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Traum erfüllt |08.06.2022|14:45

Jan Winking: Regionalliga-Trainer mit 26

Trainer Jan Winking mit Bruder Tim: "Für uns ist das zur Normalität geworden."[Foto: 1. FC Bocholt/privat]

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Nach einigen vergeblichen Anläufen meldet sich Ex-Zweitligist 1. FC Bocholt in der 4. Liga zurück. Vor dem Saisonfinale beim Verfolger SSVg Velbert am Freitag (ab 19.30 Uhr) stehen die Westmünsterländer als Meister der Oberliga Niederrhein und damit als Aufsteiger in die Regionalliga West fest. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der erst 26 Jahre alte Meistertrainer Jan Winking über den Erfolg.

FUSSBALL.DE: Der Spielplan hätte für das Saisonfinale bei der SSVg Velbert ein echtes "Endspiel" um den Aufstieg in die Regionalliga West ergeben können. Wie froh sind Sie, dass es so nicht gekommen ist, Herr Winking?

Jan Winking: Für uns ist es natürlich optimal gelaufen, schon am drittletzten Spieltag alles klar gemacht zu haben. Wenn zum Abschluss ein direktes Duell über den Aufstieg entschieden hätte, wäre für alle Beteiligten eine enorme Drucksituation entstanden. Deshalb sind wir über die Entwicklung sehr froh. Ich muss aber auch sagen, dass die SSVg Velbert und der VfB 03 Hilden ebenfalls eine sehr starke Saison gespielt haben. Der Punkteschnitt hätte in vielen anderen Spielzeiten vermutlich zum Aufstieg gereicht.

Was hat aus Ihrer Sicht den Ausschlag gegeben?

"Bereits als Trainer einer U 13 hatte ich zu meinem Vater gesagt, dass ich eines Tages im kicker als Regionalliga-Trainer über mich lesen will"

Winking: Wir hatten die Mannschaft vor Saisonbeginn so zusammengestellt, dass sie mit ihrer Qualität sicherlich von Beginn an zu den Mitfavoriten auf die Meisterschaft zählte. Vor allem hat aber der Umgang untereinander gepasst. Man hat schnell gemerkt, dass wir eine besondere Gruppe haben, bei der auch die menschliche Seite stimmt. Mit dem guten Mannschaftsgeist haben wir auch einige schwierige Situationen gemeistert. Wir lagen schließlich teilweise schon fünf bis acht Punkte hinter der Spitze zurück, sind aber immer ruhig geblieben und haben an unsere Chance geglaubt.

Mit 26 Jahren schon Trainer in der Regionalliga West: Wie hört sich das für Sie an?

Winking: Ein Traum geht für mich in Erfüllung. Ich war schon immer ein fanatischer kicker -Leser. Bereits als Trainer einer U 13 hatte ich zu meinem Vater gesagt, dass ich eines Tages im Fachmagazin als Regionalliga-Trainer über mich lesen will. Dass es tatsächlich schon so früh klappt, hätte ich nicht erwartet. Und dann auch noch bei einem Verein, der bei mir quasi direkt vor der Haustür liegt. Bis zum Trainingsplatz benötige ich nur 18 Minuten.

Warum treten Sie in Ihrem Alter nicht noch selbst gegen den Ball?

Winking: Mit 20 Jahren hatte ich mir einen Knorpelschaden zugezogen, der mich zum Aufhören gezwungen hatte. Zu dem Zeitpunkt war ich schon im Besitz der DFB-Elite-Jugend-Lizenz. Es hatte sich früh angedeutet, dass mein Talent als Trainer größer ist als das als Spieler. Vor sechs Jahren hatte ich dann Kontakt zum 1. FC Bocholt und dem damaligen Cheftrainer Manuel Jara aufgenommen, weil ich auf diesem Niveau als Assistent einsteigen wollte. Das hatte für alle Seiten gepasst. Nach zwei Jahren bei Westfalia Gemen in der Landesliga wollte ich wieder als Co-Trainer nach Bocholt zurück. Weil Manuel Jara sich entschieden hatte, sich zurückzuziehen, habe ich dann im Mai 2020 stattdessen als Cheftrainer übernommen.

