16.11.2012, 11:07 Uhr | sid, dpa
Hoffenheims Boris Vukcevic (Quelle: imago)
Acht Wochen nach seinem schweren Autounfall ist Boris Vukcevic aus dem Koma aufgewacht. Der Bundesliga-Profi der TSG 1899 Hoffenheim ist nach Angaben des Klubs inzwischen mehrere Stunden pro Tag bei Bewusstsein und kann sich mit seinen Angehörigen verständigen. Er wird weiterhin in einer Reha-Klinik behandelt.
„Wir freuen uns sehr, dass es kontinuierlich aufwärts geht mit Boris. Wir denken jeden Tag an ihn. Natürlich würden wir, die Spieler, seine Teamkollegen, ihn gerne besuchen. Aber das ist völlig zweitrangig. Wichtiger ist, dass er die bestmöglichen Bedingungen für seine Genesung erhält. Wir haben hier vollstes Verständnis für seine Familie“, sagte Hoffenheims Manager Andreas Müller. Auf Wunsch seiner Eltern wird Vukcevic derzeit nur von seinen engsten Angehörigen besucht.
„Wir sind froh, dass Boris Fortschritte macht. Aber wir bitten auch darum, Im Sinne unseres Sohnes zu respektieren, dass er noch einen weiten Weg vor sich hat und sehr viel Ruhe benötigt“, werden Dragan und Sonja Vukcevic in der Mitteilung des Klubs zitiert.
Vukcevic hatte sich bei dem Unfall Ende September auf einer Bundesstraße schwere Kopfverletzungen zugezogen. In der Folge hatte er nach zwei Operationen um sein Leben kämpfen müssen. Wie die nachfolgenden Untersuchungen ergaben, war der an Diabetis erkrankte U21-Nationalspieler bei dem Unfall insulinbedingt unterzuckert gewesen. Es lasse sich nach wie vor "keine seriöse Prognose zu einer vollständigen Wiederherstellung des gesundheitlichen Zustands stellen", teilte der Verein mit.
Quelle: sid, dpa
Der Klub sucht bereits einen Nachfolger.
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