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Amateurstatistiken

138 Tore |13.01.2022|17:00

Adler Osterfeld: Torgefährlicher geht's nicht

Niklas Seeger (l.): "Wir möchten schnellstmöglich bis in die Niederrheinliga."[Foto: SV Adler Osterfeld]

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13 Spiele, 13 Siege, 138:2 Tore: Die erste Saison der neu gegründeten Frauenfußballmannschaft beim Bezirksligisten SV Adler Osterfeld könnte kaum besser laufen. Mit 138 Treffern in der Kreisliga Duisburg-Mülheim-Dinslaken ist Osterfeld sogar das torgefährlichste Frauenteam deutschlandweit. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Trainer Niklas Seeger (25) über den "Raketenstart" und große Ziele.

FUSSBALL.DE: Ihre Mannschaft spielt bisher eine Wahnsinnssaison. Haben Sie sich den Startschuss für Frauenfußball in Osterfeld genauso vorgestellt, Herr Seeger?

Niklas Seeger: Es läuft sogar noch besser als erwartet. Ich hätte nicht gedacht, dass wir zu diesem Saisonzeitpunkt noch ohne Punktverlust und mit einem derartigen Torverhältnis dastehen. Wir haben viele Gegner sehr deutlich besiegt. Das ist alles andere als selbstverständlich.

Ihr Team rangiert mit satten 138 Treffern an der Spitze. Was sind die Gründe dafür, dass es so gut läuft? Man darf ja nicht außer Acht lassen, dass die Mannschaft sehr jung ist und im Sommer neu zusammengestellt wurde.

"Wir wollen uns zu einer festen Anlaufstelle für Talente im Mädchenfußball etablieren"

Seeger: Die Qualität des Kaders ist riesig. Wir haben viele talentierte Spielerinnen mit einer außergewöhnlichen individuellen Klasse. Außerdem sind die Mädels auch außerhalb des Platzes ein Team. Sie unternehmen viel gemeinsam, die Chemie stimmt.

Sind Sie sich eigentlich bewusst, dass der SV Ader Osterfeld mit 138 Toren die torgefährlichste Frauenoffensive in Deutschland stellt?

Seeger: Obwohl ich behaupten würde, viele Statistiken zu kennen, wusste ich das tatsächlich noch nicht. Das ist auf jeden Fall schön zu hören. Wobei ich mich gerade in diesem Moment eher darüber ärgere, dass wir nicht noch mehr Tore erzielt haben! (lacht) Das wäre auf jeden Fall möglich gewesen. Wir haben einige Chancen liegen gelassen.

Alleine 39 Tore hat die erst 16 Jahre alte Duygu Alsancak erzielt - und das in nur elf Spielen! Was macht Sie so stark und torgefährlich?

Seeger: Duygu ist noch eine richtige Straßenfußballerin, die man in ihrer Generation vielleicht gar nicht mehr so häufig sieht. Für unsere Spielerinnen gelten auf dem Platz grundsätzlich einige Regeln. Duygu interessiert das aber nicht wirklich. (lacht) Sie spielt so ein bisschen gegen unser eigentliches System, hat aber einen beeindruckenden Torriecher und ist extrem effektiv. Wenn sie so viele Tore erzielt, habe ich am Ende wenige Argumente, ihr irgendwelche Regeln aufs Auge zu drücken. Bemerkenswert ist auch, dass Duygu zusätzlich noch für unsere U 17 auf Torejagd geht und dort schon 60 Saisontreffer auf dem Konto hat - in einer Partie steuerte sie zu einem 32:0-Erfolg 21 Tore bei. Die 100er-Marke hat sie also insgesamt schon fast geknackt. Ich bin gespannt, wie viele Tore es am Saisonende sein werden.

Im Ranking der besten Torjägerinnen Deutschlands aus der 7. Liga ist Duygu Alsancak Vierte. Trauen Sie ihr auch den Gewinn der Torjägerkanone für alle zu?

Seeger: Absolut. Sie hätte auch an der Spitze stehen können, wenn sie ihre Möglichkeiten noch besser verwertet hätte. Sie merken: Ich bin sehr kritisch mit meinen Spielerinnen. (lacht) Fakt ist aber, dass bereits ihre bisherige Torausbeute sensationell ist. Es ist nicht so, dass wir das Spiel vor allem auf sie zuschneiden. Duygu hat aber den notwendigen Torjägerinnen-Instinkt, um oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Noch wichtiger als eine solche Einzelauszeichnung sind aber die gemeinschaftlichen Ziele mit dem Team. Der Vorsprung auf den ärgsten Konkurrenten SV Raadt beträgt sechs Zähler. Der Aufstieg in die Bezirksliga ist in der zweiten Saisonhälfte das klare Ziel, oder?

Seeger: Wir nehmen uns fest vor, in die Bezirksliga aufzusteigen. Und ich bin auch guter Dinge, dass uns das bereits in unserem ersten Jahr gelingen wird.

Welche mittelfristigen Ziele verfolgen Sie mit dem SV Adler Osterfeld?

Seeger: Wir möchten schnellstmöglich bis in die Niederrheinliga - also die 4. Liga - aufsteigen. Bestenfalls schaffen wir es, nach jeder Saison hochzugehen. Aber das wird ein schwerer Weg und der Erfolg ist abhängig von vielen verschiedenen Faktoren: Wie entwickelt sich unser Team und die Konkurrenz? Auf welche Gegner treffen wir in den nächsten Jahren? Deshalb tun wir gut daran, von Saison zu Saison zu schauen und uns immer wieder neue kurzfristige Ziele zu setzen. Generell lässt sich aber festhalten, dass wir uns stetig weiterentwickeln und verbessern wollen. Um unseren aktuellen Leistungsstand zu überprüfen, sind unter anderem jährlich Tests gegen die Frauenmannschaften des BVB und des FC Schalke 04 geplant. Auch diese beiden Teams haben erst vor kurzem ihren Weg im Frauenfußball begonnen. Es ist spannend zu sehen, wie wir uns im direkten Vergleich entwickeln.

Wie sieht insgesamt die Entwicklung im Frauenbereich des Vereins aus?

Seeger: Es tut sich sehr viel. Neben der Frauenmannschaft haben wir eine U 17, die auch schon um den Aufstieg mitspielt. Da wir einen großen Zulauf von talentierten Spielerinnen erhalten, gründen wir jetzt auch noch eine U 15, die vorerst bis zum Saisonende ohne Wertung antreten wird. Wir wollen unser Angebot für fußballbegeisterte Mädchen in der Region ständig erweitern und uns zu einer festen Anlaufstelle für Talente im Mädchenfußball etablieren.

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