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Familienbande |07.03.2018|14:10

Bruder Eduard Thommy: Eriks Freund und Helfer

Heute Kreisliga und Bundesliga: Die Brüder Eduard (links) und Erik Thommy.[Foto: Imago (2) / Collage: FUSSBALL.DE]

Beim VfB Stuttgart geht es aufwärts. Seit Tayfun Korkut den Aufsteiger übernommen hat, haben die Schwaben aus vier Partien starke zehn Punkte geholt. Einen wichtigen Anteil am Höhenflug des VfB hat neben dem neuen Coach und Rückkehrer Mario Gomez auch ein Youngster: Erik Thommy. Dessen Bruder Eduard kickt beim Kreisligisten TV Spöck und ist mächtig stolz auf „den Kleinen“​ – die neueste Folge unserer Serie Familienbande.

Achtung, Verwechslungsgefahr! Wer Eduard Thommy auf der Straße oder im Café trifft, denkt sicher: Ach, den kenne ich doch irgendwoher! Wer sich im Fußball auskennt, wird schnell auf den VfB Stuttgart und dessen Shootingstar Erik Thommy kommen. Allerdings kann es dann auch einfach sein Bruder sein. „Ja, das ist schon öfters vorgekommen, dass Leute mich für ihn gehalten haben“, nickt Eduard Thommy. Auf Bildern sehen sie fast wie Zwillinge aus, dabei ist er vier Jahre älter als der Bundesligaprofi.

Als die beiden noch Kinder waren, war das Unterscheidungsmerkmal klar: Obwohl „Edu“ auch Talent hatte, fiel der Knirps neben ihm schnell auf. „Der Kleine durfte immer mit uns Großen kicken, war aber schon damals so gut, dass er eigentlich besser als die meisten war, obwohl er ein paar Jahre jünger war“, erinnert sich Eduard Thommy an die Bolzzeit mit seinem Bruder Erik: „Wir sind ja auf dem Dorf groß geworden, das war traumhaft für uns Kinder. Schon als Kinder gab es für uns nur eins: Fußball. Er war noch im Kindergarten und ich in der Schule, da hieß es ab mittags: Raus auf den Platz!“

Seit 1992 leben die Thommys, Russland-Deutsche aus Kasachstan, in Deutschland. Eduard, Jahrgang 1990, ist noch in der früheren Sowjetrepublik geboren, Erik, Jahrgang 1994, schon in Ulm. Früh geht es in den nächsten Fußballklub – den SV Kleinbeuren. Während Eduard über die Stationen TSV Burgau und FC Gundelfingen in der B-Jugend beim TSV Neu-Ulm landet, spielt Erik schon mit acht beim SSV Ulm . „Das war ganz praktisch, so konnten uns unsere Eltern beide zusammen zum Training bringen“, erklärt Eduard Thommy und bemerkt: „Ich habe es auch beim SSV versucht, das hat aber nicht geklappt, so dass ich in der A-Jugend wieder zurück in unsere Umgebung zur TSG Thannhausen gegangen bin.“

"Erik ist nicht nur mein Bruder, sondern auch mein bester Freund"

Von Thannhausen geht es für den rechten Verteidiger weiter zum FV lllertissen , dort schafft „Chucky“ den Sprung von der zweiten in die erste Mannschaft und spielt drei Jahre lang in der Regionalliga Bayern . Eduard Thommy ist aber schlau genug, um nicht alles auf die Karte Fußball zu setzen. Er studiert an der Hochschule für angewandtes Management in Ismaning Sportwissenschaften. Das geht gut von zu Hause, denn er muss nicht ständig auf dem Campus vor den Toren Münchens vor Ort sein.

Als Polizist im Stadion

Im Jahr 2014 aber sattelt Eduard Thommy um, statt Bücher zu wälzen, streift er eine Uniform über. Er fängt bei der Polizei an, bei der Bereitschaftseinheit in Bruchsal. „Einerseits ist es mein Traumberuf, doch auf der anderen Seite muss man schon erkennen, dass die Polizeiarbeit schwieriger geworden ist“, betont der 27-Jährige. „In der Gesellschaft hat sich ein Wandel vollzogen, in dem der Respekt gegenüber Institutionen wie der Polizei leider gesunken ist.“ Oft ist er auch an Wochenenden bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen im Dienst. Auch im Stuttgarter Stadion war er schon im Einsatz. „Aber bisher noch nie, wenn Erik gespielt hat“, verrät Eduard Thommy.

Der Fußball ist für ihn zur schönen Nebensache geworden. Aktuell spielt Eduard Thommy beim TV Spöck in der Kreisliga Karlsruhe. Er hat zwar auch noch eine Spielgenehmigung für seinen vorherigen Verein, den SV Mindelzell im schwäbischen Günzburg, doch die besteht im Grunde nur auf dem Papier. Zu weit ist für ihn die Fahrt von der Arbeitsstelle in Bruchsal bis zum früheren Zuhause, wo noch die Eltern leben.

Schließlich will Eduard Thommy so oft es geht ins Stadion – und zwar nicht als Polizist in Uniform, sondern um als Fan seinen kleinen Bruder zu unterstützen. „Ich bin sehr stolz auf ihn und kann sagen, dass er nicht nur mein Bruder ist, sondern auch mein bester Freund“, betont er. Und verwechseln kann man die beiden ja schließlich auch nicht, wenn der eine auf dem Rasen zaubert und der andere auf der Tribüne mitfiebert.

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