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Kreisoberliga: SV Preußen Dobberkau – FSV Havelberg, 1:3 (0:1), Dobberkau
Durch ein 3:1 holte sich der FSV Havelberg drei Punkte bei SV Preußen Dobberkau. Was die Favoritenrolle betrifft, waren sich die Experten vorab einig und wurden in ihrer Einschätzung letztlich auch nicht enttäuscht.
Moritz Oppermann versenkte die Kugel zum 1:0 (26.). Der SV Preußen Dobberkau glich bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr aus. Schließlich schickte Referee Bernd Manecke ) beide Teams mit der knappen Führung für den FSV Havelberg in die Kabinen. 46 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den SV Preußen Dobberkau schlägt – bejubelten in der 48. Minute den Treffer von Tobias Kurth zum 1:1. Dass der FSV Havelberg in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Admir Suljanovic, der in der 71. Minute zur Stelle war. Toni Leppin erhöhte den Vorsprung der Gäste nach 78 Minuten auf 3:1. Am Ende hieß es für das Team von Coach Gerd Marx: drei Punkte auf des Gegners Platz durch einen Auswärtserfolg bei SV Preußen Dobberkau.
Der SV Preußen Dobberkau bekommt das Defensivmanko nicht in den Griff und steckt weiter im Keller fest. Die Ausbeute der Offensive ist bei den Gastgebern verbesserungswürdig, was man an den erst 14 geschossenen Treffern eindeutig ablesen kann. Mit nun schon sechs Niederlagen, aber nur einem Sieg und drei Unentschieden sind die Aussichten der Elf von Coach Marco Schönhoff alles andere als positiv. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei SV Preußen Dobberkau noch ausbaufähig. Nur fünf von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.
Nach dem klaren Erfolg über den SV Preußen Dobberkau festigt der FSV Havelberg den dritten Tabellenplatz. Mit nur 13 Gegentoren hat der FSV Havelberg die beste Defensive der Kreisoberliga. Zuletzt lief es erfreulich für den FSV Havelberg, was zwölf Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Während der SV Preußen Dobberkau am nächsten Freitag (19:00 Uhr) bei der Zweitvertretung von FSV Saxonia Tangermünde gastiert, steht für den FSV Havelberg einen Tag später vor heimischer Kulisse der Schlagabtausch mit der Reserve von TuS Schwarz-Weiß Bismark auf der Agenda.