25.01.2012, 07:32 Uhr
Maximilian Beister liegt am Boden und ringt nach Luft, Fortuna-Betreuer kümmern sich um hin. (Foto: ovelgönne)
Skandal bei einem Freundschaftsspiel von Fortuna Düsseldorf: Im Match gegen eine gemischte Mannschaft mit Akteuren des ukrainischen Erstligisten Dynamo Kiew und des spanischen Drittligisten UD Marbella kam es nach einer Tätlichkeit zu wilden Szenen. Maximilian Beister, der Shootingstar des Zweitliga-Tabellenführers, wurde nach einem gewonnenen Zweikampf von seinem Gegenspieler Jose Mari mit einem Faustschlag niedergestreckt. Anschließend lag der 22-Jährige minutenlang auf dem Boden und rang um Luft.
Eine Szene, die für Aufruhr sorgte. Fortunas Co-Trainer Uwe Klein rannte aufs Spielfeld, wollte auf den Übeltäter losgehen und wurde schließlich selbst von einem Betreuer des gegnerischen Teams attackiert. "Er wollte mich auch schlagen, hat mich aber nicht getroffen", sagte Klein der "Bild"-Zeitung. "Wer so link spielt, muss mit so einer Reaktion rechnen."
Die Partie stand kurz vor dem Abbruch, wurde dann aber doch fortgesetzt. Für Jose Mari allerdings war die Partie nach der Aktion beendet, er sah vom Schiedsrichter die Rote Karte. Auch für Beister ging es nicht mehr weiter, er musste nach dem Faustschlag ausgewechselt werden. Nach dem Match sah der Offensivspieler die unschöne Aktion gelassen: "Das war nichts, worüber ein Mann ein Wort verlieren sollte."
Zuvor hatte Beister sportliche Taten sprechen lassen. Bis zu seiner Auswechslung erzielte der vom Hamburger SV ausgeliehene Angreifer beim 5:2-Erfolg der Fortuna zwei Treffer. Die weiteren Tore für Düsseldorf schossen Bröker, Fink und Juanan. Für den Gegner war der frühere Superstar Sergej Rebrow zweimal erfolgreich.
Quelle: FUSSBALL.DE
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