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Irre Torquote|31.10.2021|10:00

Janina Häußler: 27 Tore in zwei Spielen!

Torjägerin Janina Häußler (M.): "Es wäre mein Wunsch und Traum, eines Tages in der Frauen-Bundesliga aufzulaufen."[Foto: FC Speyer 09]

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Janina Häußler, die eigentlich noch für die U 17-Juniorinnen des FC Speyer 09 in der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest spielt, hilft auch schon beim Frauenteam in der Bezirksliga Vorderpfalz Nord aus. Bei nur zwei Einsätzen traf die 16-Jährige nicht weniger als 27-mal (!), führt damit bei der Torjägerkanone für alle in der 6. Liga. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Janina Häußler über ihre Torquote.

FUSSBALL.DE: 27 Tore in zwei Spielen, davon alleine 16 Treffer in einer Partie. Ist das Ihr persönlicher Rekord, Frau Häußler?

Janina Häußler: Definitiv! An diesem Tag haben wir sehr gut gespielt, und mir ist einfach alles gelungen. Ich musste viele Bälle nur noch über die Linie drücken.

Hat die hohe Trefferquote auch etwas damit zu tun, dass mit Siebenerteams gespielt wird?

"Ausgeben musste ich nichts - das wäre für mich auch teuer geworden"

Häußler: Wir spielen nicht etwa quer über den Platz, sondern von einem Strafraum zum anderen und stellen dabei zwei kleine Tore an den jeweiligen 16-Meter-Linien auf. Vielleicht hat man insgesamt etwas mehr Platz als bei Elf gegen Elf auf dem Großfeld. Aber ich finde, dass es dadurch nicht unbedingt einfacher wird, Tore zu erzielen. Auch wenn der eine oder andere bei diesen Zahlen auf die Idee kommen könnte. (lacht)

Wie kam es dazu, dass Sie bereits bei der Frauenmannschaft in der Bezirksliga aushelfen?

Häußler: Das Team hatte zu wenig Spielerinnen, und Trainer Andreas Bosel hatte mich deshalb gefragt, ob ich aushelfen könnte. Ich hatte Zeit und Bock, wollte unbedingt dabei sein. Da die Frauen in der Regel sonntags erst am späten Nachmittag spielen und die U 17 meistens schon samstags in der Staffel West/Südwest der B-Juniorinnen-Bundesliga im Einsatz ist, lässt sich das recht gut vereinbaren.

Wie waren die Reaktionen bei Ihren Mitspielerinnen in der Kabine, die allesamt wesentlich älter sind als Sie?

Häußler: Da wir öfter zusammen mit den Frauen trainieren, kennen wir uns untereinander. Dennoch staunten alle in der Kabine, dass mir als jüngste Spielerin so viele Tore gelungen waren. Es war ein schönes Gefühl, Glückwünsche von den älteren Mitspielerinnen zu bekommen. Ausgeben musste ich nichts. Das wäre für mich auch teuer geworden. (lacht)

Bei den Frauen läuft es wie am Schnürchen, in der B-Juniorinnen-Bundesliga haben Sie dagegen erst zweimal in sechs Spielen getroffen. Wie erklären Sie sich das?

Häußler: Ich bin gelernte Innenverteidigerin, werde in der B-Juniorinnen-Bundesliga auch auf der linken Außenbahn eingesetzt. Der Fokus liegt bei uns in vielen Spielen zunächst einmal auf der Defensive. Das ist die Basis für unseren Erfolg. Für einen kleinen Verein wie den FC Speyer 09 ist es schließlich nach wie vor etwas ganz Besonderes, in der höchsten deutschen Spielklasse dabei zu sein. Wenn es für das Team dann auch noch so gut läuft wie mit unserem aktuellen dritten Tabellenplatz, gilt das erst recht. Grundsätzlich ist es naturgemäß auch wesentlich schwieriger, in der Bundesliga Tore zu erzielen, als das - bei allem Respekt - in der Bezirksliga der Fall ist.

Wie viele Treffer haben Sie sich in dieser Saison noch vorgenommen?

Häußler: Ich würde mich freuen, wenn ich bis zum Saisonende bei den B-Juniorinnen fünf bis sechs Bundesligatore auf meinem Konto hätte. Bei den Frauen habe ich mir nach meinem guten Start als ehrgeiziges Ziel 100 Tore gesteckt. Vorausgesetzt natürlich, unsere Trainerin Celine Hauk erlaubt mir, dass ich sonntags weiterhin bei der Frauenmannschaft mitspielen darf.

Schielen Sie bei Ihrer derzeitigen Trefferquote bereits auf die Torjägerkanone für alle?

Häußler: Um ganz ehrlich zu sein: Dass ich aktuell bundesweit auf Platz eins stehe, war mir bislang gar nicht bewusst. Der Erfolg mit der Mannschaft ist mir wichtiger. Wir möchten die Saison in der Bezirksliga zum Beispiel möglichst ohne Gegentreffer beenden. Aktuell haben wir ein Torverhältnis von 58:0. Wenn es aber auch mit der Torjägerkanone klappen würde, hätte ich sicher nichts dagegen. (lacht)

Was würde Ihnen der Gewinn dieser Trophäe bedeuten?

Häußler: Etwas in den Händen zu halten, woran ich mich später immer gerne erinnern könnte, wäre toll. Es wäre auch eine Anerkennung für all das, was man im Laufe der Jahre dafür investiert hat.

Vor Saisonbeginn waren Sie von der TSG Hoffenheim zum FC Speyer 09 gewechselt. Warum?

Häußler: Es gab einige Probleme. Ich kam bei der TSG nicht auf die Einsatzzeiten, die ich mir gewünscht hatte. Ich wohne in Karlsruhe, pendelte mehrmals die Woche die rund 50 Kilometer zum Training. Wenn man dann nicht regelmäßig aufgestellt wird, steigt die Unzufriedenheit von Woche zu Woche. In Speyer läuft es für mich jetzt sehr gut, und das beim gleichen zeitlichen Aufwand. Entweder fährt mich mein Vater zum Training oder wir bilden eine Fahrgemeinschaft von Spielerinnen, die in der Umgebung zu Hause sind.

Wie sind Sie überhaupt zum Fußball gekommen?

Häußler: Im Kindergarten haben die Jungs immer Fußball gespielt. Das hat mich inspiriert, ich wollte immer mitspielen. So kam es, dass ich meine Eltern angebettelt hatte, mich im Fußballverein anzumelden. Mit sechs Jahren habe ich beim FV Grünwinkel angefangen und habe es nie bereut. Mein Ziel ist es, mich immer weiter zu verbessern. Dafür investiere ich auch einiges.

Zum Beispiel?

Häußler: Dreimal pro Woche stehe ich mit den B-Juniorinnen auf dem Fußballplatz. Außerdem lege ich mit meinem Vater Markus auf unserem Bolzplatz regelmäßig noch Extraschichten ein. Dann stehen meistens Schusstraining und genaue Zuspiele auf dem Programm.

Trauen Sie sich auch im Frauenbereich den Sprung in den höherklassigen Fußball zu?

Häußler: Ich habe Respekt, aber auf jeden Fall keine Angst davor. Es wäre mein Wunsch und auch mein Traum, eines Tages in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga aufzulaufen.

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