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Was Ihr sagt!|23.05.2021|10:15

Eure Stimmen zu "Draußen muss drin sein"

[Foto: DFB]

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Draußen muss drin sein: Mit dieser bundesweiten Petition für den Amateur- und Breitensport forderte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit seinen Regional- und Landesverbänden und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in der vergangenen Woche die schnellstmögliche Wiederzulassung des organisierten Sportbetriebs unter freiem Himmel, zunächst im Training, anschließend im Wettkampfbetrieb.

Die Petition ist gut angekommen. Weit mehr als 50.000 sportbegeisterte Menschen haben sie mittlerweile schon unterzeichnet, Tag für Tag werden es mehr. Dazu haben mehr als 14.000 Teilnehmer*innen einen persönlichen Kommentar geschrieben. Das spricht eine deutliche Sprache. Eure Stimme soll endlich gehört werden und wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage für Maßnahmen gelten.  FUSSBALL.DE hat eine Auswahl zusammengestellt.

Chresten Hilbrich aus Kiel schreibt: "Ich bin selbst Trainer einer jungen Herrenmannschaft und habe für vieles Verständnis in der Pandemie, aber nicht mehr für die Tatsache, dass Fußball so eingeschränkt wird, ohne wissenschaftliche Erkenntnisse aus unterschiedlichen Bereichen überhaupt zu hören. Es reicht jetzt, lasst Jugendliche genauso wie Erwachsene endlich wieder kicken und zwar ohne Einschränkungen. Viele Vereine haben großartige Hygienemaßnahmen entwickelt, sodass auch dem Punktspielbetrieb ab Spätsommer nichts im Wege steht."

"Es ist Zeit, das Spiel zurückzugeben"

In dieselbe Richtung geht auch der Beitrag von Benjamin Müller, ebenfalls aus Kiel. Er ist Jugendtrainer, Schiedsrichter und Spieler beim Suchsdorfer Sportverein 1921 e.V. und wünscht sich eine evidenzbasierte Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen: "Gerade im Kinder- und Jugendbereich ist die integrative, gesundheitliche und soziale Bedeutung des Breitensports fundamental. […] Es ist Zeit, fundierte Konzepte zu ermöglichen und umzusetzen, wie dies bereits im vergangenen Sommer absolut erfolgreich unter Beweis gestellt wurde. Sportausübung unter freiem Himmel stellt nachweislich kein effektives Infektionsrisiko dar. Alle Maßnahmen, die darüber hinaus helfen, ein sicheres und geschütztes Umfeld zu schaffen (exemplarisch FFP2-Maskenpflicht und/oder Betretungsverbot in Innenräumen, Test- und Kontaktnachverfolgungsstrukturen) sind zu begrüßen. Ein radikales Verbot der Sportausübung in Gruppen und Mannschaften ist unwissenschaftlich, unverhältnismäßig, ungerecht und verstärkt die sozialen Spannungen dieser ohnehin besonderen Zeit ins Unermessliche. Es ist Zeit, den Kindern, Jugendlichen und Amateuren das Spiel zurückzugeben - schaffen Sie als Politik und Verbände die Voraussetzungen dafür."

Sport ist nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung. Vor allem ist Sport sinnstiftend, hat einen hohen gesellschaftlichen Wert und ist gesund für Körper und Seele – auch in der Pandemie. Selbstverständlich unter Einhaltung der aktuellen Hygienekonzepte. Andreas Kuhmann aus Harsdorf schreibt: "Laut Aerosolforschern besteht beim Sport unter freiem Himmel ein praktisch nicht vorhandenes Infektionsrisiko. Daher ist ein Verbot des Außensports weder geeignet noch verhältnismäßig, um den Infektionsschutz zu unterstützen. Wenn die Politik diese wissenschaftlichen Fakten weiterhin ignoriert und den Sport verbietet, sollte auch eine Klage gegen diese Verbote erwogen werden." Für Rüdiger Unseld aus Freiburg ist das "alles an Absurdität nicht zu übertreffen".

