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Kreisliga Frauen: MSV 1919 Neuruppin – SG Mildenberg 23, 7:1 (4:1), Neuruppin
Ein einseitiges Torfestival lieferten sich MSV 1919 Neuruppin und SG Mildenberg 23 mit dem Endstand von 7:1. Wem die Favoritenrolle bei diesem Match zusteht, war vorab klar. MSV 1919 Neuruppin enttäuschte die Erwartungen nicht. Das Team von Lucas Crüger hatte das Hinspiel gegen SG Mildenberg 23 mit 3:1 gewonnen.
Für das erste Tor sorgte Lisa Rähse. In der 26. Minute traf die Spielerin von MSV 1919 Neuruppin ins Schwarze. Der Treffer von Zuhal Onay aus der 29. Minute bedeutete vor den 23 Zuschauern fortan eine deutliche Führung zugunsten des Heimteams. Melissa Ulrich überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für MSV 1919 Neuruppin (32.). Wenige Momente vor dem Seitenwechsel war Kim Witzlau mit dem 1:3 für SG Mildenberg 23 zur Stelle (39.). Der Halbzeitpfiff war noch nicht ertönt, als Onay ihren zweiten Treffer nachlegte (40.). Zur Halbzeit blickte MSV 1919 Neuruppin auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Michael Spanka schickte Jolina Emily Berndt aufs Feld. Katrin Stern blieb in der Kabine. Mit Onay und Susanne Liese nahm Lucas Crüger in der 59. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Alissa Linn Kose und Petra Körmöczi. Ulrich (63.), Rähse (68.) und Kose (80.) bauten die komfortable Führung von MSV 1919 Neuruppin weiter aus. Mit dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Mandy Reinosch fuhr MSV 1919 Neuruppin einen Kantersieg ein, der sich schon vor der Halbzeitpause abgezeichnet hatte.
MSV 1919 Neuruppin machte im Klassement Boden gut und steht nun auf Rang zwei. Die Offensive von MSV 1919 Neuruppin in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch SG Mildenberg 23 war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 68-mal schlugen die Angreiferinnen von MSV 1919 Neuruppin in dieser Spielzeit zu. Mit dem Sieg baute MSV 1919 Neuruppin die erfolgreiche Saisonbilanz aus. Bislang holte MSV 1919 Neuruppin elf Siege, ein Remis und kassierte erst fünf Niederlagen. Mit vier Siegen in Folge ist MSV 1919 Neuruppin so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“.
SG Mildenberg 23 befindet sich nach der deutlichen Niederlage gegen MSV 1919 Neuruppin weiter im Abstiegssog. SG Mildenberg 23 musste sich nun schon neunmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die Gäste insgesamt auch nur sechs Siege und ein Unentschieden vorweisen können, sind die Aussichten ziemlich düster. MSV 1919 Neuruppin hat die Krise von SG Mildenberg 23 verschärft. SG Mildenberg 23 musste bereits den dritten Fehlschlag in Folge in Kauf nehmen.
Kommende Woche tritt MSV 1919 Neuruppin bei SG Blau-Weiß Leegebruch an (Sonntag, 14:30 Uhr), am gleichen Tag genießt SG Mildenberg 23 Heimrecht gegen SV Eintracht Alt Ruppin.