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Schützenfest |03.09.2017|12:30

36:0-Sieg - und der Trainer schimpft noch!

Etwas einseitig geriet die Partie zwischen Brechten und Eving. Dafür gab es Tore satt zu sehen. [Foto: FUSSBALL.DE]

In der Kreisliga Dortmund gewinnt ein Team mit 36:0 und der Trainer ist dennoch nicht vollkommen glücklich. Im Südwesten greifen die Zuschauer dem Schiedsrichter unter die Arme. Im Hanauer Amateurfußball wird Fairplay noch immer groß geschrieben. Und Joshua Kimmich spielt Glücksbringer bei seinem Heimatverein. Nicht-Alltägliches aus dem Amateurfußball in unserer Rubrik Kurzpass kurios.

Drei Dutzend Tore

Ein wahres Offensivfeuerwerk brannte am Sonntag die zweite Mannschaft des TV Brechten ab. Im Kreisligaspiel gegen die SG Phönix Eving II feuerten die Dortmunder aus allen Rohren und kamen schließlich auf ein beeindruckendes Endergebnis von 36:0 – ein Resultat, welches sich die Gastgeber selbst nicht erträumt hätten. „Das kam wirklich unerwartet“, erklärt TVB-Trainer Aziz Abissan im Gespräch mit FUSSBALL.DE . Schließlich habe Phönix sein letztes Spiel mit 5:4 gewonnen. „Wir waren gewarnt, haben das Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen und ganz normal trainiert.“

Nur auf den tatsächlichen Spielverlauf konnte sie wohl keiner vorbereiten. Bereits zur Pause führte Brechten mit 10:0, für Abissan dennoch kein Grund zum Jubeln. „Ich war mit dem Spiel nicht zufrieden – abgesehen vom Ergebnis“, kritisiert er. „Die Tore waren nicht schön herausgespielt.“ In der Pause forderte er daher, den Ball besser laufen zu lassen. Was sein Team erstaunlich schnell umsetzte. Es folgten 26 weitere Treffer, mit Marcel Klocke und Julian Lemm trugen sich gleich zwei Stürmer achtmal in die Torschützenliste ein.

"Irgendwann hat es keinen Spaß mehr gemacht, aber wir mussten die Partie zu Ende bringen"

„Der Gegner hat sich irgendwann seinem Schicksal ergeben“, mutmaßt der Coach. Wohl auch aufgrund der unglücklichen äußeren Umstände: Eving war nur mit elf Mann angereist und ab einem bestimmten Punkt dann auch noch dezimiert. „Irgendwann hat es keinen Spaß mehr gemacht, aber wir mussten die Partie zu Ende bringen“, gesteht Abissan, den irgendwann auch das schlechte Gewissen packte. „Ich habe selbst einmal die A-Jugend von Phoenix trainiert und kenne daher noch einige Spieler – unter anderem auch den Torwart. Es tat mir dann schon leid, dass er so im Stich gelassen wurde.“ Dass sein Team mit einer furiosen Angriffsleistung deutschlandweit das torreichste Pflichtspiel der vergangenen Woche ablieferte, weckt in ihm hingegen nur wenig Emotion. „Fühlt sich gut an, es sind im Endeffekt aber auch nur drei Punkte“, sagt Abissan.

Überzeugungsarbeit

Während in der Bundesliga zuletzt vermehrt über den Videobeweis und dessen Sinnhaftigkeit diskutiert wurde, hat am vergangenen Kreisklasse-Spieltag der Zuschauerbeweis erfolgreich seine Premiere gefeiert. In der Partie zwischen den Sportfreunden Feldrennach und dem 1. FC Calmbach sicherte das aufmerksame Publikum den Gästen zumindest die theoretische Chance auf einen Punktgewinn: Stürmer Robert Rathke hatte den Ball in der 7. Minute klar im Tor versenkt, dieser prallte dann allerdings – unbemerkt von Schiedsrichter Norbert Geggus - von der hinteren Torstange wieder ins Feld zurück. Erst durch ein beherztes Eingreifen der einheimischen Fans wurde der Unparteiische auf das regelkonform erzielte Tor aufmerksam gemacht und das 1:1 nachträglich anerkannt. Nutzten konnten die Calmbacher den zwischenzeitlichen Ausgleich allerdings nicht. Nach 90 Minuten mussten sich die Schwarzwälder den überlegenen Gastgebern dennoch mit 1:4 geschlagen geben.

Sportliche Geste

Im Kreisliga-Duell zwischen Eintracht Oberissigheim II und den Sportfreunden Ostheim II wurde das Publikum am Wochenende Zeuge einer wahrhaft bemerkenswerten Szene: Als beim Stande von 4:1 je ein Ostheimer und ein Oberissigheimer Spieler im Strafraum zusammenprallten und daraufhin zu Boden gingen, stoppte Eintracht-Akteur Marius Klapper den Ball mit der Hand. Der Mittelfeldmann war fälschlicherweise davon ausgegangen, der Schiedsrichter hätte das Spiel bereits unterbrochen. Zu seinem Unglück lief die Partie jedoch noch, sodass der Unparteiische keine andere Wahl hatte, als auf Elfmeter zu entscheiden. Statt das mögliche 4:2 zu erzielen, entschied sich die Ostheimer Reserve aber für eine faire Geste:  Den fälligen Strafstoß schossen sie Heim-Keeper Lukowics absichtlich direkt in die Arme und wurden so, trotz der letztendlichen 2:5-Niederlage , auch zum Gewinner des vierten Spieltags der Hanauer B-Staffel.

Kimmich auf Heimatbesuch

Aktuell weilt Joshua Kimmich bei der Nationalmannschaft und will mit Siegen gegen Tschechien und Norwegen die vorzeitige Qualifikation des DFB-Teams für die Weltmeisterschaft in Russland perfekt machen. Bevor er sich jedoch auf den Weg machte, stattete der Rechtsverteidiger des FC Bayern München seinem Heimatverein einen Besuch ab. Einen Tag nach dem 2:0-Auswärtssieg beim SV Werder Bremen kehrte Kimmich zu seinen Wurzeln zurück und verfolgte ein Spiel seines Jugendvereins VfB Bösingen . „Gestern noch mit dem eigenen Team gewonnen und heute der Heimat die Daumen drücken!“, teilte Kimmich über die sozialen Netzwerke mit. Der 22-Jährige lernte in Bösingen das Kicken, ehe er im Jahr 2007 in den Nachwuchs des VfB Stuttgart wechselte. Und für den Landesligisten hat sich die Stippvisite auch ausgezahlt. „Heimatbesuch und offensichtlich Glücksbringer“, heißt es auf der Facebook-Seite des Vereins. Der Grund: Alle drei Mannschaften gewannen an diesem Wochenende ihre Spiele, die Landesliga- und Kreisliga-Mannschaften sind sogar jeweils Tabellenführer.

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