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Kreuzer: "Was Kühne sagt, ist Blödsinn"

24.08.2013, 10:15 Uhr | FUSSBALL.DE

HSV-Sportdirektor Oliver Kreuzer (re.) steht hinter Trainer Thorsten Fink. (Quelle: dpa)

HSV-Sportdirektor Oliver Kreuzer (re.) steht hinter Trainer Thorsten Fink. (Quelle: dpa)

Der Hamburger SV kommt einfach nicht zur Ruhe. Nach dem Rundumschlag von Investor Klaus-Michael Kühne hat sich nun Sportdirektor Oliver Kreuzer gegen die Vorwürfe des Milliardärs gewehrt. "Das sind unglaubliche Äußerungen von Herrn Kühne. Er meldet sich aus Mallorca, hat aber von der Materie keine Ahnung. Er sitzt in der Sonne und maßt sich an, uns zu kritisieren", sagte Kreuzer der "Bild"-Zeitung.

Zuvor hatte Kühne angekündigt, den Klub erst nach radikalen Reformen wieder zu unterstützen. Zudem hatte der 76-Jährige eine Inthronisierung von Felix Magath als neuem HSV-Präsident gefordert. Von Trainer Thorsten Fink sei er "maßlos enttäuscht", so Kühne weiter. Und auch für Kreuzer fand er keine lobenden Worte. "Seine Rolle empfinde ich als unglücklich. Ich halte ihn nicht für den richtigen Mann am richtigen Ort. Das HSV-Haus brennt doch lichterloh", hatte Kühne gesagt.

Kreuzer stellt sich vor seinen Trainer

Insbesondere die Vorwürfe gegen Coach Fink will Kreuzer nicht so stehen lassen. "Thorsten Fink zu kritisieren geht überhaupt nicht. Was Herr Kühne sagt, ist Blödsinn", sagte der Sportdirektor, der vor der Saison vom Karlsruher SC zum Bundesliga-Dino gewechselt war. "Ich kann nicht verstehen, wie jemand von außerhalb, der meine Arbeit und die unseres Trainers nicht bewerten kann, zu solchen Aussagen kommt."

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"Das ist eine Katastrophe"

Gegenüber "Sky Sport News HD" wurde Kreuzer sogar noch deutlicher. "Es ist für mich eine Katastrophe, wenn Externe glauben, sie können hier alle Leute im Verein diffamieren", sagte der frühere Profi. Doch klar ist: Bei den Hanseaten brennt nach der bitteren 1:5-Heimklatsche gegen Hoffenheim der Baum. Nicht nur rein sportlich, sondern auch abseits des Platzes. In dieser Woche gab es beim HSV Ärger um die Mallorca-Reise von Dennis Aogo und Tomas Rincon, ein Aufsichtsrat zoffte sich mit einem Ordner, die Vertragsauflösung von Paul Scharner sorgte für Diskussionsstoff und schließlich schlug das Interview von Kühne hohe Wellen.

Magath: "Kühne hat dem HSV mehrfach geholfen"

Felix Magath wollte die Forderung Kühnes, er solle HSV-Präsident werden, indes nicht kommentieren, erklärte gegenüber der "Bild"-Zeitung nur vielsagend: "Herr Kühne hat dem HSV schon mehrfach geholfen. Schon von daher darf er seine Meinung frei äußern."

Kühne hatte dem HSV in der Vergangenheit immer wieder unterstützt, indem er dem Klub Darlehen gewährt hatte. Ohne sein Engagement wäre auch die Verpflichtung von Rafael van der Vaart im letzten Sommer nicht möglich gewesen. Hierfür hatte Kühne acht Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die aber verzinst zurückgezahlt werden müssen.

Quelle: FUSSBALL.DE

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