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|25.05.2020|16:45

Corona-Krise: Auswirkungen auf den Fußball

[Foto: imago images/foto2press]

Das Coronavirus und die Folgen für den Spielbetrieb im Fußball. DFB.de mit dem aktuellen Überblick und den wichtigsten Informationen - vom DFB-Team bis zum Amateurfußball.

Was ist grundsätzlich für den Fußball zu beachten?

Entscheidungen über tiefgreifende Maßnahmen wie die Aussetzung der Saison, Spielabsagen oder Partien unter Ausschluss der Zuschauer müssen sich im Zuge des Coronavirus' streng an den Vorgaben und Verfügungen der zuständigen Behörden und Gesundheitsexperten orientieren und danach richten. Aspekte des gesamten öffentlichen Lebens und der zielgerichteten Bekämpfung der Corona-Krise sind zu berücksichtigen, der Fußball stellt hier lediglich einen Teilbereich dar. Die spielleitenden Stellen der Verbände, die Klubs sowie die Gesundheitsbehörden stehen in ständigem Austausch miteinander. Eine Koordinierungsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern von DFB, DFL und Landesverbänden bespricht sich unter Leitung von DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius täglich und stimmt weitere Maßnahmen ab.

Aktueller Stand DFB-Pokal

Im Zuge der Anpassungen des Rahmenterminkalenders für den Spielbetrieb der Frauen und Männer hat der DFB auch die Termine der verbliebenen Spiele im DFB-Pokal festgelegt. Als Datum für das DFB-Pokalfinale der Männer ist der 4. Juli vorgesehen, die Halbfinalspiele sollen am 9. und 10. Juni ausgetragen werden.

Der DFB steht in intensivem Austausch mit der Politik und hat sich am 11. Mai im Rahmen einer außerordentlichen Präsidiumssitzung erneut für die Fortsetzung des Spielbetriebs in der 3. Liga, der FLYERALARM Frauen-Bundesliga und im DFB-Pokal ausgesprochen. Die Planungen für den DFB-Pokal gelten vorbehaltlich der übergeordneten behördlichen Verfügungslagen und der politischen Zustimmung für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs auch in den DFB-Pokalwettbewerben.

Bezüglich der Teilnahme am DFB-Pokal der Saison 2020/2021 gilt folgende Regelung: Sollte der Pokalwettbewerb eines Landesverbandes der Spielzeit 2019/2020 bei den Männern bis zum Ablauf der Meldefrist nicht beendet sein, kann der jeweilige Landesverband innerhalb einer Meldefrist statt des Verbandspokalsiegers in eigener Verantwortlichkeit einen anderen Teilnehmer benennen. Wird innerhalb der Frist von einem Landesverband kein Teilnehmer benannt, wird der Startplatz an einen anderen Landesverband, der bislang keinen zweiten Teilnehmer stellen darf, vergeben. Die Meldefrist für die kommende Spielzeit liegt in der Zuständigkeit des DFB-Spielausschusses.

Teilnahmeberechtigt am DFB-Pokal der Frauen sind die Mannschaften der FLYERALARM Frauen-Bundesliga und der 2. Frauen-Bundesliga, die Aufsteiger in die 2. Frauen-Bundesliga, die Meister der fünf Regionalligen und die Pokalsieger der 21 Landesverbände des abgelaufenen Spieljahres 2019/2020. Ist ein Pokalsieger seines Landesverbandes bereits gemäß dieser Vorschrift teilnahmeberechtigt, tritt an seine Stelle die nächstplatzierte Mannschaft im Pokalwettbewerb des Landesverbandes; ist auch diese bereits gemäß dieser Vorschrift teilnahmeberechtigt, kann der betreffende Landesverband eine andere Mannschaft für den Vereinspokal melden.

