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Bezirksliga West Herren: FSV Trier-Tarforst – SV Niederemmel, 7:1 (4:1), Trier
Der FSV Trier-Tarforst erteilte dem SV Niederemmel eine Lehrstunde und gewann mit 7:1. Die Rot-Blauen hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatten die Tarforster alle davon und die Partie erfolgreich beendet. Im Hinspiel hatte die Mannschaft von Patrick Zöllner nichts anbrennen lassen und war als 4:0-Sieger vom Platz gegangen.
Der Tabellenführer legte los wie die Feuerwehr und ließ durch einen Doppelschlag von Benedikt Hubertus Decker aufhorchen (9./11.). Der Treffer von Nicola Rigoni ließ nach 14 Minuten die 150 Zuschauer neuerlich jubeln und vergrößerte den Vorsprung des Heimteams. In der 37. Minute brachte Dustin Geisler das Netz für den SV Niederemmel zum Zappeln. Zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit (42.) schoss Elias Heitkötter einen weiteren Treffer für den FSV Trier-Tarforst. Die Rot-Blauen gab in Durchgang eins klar den Ton an. Folgerichtig stand zur Pause eine klare Führung auf dem Zettel. Der FSV Trier-Tarforst konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der Rot-Blauen. Luis Böhme ersetzte Phil Scheuring, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Der FSV Trier-Tarforst ließ in der Folge nicht locker und markierte weitere Tore in Person von Rigoni (68.), Christoph Nickl (77.) und Decker (79.). Mit dem Schlusspfiff durch Referee Tobias Kuba fuhr die Rot-Blauen einen Kantersieg ein, der sich schon vor der Halbzeitpause abgezeichnet hatte.
Nach 29 Spieltagen und nur einer Niederlage stehen für den FSV Trier-Tarforst 80 Zähler zu Buche. Der Defensivverbund der Rot-Blauen ist nur äußerst schwer zu knacken. Die erst 26 kassierten Gegentore suchen in der Liga ihresgleichen. Der FSV Trier-Tarforst erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien zwölf Zähler.
In der Tabelle liegt der SV Niederemmel nach der Pleite weiter auf dem elften Rang. Insbesondere an vorderster Front kommen die Gäste nicht zur Entfaltung, sodass nur 45 erzielte Treffer auf das Konto der Elf von Trainer Sascha Kohr gehen. Der SV Niederemmel musste sich nun schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der SV Niederemmel insgesamt auch nur sieben Siege und sieben Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam der SV Niederemmel auf insgesamt nur drei Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Während die Rot-Blauen am nächsten Samstag (18:00 Uhr) bei TuS Mosella Schweich gastiert, duelliert sich der SV Niederemmel am gleichen Tag mit SG Zewen.