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Auswanderer|25.02.2018|11:00

Die Ghigani-Brüder: Ab nach Indonesien

[Foto: Nico Brunetti]

Über Deutschlands Kreisklasse in Asiens Profifußball: Ex-Hachinger Patrick Ghigani und sein Bruder Ennis haben im Winter diesen spektakulären Wechsel vollzogen. Beide, zuletzt beim FSV Harthof München aktiv, sind seit Mitte Januar beim indonesischen Zweitligisten Persijap Jepara als Trainerduo unterwegs. Auf FUSSBALL.DE berichten die Ghigani-Brüder nun über die ersten Wochen in ihrer neuen Rolle.

Wieder einmal ist Patrick Ghigani über einen längeren Zeitraum von seiner Frau und seinen Kindern getrennt. Diesmal sind es über 11.000 Kilometer, die der 39-Jährige entfernt wohnt. Mithilfe der heutigen Kommunikationskanäle kann Ghigani trotzdem täglichen Kontakt zu seiner Familie haben, unter anderem virtuell das Frühstück gemeinsam mit seinen Liebsten verbringen. „Es ist nicht so einfach. Aber wir machen das Beste daraus. Es ist nicht das erste Mal, dass wir in so einer Situation sind. Das hatten wir auch schon öfters in meiner aktiven Zeit als Profi“, sagt er – wohlwissend, dass die Entfernung zur Familie mit einer großen Chance zusammenhängt. Ghigani ist nämlich zusammen mit seinem jüngeren Bruder Ennis Ghigani (35) seit Januar Cheftrainer des indonesischen Zweitligisten Persijap Jepara. „Das ist eine riesige und tolle Möglichkeit“, freut sich der ehemalige Fußballer der Spielvereinigung Unterhaching und von LR Ahlen.

"Erwartungen sind sehr hoch"

Die Aufgabe in Indonesien ist nicht nur für die beiden etwas ganz Besonderes: Der Rummel um die Ghiganis ist groß. „Weil wir aus Deutschland kommen, sind die Erwartungen an uns sehr hoch. Deshalb wissen wir, dass wir die eine oder andere Drucksituation überstehen müssen. Aber wir sind zuversichtlich und optimistisch, dass uns das gelingt.“ Dabei erhoffen sich die Ghiganis vor allem die Weiterentwicklung des jungen Teams, und auch die Installation einer Strategie. Bisher läuft auch alles zur vollsten Zufriedenheit des neuen Gespanns. Die Mannschaft macht einen guten Eindruck, überzeugt mit Geschwindigkeit und Technik. Als eine der Hauptaufgaben betrachten es die Brüder, für den Fortschritt im taktischen Bereich zu sorgen.

"Solch eine Chance bekommt man nur einmal"

Beim Erreichen der eigens gesteckten Ziele stehen die Chancen dann nicht schlecht, den Aufstieg in die „Super League“, in die erste Liga Indonesiens, zu schaffen. Hierbei kommt dem Ghigani-Klub das komplexe Ligensystem zugute, von dem Traditionsvereine immer wieder mal profitieren. Mit dem Ehrgeiz gehen die beiden Brüder auch an die Aufgabe heran. „Für einen Fußballtrainer ist es das A und O, Erfolg zu haben“, so der 39-Jährige. Das Engagement in Indonesien soll auch nicht von kurzer Dauer sein, eine spätere Verlängerung des Zweijahresvertrages ist wünschenswert. Irgendwann würde den Chefcoach eine Station in Europa sehr reizen, berichtet er.

"Ich bin sehr zufrieden"

Aktuell sind die Ghiganis jedoch komplett auf die Herausforderung in Indonesien fokussiert. Der 39 Jahre alte Trainer hat das Land schon in seinen zwei Jahren als Spieler lieben gelernt. „Ich habe das Land in sehr guter Erinnerung und mag die Riesen-Begeisterung, den der Fußball hier auslöst. Auch das Wetter, die Mentalität, die Gastfreundschaft und das gute Essen gefallen mir. Ich bin sehr zufrieden.“ Insbesondere der Hype um den Fußball hat sich sofort bewahrheitet. In den ersten Trainingstagen zeigten die Zuschauer gleich einmal das große Interesse, an Spieltagen könnten sogar bis zu 40.000 Zuschauer ein Spiel des indonesischen Zweitligisten verfolgen.

