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Kreisliga: Wüstenbrander SV – SpG SV Schönberg / FSV Oberwiera, 5:3 (2:2), Hohenstein-Ernstthal
Der Wüstenbrander SV errang am Sonntag einen 5:3-Sieg über SpG SV Schönberg / FSV Oberwiera. Als Favorit rein – als Sieger raus. Der Wüstenbrander SV hat alle Erwartungen erfüllt.
40 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für das Team von Coach Sven Schmidt schlägt – bejubelten in der elften Minute den Treffer von Michal Salak zum 1:0. Aus der Ruhe ließ sich SpG SV Schönberg / FSV Oberwiera nicht bringen. Maurice Vetter erzielte wenig später den Ausgleich (16.). Der Treffer zum 2:1 sicherte dem Wüstenbrander SV nicht nur die Führung – es war auch bereits der zweite von Salak in diesem Spiel (23.). Marco Berger ließ sich in der 33. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 2:2 für SpG SV Schönberg / FSV Oberwiera. Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen. Unentschieden lautete der Zwischenstand. In der Pause stellte der Wüstenbrander SV personell um: Per Doppelwechsel kamen Max Smieszalski und Nils Köhler auf den Platz und ersetzten Cedrig Hainig und Tim Unger. Die Heimmannschaft ging per Elfmeter von Salak in Führung (49.). Andreas Hallbauer schoss die Kugel zum 4:2 für den Wüstenbrander SV über die Linie (63.). Für das 3:4 von SpG SV Schönberg / FSV Oberwiera zeichnete Julius Graichen verantwortlich (67.). Salak führte sein Team heute beinahe im Alleingang zum Erfolg: Mit dem 5:3 war er schon das vierte Mal an diesem Tag erfolgreich (87.). Am Ende stand der Wüstenbrander SV als Sieger da und behielt mit dem 5:3 die drei Punkte verdient zu Hause.
Das Konto des Wüstenbrander SV zählt mittlerweile 49 Punkte. Damit steht der Wüstenbrander SV kurz vor Saisonende auf einem starken zweiten Platz. Die Offensive des Wüstenbrander SV in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch SpG SV Schönberg / FSV Oberwiera war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 58-mal schlugen die Angreifer des Wüstenbrander SV in dieser Spielzeit zu. Nur viermal gab sich der Wüstenbrander SV bisher geschlagen.
SpG SV Schönberg / FSV Oberwiera muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. In der Tabelle liegt die Elf von Trainer Steffen Wagner nach der Pleite weiter auf dem zwölften Rang. Mit nun schon 14 Niederlagen, aber nur sechs Siegen und vier Unentschieden sind die Aussichten des Gasts alles andere als positiv.
Am kommenden Sonntag trifft der Wüstenbrander SV auf SV 1861 Kirchberg (15:00 Uhr), SpG SV Schönberg / FSV Oberwiera reist zu Ebersbrunner SV 2 (12:30 Uhr).