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Kreisoberliga: FSV Havelberg – SV Preußen Dobberkau, 6:0 (3:0), Havelberg
Ein einseitiges Torfestival lieferten sich der FSV Havelberg und der SV Preußen Dobberkau mit dem Endstand von 6:0. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten des FSV Havelberg. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Das Hinspiel beider Teams war 3:1 für das Team von Gerd Marx geendet.
Moritz Oppermann brachte den SV Preußen Dobberkau per Doppelschlag ins Hintertreffen, als er in der 18. und 35. Minute vollstreckte. Die 80 Zuschauer hatten sich schon auf die Halbzeitpause eingestellt, da schlug Gabriel Viera Dos Santos noch einmal zu: 3:0 stand es nun aus Sicht des FSV Havelberg (42.). Zur Halbzeit blickte das Heimteam auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Der FSV Havelberg konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei FSV Havelberg. Thomas Dreisow ersetzte Steven Möbius, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Per Elfmeter erhöhte Oppermann in der 52. Minute seine Torausbeute an diesem Tag auf drei Treffer – 4:0 für den FSV Havelberg. David Stamer schraubte das Ergebnis in der 57. Minute mit dem 5:0 für den FSV Havelberg in die Höhe. Eigentlich war der SV Preußen Dobberkau schon geschlagen, als Admir Suljanovic das Leder zum 0:6 über die Linie beförderte (60.). Schlussendlich verbuchte der FSV Havelberg gegen die Mannschaft von Trainer Marco Schönhoff einen überzeugenden 6:0-Heimerfolg.
Der FSV Havelberg hat nach dem souveränen Erfolg über den SV Preußen Dobberkau weiter die zweite Tabellenposition inne. Offensiv konnte dem FSV Havelberg in der Kreisoberliga kaum jemand das Wasser reichen, was die 83 geschossenen Treffer nachhaltig dokumentieren.
Der SV Preußen Dobberkau muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. In der Tabelle liegen die Gäste nach der Pleite weiter auf dem 13. Rang. Im Sturm des SV Preußen Dobberkau stimmt es ganz und gar nicht: 34 Treffer konnte er in dieser Saison erst erzielen. Nun musste sich der SV Preußen Dobberkau schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und sechs Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Der FSV Havelberg wandert mit nun 52 Zählern auf dem Konto weiter auf dem Erfolgspfad, während die Welt des SV Preußen Dobberkau gegenwärtig trist aussieht.
Als Nächstes steht für den FSV Havelberg eine Auswärtsaufgabe an. Am Samstag (15:00 Uhr) geht es gegen den SV Germania Tangerhütte. Der SV Preußen Dobberkau empfängt parallel den SV Heide Klein Schwechten.