Sofern ein Landespokalwettbewerb oder die Spielrunde einer Regionalliga der Spielzeit 2019/2020 bis zum Ablauf der Meldefrist nicht beendet ist, können die jeweiligen Landesverbände statt des Verbandspokalsiegers beziehungsweise Meisters der Regionalliga in eigener Verantwortlichkeit jeweils einen anderen Teilnehmer für Saison 2020/2021 benennen. Wird innerhalb der Frist kein Teilnehmer benannt, so entfällt der jeweilige Startplatz ersatzlos. Sollte keine ausreichende Anzahl an Vereinen benannt werden, so dass sich insgesamt nicht mehr als 32 Teilnehmer ergeben, wird der Vereinspokal der Frauen der Spielzeit 2020/2021 in nur vier Runden ausgetragen.

Aktueller Stand EURO, Women's EURO und weitere UEFA-Turniere

Nach Beratungen der 55 Mitgliedsverbände sowie der Führungsriegen der Klubvereinigung ECA, des Ligen-Interessenverbundes European Leagues und der Spielergewerkschaft FIFPro hat das UEFA-Exekutivkomitee am 17. März entschieden, dass die Europameisterschaft erst im Sommer 2021 ausgetragen wird. Die Endrunde soll demnach vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 stattfinden. Die Play-off-Spiele für die EURO, die ursprünglich für März 2020 vorgesehen waren, wurden verschoben. Das Exekutivkomitee entschied zudem, dass Wettbewerbe, die im Juni und Juli 2021 stattfinden sollten, neu terminiert werden. Dies betrifft auch das Final Four der Nations League sowie die Europameisterschaft der U 21. Genaue Termine sind noch offen. Die Frauen-EM 2021 wurde auf das Jahr 2022 verschoben. Das entschied das UEFA-Exekutivkomitee am 23. April. Demnach findet die Women's EURO vom 6. bis 31. Juli 2022 in England statt.

Aktueller Stand A-Länderspiele

Die UEFA hat am 17. März offiziell bestätigt, dass die Länderspiele der Nationalmannschaft, der Frauen-Nationalmannschaft, sowie der U 21-Nationalmannschaft aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurden. Bereits zuvor hatte die Stadt Nürnberg das Heimländerspiel des DFB-Teams gegen Italien am 31. März 2020 abgesagt. Die UEFA bestätigte, dass auch die Partie in Madrid gegen Spanien am 26. März 2020 nicht stattfindet. Über das Prozedere der Rückerstattung des Kaufpreises von bereits erworbenen Karten informiert der DFB gesondert auf seinem Ticketportal .

Ebenfalls von der UEFA abgesagt wurden die EM-Qualifikationsspiele der Frauen-Nationalmannschaft am 11. April 2020 gegen Irland in Münster und am 14. April 2020 in Montenegro. Bereits der Algarve Cup musste in Folge der Corona-Pandemie abgebrochen werden, das Finale in Portugal zwischen Deutschland und Italien wurde nicht mehr ausgetragen. Die zum Saisonabschluss geplanten Spiele der Frauen-Nationalmannschaft gegen Weltmeister USA mussten aufgrund der Corona-Krise auch abgesagt werden. Ursprünglich hatte die DFB-Auswahl Anfang Juni zwei Auswärtsspiele bei den Weltmeisterinnen geplant.

Das UEFA-Exekutivkomitee hat zudem am 1. April im schriftlichen Verfahren beschlossen, dem Vorschlag der Generalsekretäre aller 55 Mitgliedsverbände zu folgen und die für den Juni geplante Länderspielperiode zu verschieben. Damit sollen den nationalen Wettbewerben flexiblere Möglichkeiten gegeben werden, die jeweiligen Meisterschaften zu beenden.

Aktueller Stand U 21 und Olympia-Auswahl

Die UEFA hat am 17. März offiziell bestätigt, dass die kommenden Länderspiele der Nationalmannschaft, der Frauen-Nationalmannschaft, sowie der U 21-Nationalmannschaft aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurden. Die Absagen hatten sich in den vergangenen Tagen bereits abgezeichnet.

Die Absagen der UEFA betreffen ebenfalls die beiden Länderspiele der U 21-Nationalmannschaft. Sowohl das Testspiel am 26. März 2020 gegen Österreich in Braunschweig als auch das EM-Qualifikationsspiel am 31. März 2020 gegen Wales in Magdeburg wurden abgesagt.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am 24. März 2020 wegen der Corona-Pandemie die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio um ein Jahr verkündet. "Die Verschiebung der Olympischen Spiele in das nächste Jahr ist in der aktuellen Phase genau die richtige Entscheidung", sagt U 21-Trainer Stefan Kuntz , der die olympische Fußballmannschaft in Tokio betreuen soll, zur Entscheidung.

