaben", lautet sein unmissverständliches Credo. In diesem "Glaubensbekenntnis“ ist Dr. Theo Zwanziger voll auf der Wellenlänge seines Freundes Karl Rothmund, der als DFB-Vizepräsident unter anderem für die sozialen Themen und Nachhaltigkeit zuständig ist. "Theo Zwanziger ist ein Mensch, der mit der Spitze und Breite gleich gut umgehen kann“, erklärt Rothmund. Ein perfektes "Paar“, das sich im manchmal harten Fußballgeschäft ideal ergänzt und sich die Bälle geschickt zuspielt.    

Zwanziger betont soziale Bedeutung des Fußballs 

Überhaupt könnte das Wort "Nachhaltigkeit" das Fußballmodewort 2012 werden. Die sozialen Themen sind geradezu "überlebenswichtig" und müssen immer wieder auf der Tagesordnung des Deutschen Fußball-Bundes stehen. Darin sind sich Dr. Zwanziger und Rothmund auch einig. "Der Fußball hat eine hohe soziale Komponente“, betont der DFB-Präsident im Werder Eck in Lohne. Den größten Beifall heimst Dr. Theo Zwanziger ein, als er den zahlreichen Fußballfreunden die Vorfreude auf die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine weckt: "Die Nationalmannschaft hat nach der gewonnenen Europameisterschaft 1996 in England wieder gute Voraussetzungen, den Titel zu gewinnen." Dem ist nichts hinzuzufügen.
Nur so viel: Die Zuhörerinnen und Zuhörer in Lohne und Dinklage haben unisono erklärt, der symphatische Dr. Theo Zwanziger ist immer wieder gerne im Oldenburgischen Münsterland gesehen, auch wenn er nicht mehr in Amt und Würden ist.

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