Welche Ziele verfolgen Sie als Trainer?

Winking: Ich bin einfach unfassbar dankbar, beim 1. FC Bocholt tätig sein zu dürfen. Ich habe meinen Vertrag gerade um zwei Jahre verlängert und will mit dem Verein auch meine nächsten Schritte machen. Klar, es ist schon das Ziel, irgendwann im Profifußball zu arbeiten. Zunächst habe ich aber einfach Bock auf die nächsten Aufgaben mit dem 1. FC Bocholt. Nach meinem Studium auf Lehramt habe ich zunächst das Referendariat ausgelassen und auf die Karte gesetzt, hauptamtlich als Trainer in der Oberliga arbeiten zu können. Neben dem Fußball bin ich Vertretungslehrer in einer Bocholter Gesamtschule für das Fach Sport.

Zu Ihren Spielern gehört auch Ihr zwei Jahre älterer Bruder Tim. Fühlt sich das nicht ein wenig seltsam an?

Winking: Für uns ist das über die Jahre zur Normalität geworden. Wir können da gut zwischen dem Fußball und der Familie unterscheiden. Zugegeben: Als ich damals als Co-Trainer angefangen hatte, war es schon ein wenig gewöhnungsbedürftig, dass ich nicht alle Informationen mit ihm teilen konnte. Da Tim aber schon vor meinem Wechsel nach Bocholt dort zu den Leistungsträgern gehörte und auch die Kapitänsbinde getragen hatte, ist die Konstellation in der Mannschaft gar kein Thema.

Angreifer Marcel Platzek sticht mit seinen 38 Saisontreffern, die ihm auch den Gewinn der Torjägerkanone für alle in der 5. Liga bescheren wird, aus dem Team heraus. Warum ist er für die Gegner so schwer in den Griff zu bekommen?

Winking: Marcel ist einfach ein außergewöhnlicher Stürmer. Wir haben ihn nach seinem langjährigen Engagement in der Regionalliga West bei Rot-Weiss Essen von der neuen Aufgabe in der Oberliga damit überzeugt, dass er sich in dieser Spielklasse in einen Rausch schießen könnte. Dass es tatsächlich so gekommen ist und in diesem Ausmaß funktioniert hat, war nicht planbar. Sobald Platzo in den gefährlichen Räumen ist, lässt er kaum eine Chance aus. Dazu arbeitet er auf dem Platz auch viel für die Mannschaft. Mit seinen 32 Jahren strahlt er immer noch sehr viel Power aus. Ich bin überzeugt, dass er auch in der Regionalliga West mit seiner Spielweise ein wichtiger Faktor für uns sein wird.

Seit Ende April ist der frühere Regionalliga-Spieler und -Trainer Marcus John als Sportdirektor für den 1. FC Bocholt tätig. Wie läuft die Zusammenarbeit?

Winking: Marcus ist für den Verein ein Gewinn. Man merkt, dass er in seiner Karriere schon viele Erfahrungen gesammelt hat. Er ist ein Ansprechpartner, den ich gerne um Rat frage. Bei der Kaderplanung haben wir schon einige sehr gute Sachen angestoßen. Ich bin der Überzeugung, dass wir erneut eine gute Mannschaft zusammenstellen werden.

Die Sommerpause wird kurz, denn die Regionalliga West startet schon am 23./24. Juli. Wie wollen Sie die kommende Saison angehen?

Winking: Ich kann Ihnen versichern, dass wir sehr gut vorbereitet sein werden. Klar ist, dass wir in der neuen Spielklasse mehr gegen den Ball arbeiten müssen und nicht mehr ganz so viel Ballbesitz haben werden. Dennoch wollen wir möglichst viel von den Dingen beibehalten, die uns in der Oberliga Niederrhein stark gemacht haben. Wir wollen weiterhin für eine aktive und attraktive Spielweise stehen. Neben Marcel Platzek haben wir noch einige weitere erfahrene Spieler in unseren Reihen, die die Regionalliga West bereits kennen. Wir haben aber auch Jungs im Team, die darauf brennen, sich auf dem neuen Niveau zu beweisen. Bei uns stimmt die Mischung.

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