Aktueller Stand U-Länderspiele

Das Coronavirus führt auch zu Änderungen der Nationalmannschaftswettbewerbe im internationalen Junioren- und Juniorinnenfußball.

Am 12. Mai hat die FIFA die neuen Turnierzeiträume für die verschobenen U 20-Frauen- und U 17-Juniorinnen-Weltmeisterschaften bekanntgegeben. Nach einer eingehenden Beurteilung der Corona-Pandemie seitens der FIFA-COVID-19-Arbeitsgruppe und den FIFA-Konföderationen wurde festgelegt, dass die U 20-WM vom 20. Januar bis 6. Februar 2021 in Costa Rica und Panama stattfindet. Ursprünglich sollte das Turnier im August 2020 ausgetragen werden. Die U 17-Weltmeisterschaft wird vom 17. Februar bis zum 7. März 2021 in Indien stattfinden (ursprünglich 2. bis 21. November 2020).

Im Nachgang der am 1. April durchgeführten Videokonferenz mit den Generalsekretären aller 55 UEFA-Mitgliedsverbände und den Empfehlungen der am 17. März eingesetzten Arbeitsgruppe hat das UEFA-Exekutivkomitee folgende Entscheidungen getroffen:

  • U 17-Junioren: Die Endrunde der UEFA U 17-Europameisterschaft im Mai 2020 wird abgesagt.
  • U 17-Juniorinnen: Die Endrunde der UEFA U 17-Juniorinnen-EM im Mai 2020 wird bis auf Weiteres verschoben. Sie soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, da es sich um ein Qualifikationsturnier für die FIFA U 17-Juniorinnen-WM handelt.
  • U 19-Junioren: Die Endrunde der UEFA U 19-EURO im Juli 2020 wird bis auf Weiteres verschoben. Sie soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, da es sich um ein Qualifikationsturnier für die FIFA U 20-WM handelt.
  • U 19-Frauen: Die Endrunde der UEFA U 19-Frauen-EM im Juli 2020 wird abgesagt.

Unter anderem aufgrund einer Entscheidung der UEFA war der DFB bereits am 12. März 2020 gezwungen, bevorstehende EM-Qualifikationen, Länderspiele und Lehrgänge in enger und sorgfältiger Rücksprache mit Städten und Gesundheitsbehörden der jeweiligen Spielorte sowie der beteiligten Nationalverbänden abzusagen. Wegen der aktuellen Situation werden auch im April, Mai und teilweise Juni keine DFB-Maßnahmen der U-Teams stattfinden. Diese Regelung gilt für alle Mannschaften von der U 21 bis zur U 15.

Der DFB bleibt selbstverständlich im weiteren Austausch mit Behörden und Beteiligten, um jederzeit angemessen auf neue Entwicklungen reagieren zu können. Informationen über spätere Neuansetzungen ausgewählter U-Länderspiele oder U-Lehrgänge wird der Verband rechtzeitig mitteilen.

Über das Prozedere der Rückerstattung des Kaufpreises von bereits erworbenen Karten für die Heimspiele der U-Nationalmannschaften informiert der DFB gesondert auf seinem Ticketportal .

Infos zur Ticketerstattung

Informationen zur Ticketerstattung bei Länderspielen der A- und U-Nationalmannschaften des DFB gibt es hier .

Aktueller Stand in der 3. Liga

Die 3. Liga wird den bundesweiten Spielbetrieb ab dem 30. Mai wieder aufnehmen und die aktuelle Saison fortsetzen. Die spieltechnische Voraussetzung dafür hat das DFB-Präsidium mit einer aktuellen Anpassung des Rahmenterminkalenders geschaffen. Der Beschluss wurde im schriftlichen Umlaufverfahren getroffen. Die bevorstehende Rückkehr in den bundesweiten Spielbetrieb der 3. Liga erfolgt unter Berücksichtigung der politischen Verfügungslagen. In zahlreichen Bundesländern liegen inzwischen positive Bescheide für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs vor, auch für die 3. Liga. Der Saisonfortsetzung zugrunde liegt das Hygienekonzept , das DFB und DFL gemeinsam für alle Profiwettbewerbe im deutschen Fußball erarbeitet haben und das in der Bundesliga sowie 2. Bundesliga bereits entsprechend zur Anwendung kommt.

