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Star-Besuch |14.06.2017|12:00

"Stars zum Anfassen": Die U 21 in Dreieich

Aufgalopp zur EM: Serge Gnabry (am Ball) und Co. in Dreieich. [Foto: DFB]

Serge Gnabry, Max Meyer, Davie Selke und Co. hautnah beim Training erleben, jede Menge Selfies schießen und Autogramme sichern sowie eine Pressekonferenz exklusiv für Kinder: Beim Amateurklub SC Hessen Dreieich war jede Menge los, als die deutsche U 21-Nationalmannschaft kurz vor ihrem Abflug zur Europameisterschaft in Polen (16. bis 30. Juni) vorbeischaute.

"Wir sind dem DFB sehr dankbar, dass wir sowas hier veranstalten könne. Das zeigt, wie wichtig der Unterbau für die Nationalmannschaft ist, und damit auch die Jugendabteilungen der Amateurklubs"

Bei strahlendem Sonnenschein freute sich auch der Trainer der Ersten Mannschaft des SC Hessen Dreieich über mehr als 600 Besucher auf dem Hahn Air-Sportpark. Und dieser Trainer ist übrigens kein Unbekannter, im Gegenteil: Rudi Bommer war selbst Profi und Trainer in der Bundesliga und absolvierte in den 1980ern sogar sechs Spiele für die deutsche Nationalmannschaft. "Dieser Besuch ist wirklich eine große Nummer für den Verein und das gesamte Umfeld", so Bommer. "Diese jungen Bundesligaprofis so hautnah zu erleben, das werden vor allem die Kinder so schnell nicht vergessen."

Zu verdanken hat der Hessenliga-Klub den Besuch seinem ebenfalls prominenten Vizepräsidenten: Karl-Heinz "Charly" Körbel, der Rekordspieler der Bundesliga mit 602 Einsätzen für Eintracht Frankfurt, wirkt seit knapp anderthalb Jahren in Dreieich. "Wir sind dem DFB sehr dankbar, dass wir sowas hier veranstalten können", freut sich Körbel. "Das zeigt, wie wichtig der Unterbau für die Nationalmannschaft ist, und damit auch die Jugendabteilungen der Amateurklubs." Zumal man in Dreieich besonderen Wert auf die Jugendarbeit lege.

Erst vor wenigen Wochen hat der Verein auf den sportlichen Aufstieg in die Regionalliga verzichtet. Zunächst sollen die Jugendarbeit weiter forciert und die notwendige Infrastruktur für den Schritt in die Viertklassigkeit geschaffen werden. "Wir sind noch ein junger Verein und existieren erst seit vier Jahren", sagt Jugendleiter Manuel Hiemenz. "Vor allem im Jugendbereich wollen wir eine gute Adresse für die Talente aus der Region werden." Talent zeigten die Kids aus dem Verein schon bei der Kinder-Pressekonferenz als zukünftige Journalisten und fragten die U 21-Nationalspieler Maximilian Philipp, jüngst zum BVB nach Dortmund gewechselt, und Nadiem Amiri von der TSG 1899 Hoffenheim regelrechte Löcher in den Bauch. Und die Bundesligaprofis wichen keiner Frage aus.

"Das ist wirklich schön zu sehen, dass die U 21 ein so nahbares Team ist", findet Hiemenz. "Die Spieler haben keinerlei Berührungsängste und sind Stars zum Anfassen." Für die U 21-Europameisterschaft in Polen drückt der gesamte SC Hessen Dreiech fest die Daumen. "Die Mannschaft hat eine hohe Qualität. Sie muss nur gut ins Turnier starten, dann kann sie ganz weit kommen", prognostiziert Charly Körbel.

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