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Große Ziele |24.11.2021|11:00

FFC Wacker München träumt von 2. Bundesliga

Einst in der höchsten deutschen Frauen-Spielklasse aktiv, heute in der Regionalliga: der FFC Wacker München.[Foto: Dietmar Ziegler]

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Der FFC Wacker München ist ein seit 1999 eigenständiger Frauenfußballverein mit mehr als 250 Mitgliedern. Die Kickerinnen aus dem Herzen der bayrischen Landeshauptstadt gingen aus dem Traditionsverein FC Wacker München hervor, der bereits im Herbst 1970 eine Frauenfußball-Abteilung gegründet hatte. Seit ihrer Eigenständigkeit sind die Wacker-Fußballerinnen von den U 9-Juniorinnen bis zu den Frauen durchweg im Ligabetrieb aktiv.

Nun will sich der Verein professioneller aufstellen und die Frauenfußball-Welt im Sturm erobern. Wie das gelingen soll und welche Hürden noch genommen werden müssen, das verrät uns der Vereinsvorsitzende Salih Aydogan im Interview.

FUSSBALL.DE: Herr Aydogan, die Kickerinnen des FFC Wacker sind Fußballfans durchaus ein Begriff. Auf welche Erfolge des Vereins sind Sie besonders stolz?

Salih Aydogan: Wir blicken auf eine tolle Vergangenheit zurück, in der wir 2004 den Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga schafften. Unter dem Dach des FC Wacker gelang unseren Frauen 1992 und 1994 sogar der Aufstieg in die 1. Liga, die damals noch zweiklassig ausgetragen wurde. Besonders stolz macht mich, dass Spielerinnen wie Nadine Angerer, Kathrin Lehmann oder Helene Brevart Teil der Wacker-Familie waren.

"Wir wollen uns strategisch mit langfristigen Partnerschaften aufstellen und in ein paar Jahren als Nachwuchsleistungszentrum für Frauenfußball bekannt sein".

Wo sehen Sie die Besonderheiten Ihrer "Wacker-Familie"?

Aydogan:  Wir sind einer der wenigen eigenständigen Frauenfußballvereine in Deutschland mit einer nunmehr über zwanzigjährigen Tradition in München. Neben dem Fußballerischen ist uns das Miteinander sehr wichtig: Bei uns ist jeder nahbar, ob die Spielerinnen von den ersten Frauen, die Juniorinnen, die Trainer*innen, der Vorstand oder ehrenamtliche Helfer*innen. Wir sind eine Familie, die gemeinsam ein Ziel verfolgt.

Wie lautet dieses Ziel?

Aydogan:  In erster Linie wollen wir allen Mädchen und Frauen die Möglichkeit geben, leistungsorientierten Fußball spielen zu können. Dafür wollen wir künftig die Abteilung auf professionellere Füße stellen - hierzu wurde in den letzten zwei Jahren bereits die Vorarbeit geleistet und die komplette Vereinsführung ausgetauscht. Wir agieren mittlerweile mit vielen jungen und kompetenten ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen.

Welche Maßnahmen sind als nächstes geplant?

Aydogan:  Wir wollen uns strategisch mit langfristigen Partnerschaften aufstellen und in ein paar Jahren als Nachwuchsleistungszentrum für Frauenfußball bekannt sein. Die Mädels werden leider viel zu wenig gefördert, das wollen wir ändern. Wir wissen, dass das ein großes Ziel ist, das auch viel Arbeit und Eigeninitiative erfordert, aber wir sehen das Potential und wollen auch in Sachen Gleichberechtigung als Vorbild agieren. Darüber hinaus haben wir den Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga im Visier und wollen so einen weiteren Anreiz für Spielerinnen aus dem Münchner Umfeld schaffen. Insgesamt ist es aber am wichtigsten, dass alles strategisch und organisiert passiert, denn überstürzen bringt nichts. Auch hier hoffen wir auf die Unterstützung der Stadt und der Verbände, um gemeinsam unser Ziel zu erreichen.

Sind die Bedingungen für diese ehrgeizigen Ziele überhaupt vorhanden?

Aydogan:  Wir haben Mannschaften von der U 9 bis zu den Frauen, es sind also alle Altersgruppen vertreten. Da wir auf der Bezirkssportanlage München Demleitnerstraße trainieren und selbst nicht über ein Gelände verfügen, teilen wir uns das Areal mit zwei weiteren Vereinen. Daher ist es eng am Wacker. Das bedeutet, dass an unseren Trainingstagen Montag, Mittwoch und Freitag ab nachmittags Fußballerinnen jeden Alters im Wacker-Königsblau über den Platz wuseln und gemeinsam ihrer Leidenschaft nachgehen. Dennoch finden unsere Spielerinnen sportlich professionelle Strukturen vor und wir geben unser Bestes, diese stets zu verbessern.

Wie steht es im Allgemeinen um den Frauenfußball in München? Muss man hier stark um Anerkennung kämpfen?

Aydogan:  Ich denke, die Stadt München ist insgesamt eine Fußballstadt - mit insgesamt acht Vertretern in den obersten drei Spielklassen allerdings vordergründig im Bereich des Männerfußballs. Daher haben wir mit dem Frauenfußball in der Stadt definitiv zu kämpfen. Das merken aber nicht nur wir. Auch die anderen Vereine im Umfeld - darunter der Deutsche Meister FC Bayern - hadern mit dem Interesse der Öffentlichkeit. Daher wollen wir in naher Zukunft die fußballbegeisterten Münchner*innen zu uns in den Wacker-Kessel holen und zeigen, dass auch Frauenfußball spannend und attraktiv sein kann.

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