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Tabellenführer|22.03.2017|16:48

Kein Aufstieg! Dreieich-Startruppe verzichtet

Zwei Ex-Nationalspieler bleiben in der Hessenliga: Rudi Bommer (links) und Ralf Weber. [Foto: imago]

Eigentlich könnte der SC Hessen Dreieich als souveräner Tabellenführer in der Hessenliga bereits jetzt mit den Planungen für die Regionalliga Südwest beginnen. Der Abstand auf den Tabellenzweiten SG Rot-Weiss Frankfurt beträgt bei noch neun ausstehenden Partien neun Punkte. Doch der Verein um das prominente Trainerteam mit den drei langjährigen Bundesliga-Profis und früheren Nationalspielern Rudi Bommer sowie den beiden Assistenten Manfred Binz und Ralf Weber wird keine Zulassung für die vierte Liga beantragen.

Der Grund: Das Sponsorengeld in Höhe von rund einer Million Euro soll zunächst vorrangig in den Nachwuchs investiert werden. Karl-Heinz „Charly“ Körbel, mit 602 Spielen für Eintracht Frankfurt Bundesligarekordspieler und aktuell als Vize-Präsident beim SC Hessen Dreieich für die Jugend zuständig, meint: „Zusammen mit unserem Hauptsponsor haben wir entschieden, dass wir in der kommenden Saison den Betrag von einer Million Euro nicht für den Spielbetrieb im bezahlten Fußball zuweisen, sondern mit Blick in die Zukunft gezielt für die Verbesserung der Nachwuchs-Infrastruktur in Dreieich einsetzen.“ Auch die Sportanlage soll nach und nach auf Regionalliga-Tauglichkeit getrimmt werden.

Prominente Kicker

Dabei hatte der ambitionierte SC Hessen seinen Kader unter anderen mit dem 38-jährigen marokkanischen Ex-Nationalspieler Youssef Mokhtari (früher unter anderem MSV Duisburg, 1. FC Köln und FC Energie Cottbus ) oder mit Julian Dudda, einem ehemaligen Junioren-Nationalspieler und früheren Bundesligaprofi von Eintracht Frankfurt, hochkarätig verstärkt. Mit Abassin Alikhil, Zubayr Amiri und Khaibar Amani stehen außerdem gleich drei aktuelle afghanische Nationalspieler im Kader der Hessen. Die (fast logische) Folge: Der SC Hessen Dreieich, der in der vergangenen Saison noch lange um den Klassenverbleib zittern musste, dominiert inzwischen die Hessenliga. Hinter dem Spitzenreiter (54 Zähler) folgen Rot-Weiss Frankfurt (45 Punkte), Eintracht Stadtallendorf (45), der FC Bayern Alzenau (42) und Borussia Fulda (41) mit einigem Abstand, dürfen plötzlich aber auf den direkten Aufstieg hoffen.

Dreieichs Trainerteam um Rudi Bommer trägt die Entscheidung der Vereinsführung mit: „Die Rahmenbedingungen in Dreieich entsprechen noch nicht den gezeigten sportlichen Leistungen. Für dauerhaften Erfolg muss das komplette Umfeld stimmen. In der nächsten Saison gilt es dann, wieder die sportlichen Voraussetzungen für einen Aufstieg zu schaffen“, meint Bommer. Das Ziel ist also klar formuliert: 2018 soll der Sprung in die Regionalliga gelingen.

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