Ein*e unbekannte*r Nutzer*in schrieb: "Sport ist wichtig! Soziale Kontakte und Spaß. Ausgleich für den stressigen Alltag vor allem bei den Kindern und Jugendlichen." Auch Ralf Vetter aus Aspach wünscht sich eine Rückkehr zum Alltag gerade für die Jugendlichen: "Es ist allerhöchste Zeit, dass vor allem Kinder und Jugendliche wieder gemeinsam mit ihren Mannschaften im Freien Sport treiben können. Da laut den Experten keine erhöhte Infektionsgefahr besteht, gibt es keinen Grund, ihnen die Bewegung und die ebenfalls wichtigen sozialen Kontakte zu versagen. "

"Kinder leiden massiv unter Einschränkungen"

Kerstin Popp ist an der Basis aktiv und sieht einige Probleme für den Nachwuchs: "Weil ich als Jugendbeauftrage eines Sportverbandes leider sehen muss, dass der Sport im Jugendbereich enorm leidet und die Nachwuchsförderung und Sichtung durch die Einschränkungen kaum mehr möglich ist. Zudem leiden die Kinder psychisch und physisch massiv unter den Einschränkungen".

Das erlebt Sabrina Rohra aus Bremerhaven bei ihrem eigenen Sohn mit: "Mein Sohn (15) lebt für seinen Fußball. Seit einem Jahr hat er den grünen Rasen draußen kaum betreten. Es stimmt ihn unendlich traurig und es macht letztendlich auch krank. Ich wünsche mir nichts mehr, als dass er nun endlich wieder seinem geliebten Sport nachgehen kann. Er wünscht sich eine Aufnahme in ein Leistungszentrum und dieses fehlende Jahr bekommt er nie zurück. Er spielt in der Regionalliga Nord, die Zeit läuft ihm davon! Das ist nur ein Grund, warum der Sport draußen wieder für alle Kinder und Jugendlichen möglich gemacht werden muss."

Nico Hättasch aus Flöha schreibt: "Meiner Meinung nach ist der Aspekt des sozialen Miteinanders und der Bewegung nicht zu unterschätzen. Er nimmt in meinem Leben einen entscheidenden Platz ein. Deshalb sollte unbedingt der Breitensport an der frischen Luft wieder möglich sein, zumal mit Hygienekonzepten und ohne Kontaktspiele das Ansteckungsrisiko minimal ist. Viele Menschen, mich eingeschlossen, warten sehnlichst darauf, dass es endlich wieder losgehen kann. Deswegen ist eine große Bitte, den Ausgleich vom stressigen Alltag wieder zuzulassen. Es ist weit mehr als nur Sport, es ist frische Luft, Emotionen, das menschliche Agieren miteinander, was fehlt. Das einmalige Gefühl eben." Schiedsrichter Tim Merten möchte ebenfalls die Pfeife bald wieder in die Hand nehmen können: "Weil ich als Schiedsrichter tätig bin und den Fußball sehr vermisse. Mit fehlt der Sport".

Auch Kuntz wünscht sich Rückkehr auf Platz

Nicht nur für Kinder und Jugendliche ist Bewegung wichtig. Timo Weinmann aus Kirchardt schreibt: "Sportlich zu sein, ist so wichtig für jede Altersschicht. Sport hält fit und gesund. Ich bin selbst aktiver Schiedsrichter und vermisse es schrecklich! Beim Fußball kommen alle zusammen. Jung und Alt, Klein und Groß, laut und leise. Wir lieben den Fußball! Lasst uns wieder auf den Platz!"

Bereits im DFB-Pokalfinale hatte der DFB auf die Kampagne aufmerksam gemacht. Erstmals wurde der Pokal von zwei Amateurfußballer*innen überreicht. Natalie Buse, unter anderem Schiedsrichterin im Berliner Fußballverband und Luca Gesch von den Spandauer Kickers waren die zwei auserwählten Amateursportler*innen. Außerdem wurde ein riesiges Banner auf den Tribünen ausgerollt, um für Aufmerksamkeit in der Politik zu sorgen.

Einer der den Fußball besonders liebt ist Stefan Kuntz, U 21-Nationaltrainer und Europameister von 1996. Auch er hat die Petition bereits unterschrieben und wünscht sich eine baldige Rückkehr auf den Platz für die Amateursportler*innen. Denn letztlich geht es doch nur um eines - und das fasst Paul Mayer treffend zusammen: "Weil ich wieder Fußball spielen will."

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