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Kreisoberliga: Bredower SV I – SG Eintracht Friesack, 6:1 (3:0), Brieselang
Die SG Eintracht Friesack kam gegen Bredower SV I mit 1:6 unter die Räder. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur Bredower SV I heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften mit einem 1:1 die Punkte geteilt.
115 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für Bredower SV I schlägt – bejubelten in der 24. Minute den Treffer von Emran Ramadani zum 1:0. Nach nur 28 Minuten verließ Moritz Christ von Team von Sven Thoß das Feld, Michael Kurz kam in die Partie. Wenig später verwandelte Julian Meyer einen Elfmeter zum 2:0 zugunsten des Gastgebers (42.). Der Halbzeitpfiff war noch nicht ertönt, als Ramadani seinen zweiten Treffer nachlegte (44.). Die Überlegenheit von Bredower SV I spiegelte sich in einer deutlichen Halbzeitführung wider. Zum Seitenwechsel ersetzte Rodrigo Lemes Dos Santos von der SG Eintracht Friesack seinen Teamkameraden Robert Meinecke. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Sven Thoß, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Sascha Stober und Thiemo Sprink kamen für Sylvester Beres und Dustin Wiegert ins Spiel (61.). Für das 4:0 von Bredower SV I sorgte Ramadani, der in Minute 63 zur Stelle war. In der Schlussphase gelang Robin Hink noch der Ehrentreffer für die SG Eintracht Friesack (77.). Ramadani beseitigte mit seinen Toren (80./89.) die letzten Zweifel am Sieg von Bredower SV I. Sven Lange pfiff schließlich das Spiel ab, in dem Bredower SV I bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Der Sieg hatte Auswirkungen auf die Tabelle, wo Bredower SV I nun auf dem neunten Platz steht. Sechs Siege, sechs Remis und fünf Niederlagen hat Bredower SV I momentan auf dem Konto. Sechs Spiele ist es her, dass Bredower SV I zuletzt eine Niederlage kassierte.
Die Abwehrprobleme der SG Eintracht Friesack bleiben akut, sodass die Elf von Nils Thiemann weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Mit 66 Toren fing sich der Gast die meisten Gegentore in der Kreisoberliga ein. Mit nun schon zwölf Niederlagen, aber nur fünf Siegen und zwei Unentschieden sind die Aussichten der SG Eintracht Friesack alles andere als positiv. Nach dem dritten Fehlschlag am Stück ist die SG Eintracht Friesack weiter in Bedrängnis geraten. Gegen Bredower SV I war am Ende kein Kraut gewachsen.
Die Verteidigung bleibt die Achillesferse der SG Eintracht Friesack. Nach der Niederlage gegen Bredower SV I ist die SG Eintracht Friesack aktuell das defensivschwächste Team der Kreisoberliga.
Während Bredower SV I am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) bei der Zweitvertretung von Werderaner FC Viktoria 1920 gastiert, duelliert sich die SG Eintracht Friesack zeitgleich mit der Reserve von FSV Babelsberg 74.