Der Außerordentliche DFB-Bundestag hat der Fortsetzung der Saison in der 3. Liga zugestimmt. Das positive Votum von 222 Delegierten sorgte für eine klare Mehrheit und bestätigte damit das Vorgehen des DFB-Präsidiums, so dass in der 3. Liga ab 30. Mai der Spielbetrieb wie geplant wieder aufgenommen werden kann. Gegen den Antrag stimmten zwölf Delegierte, 16 Vertreter und Vertreterinnen enthielten sich.

Der Rest der Saison wird durchgehend im Rhythmus englischer Wochen absolviert, enden soll die Saison mit dem 38. Spieltag am 4. Juli. Die anschließende Relegation zur 2. Bundesliga soll bis zum 11. Juli abgeschlossen sein. Diese Rahmenplanungen sind in enger Abstimmung mit dem Ausschuss 3. Liga erfolgt. Terminliche Abweichungen, beispielsweise durch etwaige Mannschaftsquarantänen bedingt, sind weiterhin möglich.

Im Zuge des Beschlusses wurde der DFB-Vorstand vom DFB-Bundestag ermächtigt, über weitergehende Regelungen zu entscheiden - beispielsweise für den Fall, dass im Verlauf der Saison doch noch eine vorzeitige Beendigung der Spielzeit nötig werden sollte. Dies umfasst die Festlegung der spieltechnischen Folgen eines Abbruchs, insbesondere die Regelungen über die Wertung der Spielzeit einschließlich des Auf- und Abstiegs.

Auch mit dem Aufstieg aus der Regionalliga beschäftigte sich der Außerordentliche Bundestag. Das höchste Gremium des Deutschen Fußball-Bundes legte dabei fest, dass bei einer vorzeitigen Beendigung der Saison in der Regionalliga der zuständige Regionalverband beziehungsweise Rechtsträger der jeweiligen Staffel über die sportliche Qualifikation zum Aufstieg in die 3. Liga beziehungsweise zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen entscheiden muss. Diese Meldungen sind für den DFB bindend.

Ein Direktaufstiegsaufrecht haben in dieser Saison die Regionalligen Südwest, Nord und Bayern. Der vierte Aufsteiger ist aus den Staffeln West und Nordost zu ermitteln. Der DFB-Spielausschuss kann nach dem Beschluss des Außerordentlichen DFB-Bundestages bei entsprechender Notwendigkeit beschließen, dass die Aufstiegsspiele in einem neutralen Stadion mit Hin- und Rückspiel oder nur als einfaches Entscheidungsspiel durchgeführt werden.

Zudem wurde die Bildung einer Task Force "Wirtschaftliche Stabilität 3. Liga" beschlossen. Neben dem Aspekt des nachhaltigen Wirtschaftens in der 3. Liga soll sich die Task Force mit der Weiterentwicklung der 3. Liga als Profispielklasse sowie der gesamten Struktur des Profifußballs unterhalb der 2. Bundesliga beschäftigen. Die Gründung einer solchen Gruppe von Expert*innen war erstmals am 11. Mai innerhalb des DFB-Präsidiums thematisiert und anschließend vom Ausschuss 3. Liga aufgegriffen worden.

Zusätzlich zu Vertreter*innen des DFB, der DFL, der Regional- und Landesverbände sowie der Vereine soll sich die Task Force aus Expert*innen anderer Sportarten und Bereiche zusammensetzen. Ziel ist es, das weitere Vorgehen auch unter Einbindung externer Spezialist*innen aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren, zu bewerten und daraus passende Maßnahmen abzuleiten. Die genaue Besetzung steht noch nicht fest. Die Mitglieder der Task Force sollen auf Vorschlag des Ausschusses 3. Liga vom DFB-Präsidium eingesetzt werden.

