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Herren KOL St. I Warnow: TSG Neubukow – Post SV Rostock, 7:2 (3:1), Neubukow
Die TSG Neubukow führte den Post SV Rostock nach allen Regeln der Kunst mit 7:2 vor. Die Überraschung blieb aus: Gegen die TSG Neubukow kassierte der Post SV Rostock eine deutliche Niederlage. Das Hinspiel hatte die TSG Neubukow für sich entschieden und einen 5:2-Sieg gefeiert.
Die Gastgeber erwischten einen Auftakt nach Maß und gingen vor 56 Zuschauern durch Nico Tobias Hartig bereits nach neun Minuten in Führung. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Phillip Luca Schenck schnürte einen Doppelpack (19./34.), sodass die Mannschaft von Trainer Sven Neubert fortan mit 3:0 führte. Frank Gareis schoss für den Post SV Rostock in der 37. Minute das erste Tor. Mit der Führung für die TSG Neubukow ging es in die Kabine. In der Halbzeitpause änderte Sven Neubert das Personal und brachte Tobias Seraphin und Robert Dommack mit einem Doppelwechsel für Dennis Doll und Iven Blattmeier auf den Platz. Dommack (61.) und Maximilian Wünsch (63.) brachten der TSG Neubukow mit zwei schnellen Treffern die Vorentscheidung. Gareis verkürzte für den Post SV Rostock später in der 71. Minute auf 2:5. Durchsetzungsstark zeigte sich die TSG Neubukow, als Jonas Penzenstadler (76.) und Wünsch (81.) schnell nacheinander im gegnerischen Strafraum zuschlugen. Am Ende kam die TSG Neubukow gegen den Post SV Rostock zu einem verdienten Sieg.
Zum Aufstieg langte es diese Spielzeit nicht für die TSG Neubukow. Die sehr gute Platzierung hinter den Aufstiegsrängen stimmt in Hinblick auf die kommende Saison jedoch hoffnungsfroh. Dass die TSG Neubukow über eine funktionierende Offensivabteilung verfügt, zeigte sich auch beim letzten Aufritt des Fußballjahres. Die TSG Neubukow erzielte insgesamt 98 Treffer. Für die TSG Neubukow lief in dieser Spielzeit nahezu alles nach Plan, wie die Statistik von 18 Siegen, vier Remis und nur vier Pleiten eindrucksvoll aufzeigt. Gegen Ende der Spielzeit trumpfte die TSG Neubukow nochmal groß auf und gewann die letzten vier Spiele.
Dieses Mal entkam der Gast nur knapp dem Abstieg. Nach 26 Spielen steht der Post SV Rostock auf Platz zwölf. Die Anfälligkeit der eigenen Hintermannschaft zog sich bei der Elf von Coach Justus Stückmann wie ein roter Faden durch die Saison. Sie endete mit insgesamt 104 Gegentreffern. Kein Wunder also, dass die Defensivprobleme auch beim letzten Auftritt schonungslos aufgedeckt wurden. Die Verantwortlichen des Post SV Rostock werden ein ernüchterndes Saisonfazit ziehen. Gerade einmal acht Siege und fünf Remis brachte der Post SV Rostock zustande. Demgegenüber stehen satte 13 Niederlagen. Der Post SV Rostock ließ in den letzten fünf Spielen einiges vermissen und sicherte sich nur einmal die Maximalausbeute.