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Mobilplus im O. D. C. Stadtliga: ESV Lok Döbeln – TSV Wachau, 6:2 (5:2), Döbeln
Bei ESV Lok Döbeln holte sich TSV Wachau eine 2:6-Schlappe ab. ESV Lok Döbeln hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen. Das Hinspiel bei TSV Wachau hatte ESV Lok Döbeln schlussendlich mit 4:0 für sich entschieden.
Für Anke Schmidt war der Einsatz nach einer Minute vorbei. Für sie wurde Lisa-Marie Berthold eingewechselt. Kaum war das Spiel angepfiffen, lag TSV Wachau bereits in Front. Linda Petrik markierte in der vierten Minute die Führung. Lange währte die Freude des Teams von Coach Markus Uhlig nicht, denn schon in der sechsten Minute schoss Karoline Kommol den Ausgleichstreffer für ESV Lok Döbeln. Den dritten Treffer des Spiels erzielte TSV Wachau in der siebten Minute. Es sollte nicht das letzte Tor gewesen sein, das die 25 Zuschauer an diesem Tag zu sehen bekamen. Geschockt zeigte sich ESV Lok Döbeln nicht. Nur wenig später war Kommol mit dem Ausgleich zur Stelle (8.). Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Rosa Sprint schnürte einen Doppelpack (11./17.), sodass die Elf von Steffen Sprint fortan mit 4:2 führte. Ein frühes Ende hatte das Spiel für Berthold von Gastgeber, die in der 15. Minute vom Platz musste und von Mia Mehner ersetzt wurde. Lisa Sprint überwand die gegnerische Schlussfrau zum 5:2 für ESV Lok Döbeln (19.). Nach nur 20 Minuten verließ Christin Rößler von TSV Wachau das Feld, Philipp Zunder kam in die Partie. Die beiden Mannschaften verabschiedeten sich schließlich mit der deutlichen Führung für ESV Lok Döbeln in die Pause. Laura Eschner gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für ESV Lok Döbeln (82.). Nach abgeklärter Leistung blickte ESV Lok Döbeln auf einen klaren Heimerfolg über TSV Wachau.
Das Ergebnis hatte Auswirkungen auf die Tabelle, in der ESV Lok Döbeln auf den vierten Rang kletterte. Die Offensive von ESV Lok Döbeln in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch TSV Wachau war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 48-mal schlugen die Angreiferinnen von ESV Lok Döbeln in dieser Spielzeit zu. ESV Lok Döbeln blieb auch im vierten Spiel hintereinander ungeschlagen, baute jedoch die Serie von drei Siegen nicht aus.
Trotz der Niederlage belegt TSV Wachau weiterhin den neunten Tabellenplatz. Mit 77 Toren fing sich TSV Wachau die meisten Gegentore in der Mobilplus im O. D. C. Stadtliga ein. Mit nun schon 13 Niederlagen, aber nur einem Sieg und einem Unentschieden sind die Aussichten von TSV Wachau alles andere als positiv. Nur einmal ging TSV Wachau in den vergangenen fünf Partien als Sieger vom Feld.
Nach der klaren Niederlage gegen ESV Lok Döbeln ist TSV Wachau weiter das defensivschwächste Team der Mobilplus im O. D. C. Stadtliga.
Am Samstag, den 13.06.2026, tritt ESV Lok Döbeln bei SG Canitz an (13:00 Uhr), einen Tag später (14:00 Uhr) genießt TSV Wachau Heimrecht gegen Serkowitzer FSV 2.