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Kurioses Elfmetertor |08.07.2015|11:30

Kurios: Elfmeter prallt vom Schiri ins Tor

Über dieses Tor wurde im Internet heftig diskutiert. [Foto: DjK Balzfeld]

Mehr als 500.000 Aufrufe: Ein skurriles Video sorgt in den sozialen Netzwerken für viel Gesprächsstoff. Bei einem Elfmeterschießen in Balzfeld setzt ein Spieler die Kugel an den Pfosten. Vom Schiedsrichter prallt der Ball zurück ins leere Tor. Regelkonform oder nicht? Der DFB-Koordinator für die Schiedsrichterausbildung Lutz Wagner erklärt die Regelauslegung zum kontroversen Elfmeter.

Aufstiegsspiel in Balzfeld. Das spannende Duell zwischen der DjK und dem VfB Schönau geht in die Verlängerung. Als Niklas Schnieder in der 119. Minute per Strafstoß zum 3:2 trifft, kennt der Balzfelder Jubel keine Grenzen mehr, einige Zuschauer stürmen sogar schon das Feld. Ist das der Aufstieg in die Kreisklasse B? Der Schiedsrichter beruhigt, eine Minute sei noch auf der Uhr. Dann die letzte Aktion des Spiels: Freistoß für den VfB. Der Ball segelt hoch in Richtung DjK-Tor und das Unvorstellbare geschieht. Manuel Schupp gleicht mit seinem Traumtor aus - 3:3. Schlusspfiff. Elfmeterschießen.

"Der schießt in 100 Jahren nicht mehr so ein Tor", meint Mario Maier. Der Abteilungsleiter der DjK wurde anschließend Zeuge eines spektakulären Elfmeterschießens. Nicht nur, weil die Elfmeter teilweise kläglich verschossen wurden. O-Ton Maier: "Das war wie Ramos damals gegen die Bayern."

Völlig kurios wurde es, als ein Spieler des VfB Schönau seinen Schuss an den Pfosten setzte, der Ball jedoch vom Bein des Schiedsrichters ins leere Tor kullerte. "Zählt das?", fragte ein Mann vom Spielausschuss. "Wir sind hier doch nicht auf dem Bolzplatz", entgegnete Maier. Doch diese Frage: Tor oder kein Tor? Sie beschäftigte nicht nur beide Mannschaften bis weit über den Schlusspfiff hinaus.

"Der schießt in 100 Jahren nicht mehr so ein Tor"

Hitzige Diskussionen

In den sozialen Netzwerken ging der kuriose Elfer durch die Decke. Bis heute haben das Video eine halbe Million Menschen gesehen. Die Kommentarspalten explodierten: "Klares Tor", schrieb User A. "Niemals. Das sagt doch schon der gesunde Menschenverstand", entgegnete User B. Doch nicht nur das Internet diskutierte über die richtige Regelauslegung, auch Lutz Wagner, DFB-Koordinator für die Schiedsrichterausbildung, erreichten viele Anfragen. Seine Stellungnahme: kein Tor. Den Grund für diese Auslegung erklärt er folgendermaßen:

"Die Prämisse beim Strafstoß heißt: Wirkung abwarten. Dies gilt zum Beispiel für den Fall, wenn der Ball gegen den Pfosten geht, dann gegen den auf der Torlinie befindlichen Torwart prallt und erst dann ins Tor. In diesem Fall wäre das Tor gültig.

Was hier (in Balzfeld) passierte, ist aber etwas anderes. Die Wirkung ist vorbei, denn der Ball bewegt sich einige Meter vom Tor weg in die Richtung des Schiedsrichters, der weit weg steht. Allein er ist die Ursache, dass der Ball ins Tor geht. Dies hat nichts mehr mit der eigentlichen Strafstoßausführung zu tun. Am besten ist es natürlich, wenn der Schiedsrichter so steht, dass er gar nicht vom Ball getroffen wird bzw. dass, wenn der Ball bei ihm ankommt, er den Ball entweder festhält oder mit einem Pfiff unterstreicht, dass spätestens jetzt die Wirkung vorbei ist."

Für die Faustregel, dass der Schiedsrichter Luft sei, besteht also eine Ausnahme. Eine Ausnahme, die beim kuriosen Elfmeterschießen in Balzfeld für viel Gesprächsstoff sorgte. Nachdem die DjK mit 7:6 gewonnen und den Aufstieg bejubelt hatte, legte Schönau Protest ein – aufgrund einer falschen Regelauslegung. Jüngst bestätigte der Badische Fußballverband jedoch die Ablehnung des Protests, die das Kreissportgericht festgestellt hatte.

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