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Comeback |26.10.2021|22:30

Roland Kroos: "Weißen Fleck beseitigen"

Roland Kroos: "Wir haben uns vorgenommen, innerhalb der nächsten ein bis drei Jahre aufzusteigen."[Foto: Imago]

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Den Trainerjob beim Greifswalder FC in der NOFV-Oberliga Nord hatte Roland Kroos vor Saisonbeginn nach vier Jahren niedergelegt, um sich auf sein Amt als Technischer Leiter zu konzentrieren. Vor wenigen Tagen gab der Vater der Profis Toni und Felix Kroos jedoch sein unerwartetes Comeback auf der Trainerbank. Wir sprechen mit dem 61-Jährigen über seine Beweggründe und einen "weißen Fleck".

FUSSBALL.DE: Nach nur vier Monaten sind Sie wieder Trainer beim Greifswalder FC. Wie sehr mussten Sie überredet werden, Herr Kroos?

Roland Kroos:  "Überredet" würde ich nicht sagen, eher überzeugt. Es ist ja auch so, dass ich als Technischer Leiter des Vereins auch selbst an der Entscheidung beteiligt war, einen Trainerwechsel vorzunehmen. Jetzt springe ich ein, bis wir einen neuen Trainer gefunden haben. Dabei werden wir uns Zeit lassen und nichts übers Knie brechen.

Für Außenstehende kam die Entwicklung recht überraschend. Als Tabellenzweiter beträgt der Rückstand zu Spitzenreiter Rostocker FC lediglich sechs Punkte. Warum musste Martin Schröder dennoch gehen?

"Wenn ich vor einem Spiel nicht mehr angespannt wäre, dann würde ich es nicht mehr machen"

Kroos: Eine solche Entscheidung ist nicht immer nur ergebnisabhängig. Es spielt auch eine Rolle, wie die Partien verlaufen, wie sich das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft entwickelt und ob Fortschritte auf dem Platz erkennbar sind. Wir hatten Martin Schröder, der zuvor unsere U 19 trainiert hatte, ganz bewusst die Chance gegeben, direkt die erste Mannschaft zu übernehmen, und hatten gehofft, dass alles gut klappt. Leider hat es am Ende nicht mehr gepasst, so dass sich die Wege getrennt haben. Dass ich jetzt das Team vorerst wieder trainiere, war nicht geplant, letztlich aber alternativlos.

Waren Sie vor Ihrem Comeback auf der Trainerbank angespannt?

Kroos: Auch wenn ich schon mehr als 30 Jahre als Trainer tätig war: Wenn ich vor einem Spiel nicht mehr angespannt wäre, dann würde ich es nicht mehr machen. Ich hatte in der ersten Woche nicht viel Zeit, mit der Mannschaft zu arbeiten. Gerade in seinem ersten Spiel als neuer Trainer coacht man auch mehr als sonst üblich.

Wie groß war die Erleichterung nach dem 2:1 beim Ludwigsfelder FC?

Kroos: Schon sehr. Da ich - wie gesagt - die Entscheidung mitgetroffen hatte, stand ich auch besonders in der Verantwortung. Durch den Sieg konnten wir den Anschluss nach oben halten. Das war für uns sehr wichtig.

Ist der Aufstieg in die Regionalliga Nordost in Greifswald denn das klar formulierte Ziel?

Kroos: Auf jeden Fall. Wir haben uns vorgenommen, innerhalb der nächsten ein bis drei Jahre aufzusteigen. Sehr gerne kann es aber auch schon in dieser Saison der Fall sein. Das war ja auch der Grund dafür, dass ich nicht mehr in Doppelfunktion tätig sein wollte. Gleichzeitig Trainer und Technischer Leiter zu sein, ist auf die Dauer einfach zu viel. Um uns auf die höheren Anforderungen in der Regionalliga vorzubereiten, müssen bessere Strukturen geschaffen werden. Dabei möchte ich mithelfen.

Was genau sind die Aufgaben eines Technischen Leiters?

