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Frauen Bezirksliga Staffel 6: SG Horstmar/Leer – TuS Wüllen, 4:0 (1:0), Horstmar
SG Horstmar/Leer erfüllte die letzte Pflichtaufgabe und siegte wenig überraschend gegen TuS Wüllen mit 4:0. SG Horstmar/Leer war als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschte die eigenen Anhänger nicht. Im Hinspiel wurde TuS Wüllen mit 1:6 abgeschossen.
Ehe der Schiedsrichter Marcus Conrads die Protagonistinnen zur Pause bat, traf Maike Kreimer zum 1:0 zugunsten von SG Horstmar/Leer (42.). Zur Pause war das Team von Trainer Sascha Kölking im Fahrwasser und verbuchte eine knappe Führung. Das Heimteam kehrte stark verändert aus der Kabine zurück. Statt Sabrina Thiemann, Imke Kreimer und Anna-Lena Bröcking standen jetzt Angelique Herzog, Jette Hinkers und Johanna Klemm auf dem Platz. Mit Isabelle van Almsick und Emelie Schmitz nahm Christian Renze in der 57. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Jannah Wynk und Josefine Hueske. Maike Kreimer schnürte mit ihrem zweiten Treffer einen Doppelpack und brachte ihre Mannschaft auf die Siegerstraße (68.). Anke Markmann überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für SG Horstmar/Leer (72.). Maike Kreimer stellte schließlich in der 80. Minute den 4:0-Sieg für SG Horstmar/Leer sicher. Am Ende kam SG Horstmar/Leer gegen TuS Wüllen zu einem verdienten Sieg.
Die Saison von SG Horstmar/Leer war insgesamt von Erfolg gekrönt. SG Horstmar/Leer hat mit dem zweiten Tabellenplatz den Aufstieg perfekt gemacht. SG Horstmar/Leer stellte in dieser Saison die beste Hintermannschaft der Frauen Bezirksliga Staffel 6 und kassierte lediglich 30 Gegentreffer. Zum Saisonende blickt SG Horstmar/Leer auf ein eindrucksvolles Abschneiden: 19 Siege, fünf Unentschieden und lediglich zwei Pleiten. SG Horstmar/Leer zeigte bis zum Saisonabschluss eine solide Leistung und holte zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen.
Mit 121 Gegentreffern stellte TuS Wüllen die schlechteste Defensive der Liga. Die Gäste absolvierten eine dürftige Spielzeit, an deren Ende der Abstieg steht. Im Angriff von TuS Wüllen fehlte es in diesem Fußballjahr eindeutig an Durchschlagskraft, was an 27 geschossenen Toren in der Saisonstatistik eindeutig ablesbar ist. Mit der Note ungenügend endet eine äußerst schlechte Saison für TuS Wüllen. Die katastrophale Bilanz: drei Siege, zwei Remis und 21 Niederlagen.