Situation in der Bundesliga und 2. Bundesliga

Die 36 Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga haben am Donnerstag, 14. Mai, auf einer weiteren außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung per Video-Konferenz einstimmig mit einer Enthaltung die Absicht bekräftigt, die laufende Saison 2019/2020 inklusive Relegation vollständig auszutragen, soweit dies rechtlich zulässig möglich ist, und falls notwendig über den 30. Juni hinaus im Juli fortzusetzen. Für den Fall, dass eine Fortführung des Spielbetriebs durch künftige Entwicklungen nicht mehr möglich sein sollte und die Saison vorzeitig abgebrochen werden muss, soll innerhalb der nächsten beiden Wochen eine Regelung hinsichtlich der sportlichen Wertung entwickelt werden. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer hatten am 6. Mai entschieden, dass die Saisonfortsetzung für die Bundesliga und 2. Bundesliga ab der zweiten Maihälfte möglich ist. Die DFL gab daraufhin am 7. Mai bekannt, dass am 16. Mai nach rund neunwöchiger Pause der Ball in der Bundesliga und auch der 2. Bundesliga wieder rollen wird. Der Deutsche Meister soll am 27. Juni gekürt werden. Die Entscheidungen in der 2. Bundesliga sollen, sofern es die Coronalage zulässt, wie gewohnt einen Tag darauf fallen, also am 28. Juni.

Die DFL-Mitgliederversammlung hat darüber hinaus am 14. Mai beschlossen, das unter Leitung von Prof. Dr. Tim Meyer von der "Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb" erarbeitete medizinisch-organisatorische Konzept sowie das "Informationshandbuch Diagnostik und Monitoring für den Trainings- und Spielbetrieb in der Bundesliga und 2. Bundesliga" als Anhänge in die DFL-Spielordnung aufzunehmen. Das Konzept sowie das Informationshandbuch haben nunmehr auch rechtliche Verbindlichkeit für alle Klubs.

Auswirkungen auf Fußballregeln und Ligastatut

Mit Blick auf den Spielbetrieb in der laufenden Saison haben die Klubs der DFL entschieden, dass das Auswechselkontingent in einer Begegnung auf fünf Spieler pro Mannschaft aufgestockt wird. Diese Möglichkeit hatte das für das Regelwerk verantwortliche International Football Association Board (IFAB) zuletzt eröffnet. Fortan stehen jedem Klub für den Austausch von Spielern während einer Partie insgesamt drei Gelegenheiten einschließlich der Halbzeitpause zur Verfügung. Kommt es im Rückspiel der Relegationsspiele zu einer Verlängerung, erhalten beide Mannschaften eine vierte Möglichkeit für Spielerwechsel, die sie in der Unterbrechung zwischen regulärer Spielzeit und Verlängerung oder in der Halbzeitpause der Verlängerung nutzen können. Die "Kommission Fußball" der DFL empfiehlt, dass maximal zwei Spieler gleichzeitig eingewechselt werden.

Darüber hinaus wurden weitere Änderungen des Ligastatuts beschlossen. So kann unter anderem das DFL-Präsidium – gegebenenfalls abweichend vom üblichen Saisonende am 30. Juni – für die Saison 2019/2020 das Ende des Spieljahres und für die Saison 2020/2021 den Anfang des Spieljahres unter Berücksichtigung der Vorgaben der FIFA und des DFB bestimmen. Ebenfalls kann das DFL-Präsidium für die Saison 2020/2021 im Rahmen der Vorgaben der FIFA die Zeiträume der Wechselperioden I und II für nationale und internationale Transfers verändern. Zudem gibt es im weiteren Verlauf der Saison 2019/2020 die Möglichkeit, ein Spiel aus übergeordneten zwingenden rechtlichen, organisatorischen und/oder sicherheitstechnischen Gründen kurzfristig in einem anderen Stadion auszutragen. Hintergrund ist, dass durch die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auch die Entwicklung eines nur regionalen beziehungsweise lokalen Infektionsgeschehens denkbar ist, welches unter Umständen die Durchführung eines Spiels an dem vorgesehenen Spielort kurzfristig unmöglich macht, während an einem anderen Spielort gespielt werden kann.