Der Stolz, für diesen Klub zu arbeiten, ist in den Gesprächen mit den Ghiganis auch unüberhörbar. Die großen Bemühungen des Vereines sind übrigens auch ein Grund dafür, dass beide die Zelte in Deutschland abgebrochen haben. Mit der Organisation eines Wohnplatzes ab März und den bereitgestellten Schulplätzen für Ghiganis Kinder ab Sommer schmeichelte der Klub den neuen Cheftrainer. „Das hat am Ende des Tages einen großen Ausschlag gegeben.“ Aktuell, so berichtet sein jüngerer Bruder, wohnen beide noch im Hotel. Doch auch dort fühlt sich das Trainerduo wie Zuhause. „Es ist ein sehr schönes Hotel. Da fehlt es einem an Nichts“, meint der 35 Jahre alte Co-Trainer.

"Es ist Zeit, den Schritt zu gehen"

Neben der Familie lässt der Chefcoach noch etwas weiteres Geliebtes zurück: Die Fußballschule in München, die er gemeinsam mit den ehemaligen 1860-Spielern Paul Agostino und Roman Tyce fünf Jahre betreut hat. Seine Traurigkeit hält sich darüber in Grenzen. „Es ist Zeit, den Schritt zu gehen“, begründet er. Möglicherweise nutzt Ghigani aber noch seine Kontakte nach Deutschland. „Selbstverständlich ist man immer daran interessiert, den indonesischen Fußball vielleicht auch den Deutschen näher zu bringen. Das kann passieren, indem man Freundschaftsspiele macht oder Mannschaften einlädt oder auch dem einen oder anderen Talent aus Deutschland die Chance hier gibt. Eine Kooperation ist da immer und durchaus möglich.“

An seine fußballerische Zeit in Deutschland wird der ehemalige Profi mit den tunesischen Wurzeln übrigens immer gerne zurückdenken, hebt dabei seine Erfahrung bei der Spielvereinigung Unterhaching in den Vordergrund. Aber auch seine Stationen in den anderen Ländern haben dem Weltenbummler gut gefallen. In Griechenland genoss er die aufgeheizte Atmosphäre, in Tunesien verlebte er ein sehr gutes erstes Jahr als Profi. Und wie beschrieben ist er jetzt froh, wieder in Indonesien zu sein.

"Qualität ist höher als in deutschen Oberligen"

Die Möglichkeit hat sich eben über seinen bekannten Namen in Indonesien ergeben und auch über eine Charity-Veranstaltung, als Ghigani über seine Tätigkeit bei der Nike-Academy eine Mädchenmannschaft trainierte. Denn danach kam die Klub-Besitzerin von Persijap Jepara auf den Ex-Profi zu und machte ihm das Angebot, als Coach für den Verein zu arbeiten. Gleichzeitig hat Ghigani auch Anteile von zehn Prozent am Zweitligisten in Südostasien erhalten. Das Training leitete der 39-Jährige aber nicht mit diesen Hintergedanken. „Ich kenne die Ausbildungssituation in Indonesien und habe mich sehr gerne dafür zur Verfügung gestellt“, bekräftigt er.

In Anbetracht der Chance ist es ihm natürlich nicht allzu schwer gefallen, den FSV Harthof München zu verlassen. Der Klub aus der Kreisklasse Bayerns muss also künftig ohne den Ex-Profi als Spieler auszukommen. Und auch der Trainer ist nicht mehr da, weil der bisherige FSV-Coach Ennis Ghigani als Co-Trainer mitgegangen ist. „Hier arbeiten wir auf höherem Niveau, und die Qualität ist höher als in den deutschen Oberligen, solch eine Chance bekommt man nur einmal“, so der 35-Jährige. Seinem Bruder versucht er nun, eine große Stütze zu sein. Danach möchte er nach eigenen Angaben wieder selbst als Cheftrainer arbeiten. Doch das ist Zukunftsmusik. Aktuell haben die Ghiganis genug damit zutun, dem Rummel gerecht zu werden.

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