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Blitz-Hattrick |05.08.2022|21:50

Ott: Drei Tore in fünf Minuten für Schalke 04

Luisa Ott (r.): "Ein Hattrick ist mir vorher noch nie gelungen."[Foto: privat]

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Im Testspiel beim SV Rees wird Luisa Ott in der 60. Minute für Manju Thomas eingewechselt. Zu dem Zeitpunkt steht es zwischen dem Frauen-Landesligisten vom Niederrhein und dem FC Schalke 3:3. Keine 20 Minuten dauert es, dann ist die Partie an der Ebentalstraße zugunsten der Gäste aus Gelsenkirchen entschieden.

Luisa Ott gelingt ein Hattrick innerhalb von fünf Minuten. 75. Minute: 3:4. 76. Minute: 3:5. 79. Minute 3:6. Kurz darauf trifft die 26-Jährige sogar noch einmal, doch Schiedsrichter Marco van den Berg entscheidet auf Abseits. Im Interview spricht die ehemalige Spielerin des 1. FFC Recklinghausen über die Aufstiegsambitionen in der Bezirksliga, ein Duell mit Lea Schüller und Lena Oberdorf und die Euphorie um den Frauenfußball nach der EM in England.

FUSSBALL.DE: Luisa Ott, was war denn da am Sonntag in Rees los?

Luisa Ott: Es lief ganz gut (lacht) . Damit alle Spielerinnen Spielpraxis bekommen, hat unser Trainer etwas durchgemischt – ich saß zunächst auf der Bank. Als ich dann nach einer Stunde eingewechselt wurde, hatte ich richtig Lust und wollte natürlich zeigen, was ich draufhabe.

"Es ist eine besondere Ehre für mich, das Trikot mit dem S04-Emblem zu tragen. Das macht mich unheimlich stolz"

Das hat ganz gut geklappt.

Ott: Dass ich drei Tore schießen würde, und dann auch noch so schnell hintereinander, damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Ein Hattrick ist mir vorher noch nie gelungen, höchstens mal zwei Tore in einem Spiel.

Ist Toreschießen denn nicht Ihr Ding?

Ott: Doch, schon! Auf meinen Stationen vor Schalke, also beim 1. FFC Recklinghausen und bei Fortuna Freudenberg, habe ich vorne gespielt, entweder im offensiven Mittelfeld oder direkt im Sturm. Bei Schalke habe ich in der vergangenen Saison, die ja durch Corona unterbrochen wurde und daher zwei Jahre gedauert hat, allerdings in der Innenverteidigung gespielt. Das war eine ganz neue Erfahrung für mich, hat mir aber super gefallen. Ich war Stammspielerin und stand immer in der ersten Elf.

Nach dem Auftritt in Rees rücken Sie jetzt wieder in den Sturm, oder?

Ott: Das muss der Trainer entscheiden. Ich bin zwar sehr ehrgeizig und will immer spielen, aber auf welcher Position ist nicht so wichtig. Beim Spiel in Rees ist meine Schnelligkeit gut zur Geltung gekommen, die drei Tore sind im Grunde nach ähnlichem Muster abgelaufen: Eine Mitspielerin hat einen Steilpass gespielt, und ich bin den Gegenspielerinnen weggelaufen. Da kommt mir zugute, dass ich früher Leichtathletik gemacht habe, unter anderem Siebenkampf.

In Recklinghausen haben Sie auch beim früheren Bundesligisten 1. FFC angefangen, Fußball zu spielen.

Ott: Ja, das war erst vor fünf Jahren, vorher habe ich keinen Fußball gespielt, zumindest nicht im Verein. Danach war ich noch für zwei Jahre bei Fortuna Freudenberg, da bin ich mit ein paar Freundinnen hingewechselt, obwohl es viel Fahrerei war. Als ich dann vor zwei Jahren mitbekommen habe, dass Schalke eine Fußballabteilung für Frauen gründen möchte, habe ich mich natürlich sofort beworben.

Ihr Herz schlägt also Königsblau?

Ott: Ja, ich war mit vier Jahren zum ersten Mal in der Arena. Meine Tante Anne hat mir zum Geburtstag eine Karte für ein Heimspiel geschenkt und seitdem gibt es nur einen Verein für mich. Von daher ist es eine besondere Ehre für mich, das Trikot mit dem S04-Emblem zu tragen, das macht mich unheimlich stolz.

In der ersten Saison in der Kreisliga A Gelsenkirchen/Herne haben Sie alle Spiele gewonnen, die meisten hoch. Nur gegen das zweite Schalker Frauenteam in der Gruppe gab es ein Unentschieden. Wie haben die Gegnerinnen aus den kleinen Amateurklubs auf die neue Konkurrenz mit dem großen Namen reagiert?

Ott: Die meisten sehr positiv! Die meisten Zuschauer und anderen Vereinsvertreter haben gesagt, dass sie sich freuen, dass Schalke jetzt auch im Frauenfußball dabei ist. Die Gegenspielerinnen auf dem Platz allerdings waren gegen uns natürlich besonders motiviert. Jede Mannschaft wollte die erste sein, die uns schlägt.

Möglicherweise ist Schalke auch für die Bezirksliga zu gut und marschiert auch eine Etage höher durch. Aus Rees, immerhin in der Landesliga am Ball, war zu hören, dass Sie locker in der Landesliga mithalten beziehungsweise dort wahrscheinlich oben mitspielen würden.

Ott: Das ist schön, so etwas zu hören. Wir wollen guten Fußball spielen, als Gemeinschaft auf dem Platz Spaß haben und wenn das dann auch noch erfolgreich ist, umso besser. Die Bezirksliga kenne ich noch nicht, aber selbstverständlich ist es unser Ziel, oben mit dabei zu sein und nach Möglichkeit gleich noch einmal aufzusteigen.

Wie haben Sie die EM in England verfolgt, nach der es jetzt eine ziemliche Euphorie um den Frauenfußball und die deutsche Nationalmannschaft gibt?

Ott: Ich habe mir jedes Spiel angeguckt und bin superstolz darauf, was die Mädels da geleistet haben. Als selbst aktive Offensivspielerin kann man sich von Spielerinnen wie Alexandra Popp und Svenja Huth so viel abgucken. Und auch bei Lena Oberdorf und Lea Schüller habe ich genau hingeschaut. Denn gegen die beiden habe ich auch schon einmal gespielt, das war vor ein paar Jahren mit dem 1. FFC Recklinghausen gegen die SGS Essen.

Und wie ist es ausgegangen?

Ott: Wir haben leider 1:6 verloren. Die Essenerinnen waren sehr stark, vor allem Lena und Lea. Da hat man deutlich gesehen, was die beiden für ein Potenzial haben. Ich hoffe, dass die Begeisterung um den Frauenfußball anhält. Einige meiner Arbeitskolleginnen und -kollegen haben jedenfalls schon gefragt, wann wir mit Schalke wieder spielen.

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