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Geduldsspiel |09.10.2019|13:30

Babelsberger Remis-Könige: "Wie verhext"

Babelsbergs Coach Marco Vorbeck: "Wir tun gut daran, nicht alles negativ zu sehen".[Foto: imago images / Manngold]

Elf Spiele, acht Remis und noch kein Sieg: Ex-Zweitligist SV Babelsberg 03 wartet unter der Regie des neuen Trainers Marco Vorbeck in der Regionalliga Nordost noch auf den ersten Dreier. Der 38 Jahre alte Fußball-Lehrer und Ex-Bundesligaprofi beerbte beim SVB im Sommer Almedin Civa. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Marco Vorbeck über die kuriose Unentschieden-Serie und die Stimmung im Team.

FUSSBALL.DE: Mal ehrlich, Herr Vorbeck: Wie deprimierend ist der bisherige Saisonverlauf?

Marco Vorbeck: Sehr deprimierend. Es ist ja auch nicht so, dass wir immer wieder glücklich einen Punkt holen. Im Gegenteil: Mindestens die Hälfte der Spiele, bei denen es keinen Sieger gab, hätten wir gewinnen können oder sogar müssen. Schon acht Unentschieden auf dem Konto zu haben, aber noch keinen Sieg - das ist schon komisch.

Ihr Team lag schon oft in Führung - auch gegen Spitzenteams wie beim 3:3 gegen Tabellenführer Hertha BSC II oder beim 2:2 gegen den FSV Wacker Nordhausen. Warum klappte es dennoch nicht mit einem Sieg?

Vorbeck: Wir hatten unter anderem auch schon viel Pech. In einem Spiel bekommen wir ein Traumtor in den Winkel, in der anderen Partie macht der Gegner aus einer einzigen Möglichkeit einen Treffer. Hinzu kommen verschossene Elfmeter und zahlreiche vergebene Großchancen. Es ist wie verhext. Was die Leistungen angeht, kann ich unseren Jungs gar keinen großen Vorwurf machen. Wir spielen ordentlich, erspielen uns viele Torgelegenheiten und bieten jedem Gegner Paroli.

Dennoch stimmen die Ergebnisse nicht. Ist das mittlerweile vor allem eine Kopfsache?

Vorbeck: Ich würde es eher auf fehlende Erfahrung und Konzentrationsmängel zurückführen. Wir haben ein junges Team - daher ist es normal, dass unsere Spieler Fehler machen. Wir müssen es aber in den Griff bekommen, dass wir bis zur letzten Sekunde fokussiert sind und nicht ständig in den Schlussminuten noch einen Gegentreffer kassieren. Ich bin optimistisch, dass uns das gelingen wird.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Vorbeck: Dass die Jungs nicht glücklich über den bisherigen Saisonverlauf sind, liegt auf der Hand. Wenn man Woche für Woche gut spielt, immer wieder am Sieg schnuppert, um ihn dann doch regelmäßig zu verspielen, ist das frustrierend. Wir tun aber gut daran, nicht alles negativ zu sehen. Gegen zahlreiche Topteams der Liga haben wir nicht verloren, in acht von elf Begegnungen konnten wir punkten. Das ist durchaus positiv.

Wegen der vielen Unentschieden steht der mögliche Abstiegsplatz 16 zu Buche. Geht es für den SV Babelsberg 03 erst einmal nur um den Klassenverbleib oder verfolgen Sie andere Ziele?

Vorbeck: Uns war von Anfang an bewusst, dass es mit unserem geringen Etat und unserer jungen Mannschaft schwierig wird, oben mitzumischen. Klar ist aber auch, dass wir nicht den Anspruch haben, gegen den Abstieg zu spielen. Wir wollen so schnell wie möglich da unten herauskommen. Ich hoffe, dass der Knoten bald platzt. Damit das klappt, müssen wir selbstbewusster auftreten und die Angst ablegen, die wir hin und wieder nach Führungen zeigen.

Am Wochenende geht es mit dem Verbandspokalspiel beim Sechstligisten Oranienburger FC Eintracht weiter. Dort geht es sicher vor allem darum, Selbstvertrauen zu tanken, oder?

Vorbeck: Wir möchten unbedingt die nächste Runde erreichen. Dass das nicht einfach wird, wissen wir. Zunächst einmal ist der Gegner nicht zu unterschätzen. Außerdem haben wir einige Personalprobleme zu kompensieren. Wir müssen auch am Samstag wieder 100 Prozent geben. Sonst wird es nichts mit einem Sieg.

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