Kroos: Man könnte es auch Sportlicher Leiter oder Sportdirektor nennen. Ich bin für die Kaderplanung und den gesamten sportlichen Bereich verantwortlich, engagiere mich aber auch im Sponsoring, um möglichst zusätzliche Mittel für den Verein zu generieren. Das alles werde ich jetzt auch während der Zeit als Interimstrainer weitermachen, denn wir als kleiner Verein haben nicht die Möglichkeiten, mal eben einen zusätzlichen Mitarbeiter einzustellen.

Das heißt, Sie suchen jetzt auch Ihren nächsten Nachfolger als Trainer aus, oder?

Kroos: (lacht) Ja, das kann man so sagen.

Soll es wieder ein jüngerer Trainer sein oder werden Sie diesmal auf Erfahrung setzen?

Kroos: Eine gute Mischung wäre nicht schlecht. Etwas Erfahrung im Männerbereich sollte er schon gesammelt haben. Wir haben aber keinen Druck, schauen uns in Ruhe um.

Ihr Sohn Felix hat vor wenigen Monaten seine Profikarriere beendet. Haben Sie ihn schon gefragt, ob er sich eine Rückkehr nach Greifswald vorstellen kann?

Kroos: Spaßeshalber haben wir tatsächlich darüber gesprochen, aber nicht ernsthaft. Ich weiß, dass ich Felix nicht fragen muss, weil ich die Antwort schon kenne. Er hat seinen Lebensmittelpunkt in Berlin, schnuppert gerade beim 1. FC Union in den Trainerjob rein, hospitiert aktuell bei der U 19. Er schaut gerade, was ihm Spaß macht und ob das zu ihm passen könnte.

Würde es Sie stolz machen, wenn auch Ihre Söhne Felix und Toni die Trainerlaufbahn einschlagen würden?

Kroos: Es macht mich auch stolz, wenn sie nach ihrer aktiven Laufbahn, die bei Toni ja hoffentlich noch ein wenig andauern wird, eine ganz andere Aufgabe übernehmen. Sollten sie sich für den Trainerberuf entscheiden, würde mich das aber auf jeden Fall freuen.

In Greifswald hatte für Sie und Ihre Söhne einst alles angefangen. Ist der Verein für Sie auch deshalb so etwas wie eine Herzensangelegenheit?

Kroos: Das ist zweifellos so. Der Greifswalder FC ist und bleibt mein Heimatverein. Hier hat meine Trainerkarriere begonnen, hier haben unsere Söhne mit dem Fußball angefangen. Umso größer ist meine Motivation, den Klub nach vorne zu bringen und mit dem Aufstieg auch einen weißen Fleck auf der Fußball-Landkarte zu beseitigen.

Wie meinen Sie das?

Kroos: Schon seit vielen Jahren spielt kein einziger Verein aus Mecklenburg-Vorpommern in der Regionalliga. Hinter dem gerade in die 2. Bundesliga zurückgekehrten FC Hansa Rostock kommt lange Zeit nichts. Das würden wir sehr gerne ändern.

Hat das Umfeld auch die Teilnahme am DFB-Pokal in dieser Saison auf den Geschmack nach höherklassigem Fußball gebracht?

Kroos: Es war für alle Beteiligten ein Erlebnis, in der ersten Runde gegen einen Bundesligisten anzutreten, zumal wir uns beim 2:4 gegen den FC Augsburg auch noch gut aus der Affäre ziehen konnten. Von daher ist es definitiv ein Ziel, möglichst den Verbandspokal zu gewinnen und dadurch wieder in den DFB-Pokal einzuziehen. Durch den Aufstieg des FC Hansa ist der bislang stärkste Konkurrent schließlich nicht mehr im Wettbewerb vertreten. Aber auch unabhängig davon hätte die Regionalliga Nordost für einen Verein wie den Greifswalder FC eine hohe Anziehungskraft. Plötzlich gegen Traditionsvereine wie den FC Carl Zeiss Jena, den Chemnitzer FC oder auch den 1. FC Lok und die BSG Chemie Leipzig antreten zu dürfen, würde hier mit Sicherheit eine Euphorie auslösen und würde den Verein trotz seiner Randlage auch für viele Spieler wesentlich interessanter machen. Wir arbeiten intensiv daran, das zu schaffen.

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