Vorkehrungen im Bereich der Elite-Schiedsrichter - Einsätze im Stadion

Für eine Rückkehr in den Bundesliga-Spielbetrieb hat die Schiedsrichterführung des DFB gemeinsam mit der DFL Deutsche Fußball Liga und der "Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb" Maßnahmen für den Bereich der Elite-Schiedsrichter unter Berücksichtigung der Vorgaben der zuständigen Behörden und Gesundheitsexperten erarbeitet. Diese werden angesichts der dynamischen Entwicklungen kontinuierlich überprüft und bei Bedarf entsprechend angepasst. Von Schiedsrichterseite wird künftig nur noch das vierköpfige Schiedsrichterteam vor Ort sein. Zur Erhöhung der Flexibilität bei den Ansetzungen setzt der DFB die bisherige Praxis, Elite-Schiedsrichter nur außerhalb ihrer Landesverbände anzusetzen, außer Kraft. Diese Regelung bezieht jedoch nicht den unmittelbaren Wohnort eines Elite-Schiedsrichters mit ein.

Vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs werden die Elite-Schiedsrichter zweimal getestet. Der zweiten Testung können sich die Unparteiischen am Vortag ihrer ersten Ansetzung unterziehen. Im weiteren Saisonverlauf werden die Elite-Schiedsrichter jeweils am Vortag einer Spielleitung getestet. Im Falle eines positiven Testergebnisses begibt sich der Unparteiische in sofortige Selbstisolation gemäß den geltenden behördlichen Vorgaben. Aufgrund der dezentralen Anreise des Schiedsrichterteams ist keine Quarantäne des gesamten Schiedsrichterteams erforderlich.

Vorkehrungen im Bereich der Elite-Schiedsrichter - Einsätze im VAC

Auch im Kölner Video-Assist-Center soll das personelle Aufkommen auf ein Minimum reduziert werden. Daher wird das Video-Assistententeam fortan durch einen Operator und nicht mehr wie zuvor durch zwei Videotechniker unterstützt. Die Aufenthaltsdauer der Video-Assistenten im VAC wird reduziert, indem die Vor- und Nachbesprechung online stattfinden. Die einzelnen Arbeitsstationen werden voneinander getrennt, zusätzliche Plexiglasscheiben werden die einzelnen Arbeitsplätze innerhalb einer Arbeitsstation separieren. Im VAC wird es, wie auch im Stadion, einen Hygienebeauftragten geben, der die Überprüfung der Basishygienemaßnahmen sowie die Einhaltung der Schutzvorkehrungen gewährleistet. Neben den Vorkehrungen bei Einsätzen in Stadien sowie im VAC gibt es übergeordnete Vorkehrungen und Präventionsmaßnahmen.

Weitere Informationen zu den Vorkehrungen im Bereich er Elite-Schiedsrichter gibt es hier.

Situation im Europapokal

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat wegen der Corona-Pandemie vorerst alle Europapokalspiele abgesagt. Das betrifft die verbleibenden Achtelfinalrückspiele der Champions League und Europa League, auch Partien der UEFA Youth League und Women's Champions League fallen ebenso aus wie die Auslosung der Viertelfinalduelle. Die Absage betrifft in der Champions League den deutschen Rekordmeister Bayern München, der gegen den FC Chelsea gespielt hätte. In der Europa League fallen zudem die Spiele von Bayer Leverkusen gegen Glasgow Rangers, Eintracht Frankfurt gegen FC Basel sowie VfL Wolfsburg bei Schachtjor Donezk aus. In der Women's Champions League sind die Duelle Olympique Lyon gegen Bayern München und Glasgow City gegen den VfL Wolfsburg abgesetzt.

Zudem hat die UEFA die Endspiele in der Champions League und Europa League auf unbestimmte Zeit verlegt. Das Champions-League-Finale sollte am 30. Mai in Istanbul stattfinden, das Endspiel der Europa League am 27. Mai in Danzig. Auch das Champions-League-Finale der Frauen am 24. Mai in Wien wurde bis auf Weiteres verschoben.

Aktueller Stand in den Frauen-Bundesligen und im DFB-Pokal der Frauen

Die  FLYERALARM Frauen-Bundesliga  und der  DFB-Pokal der Frauen  werden ab dem 29. Mai 2020 fortgesetzt. In zahlreichen Bundesländern liegen inzwischen die positiven Verfügungslagen für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs, auch für die Frauen-Bundesliga, vor.

Im Rahmen einer vom Ausschuss-Vorsitzenden Siegfried Dietrich geleiteten Video-Konferenz sprachen sich die Vereine am 20. Mai 2020 erneut in großer Geschlossenheit für eine Fortsetzung der Saison aus und stimmten die zeitgenaue Ansetzung der noch ausstehenden Spiele ab. Der angepasste Rahmenterminkalender war zuvor schon am 11. Mai in einer Sitzung des DFB-Präsidiums verabschiedet worden.

Der Außerordentliche DFB-Bundestag folgte in seiner digitalen Sitzung dem gemeinsamen Antrag des DFB-Ausschusses Frauen-Bundesligen und des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball auf Fortsetzung der Spielzeit.

Der Spielbetrieb wird auf Grundlage des Hygienekonzepts "Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb" fortgeführt. Diese von DFB und DFL gemeinsam erarbeiteten Vorgaben sehen unter anderem strenge Hygienevorgaben, engmaschige Testungen sowie ein Monitoring vor. Das Konzept entspricht grundsätzlich den Inhalten für die beiden Ligen der DFL und unterscheidet sich lediglich in organisatorischen Nuancen, beispielsweise bei der Personenzahl für die festgelegten Zonen im Innen- und Außenbereich der überwiegend kleineren Stadien. So sollen bestmögliche medizinische Rahmenbedingungen und größtmöglicher gesundheitlicher Schutz für alle Beteiligten gewährleistet werden.

Im DFB-Pokal der Frauen ist das Viertelfinale für den 2./3. Juni angesetzt, das Halbfinale für den 10./11. Juni, das Endspiel in Köln soll am 4. Juli stattfinden. Da Großveranstaltungen aufgrund eines Beschlusses der Bundesregierung wegen der Corona-Krise bis mindestens 31. August 2020 untersagt sind, würde das Endspiel allerdings ohne Zuschauer stattfinden müssen. Für schon erworbene Tickets werden deshalb ab sofort die Kaufpreise rückerstattet. Dafür gelten folgende Vorgehensweisen:

  • Fans, die ihre Tickets an einer offiziellen Vorverkaufsstelle des Deutschen Fußball-Bunds erworben haben, müssen ihre Eintrittskarte in dieser Vorverkaufsstelle vorlegen. Der Ticketpreis wird ihnen dort gemäß ATGB erstattet. Service- und Versandgebühren werden nicht erstattet.
  • Alle über die offiziellen Webshops des DFB oder die Call Center sowie die beim Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) erworbenen Tickets werden automatisch storniert. Eine Rücksendung der Tickets ist nicht erforderlich. Käufer erhalten eine Gutschrift des Ticketpreises und werden per E-Mail informiert. Auch hier werden Service- und Versandgebühren nicht erstattet.
  • Alle Fans, die Tickets bei nicht autorisierten Anbietern erworben haben, haben gegenüber dem DFB keinen Anspruch auf Erstattung und müssen sich an den jeweiligen Verkäufer wenden.
  • In Umlauf befindliche Tickets sind ungültig. Die kostenfreie Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel an dem jeweils vorgesehenen Spieltag ist somit nicht gestattet.

 

Der Außerordentliche DFB-Bundestag hat den Abbruch der Saison in der 2. Frauen-Bundesliga und in der B-Juniorinnen-Bundesliga beschlossen. Die Delegierten folgten mit ihrem Votum der Empfehlung des DFB-Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball sowie des DFB-Ausschusses Frauen-Bundesligen, die sich bereits Anfang Mai für den Abbruch der Saison in beiden Wettbewerben ausgesprochen hatten. Grundlage der Empfehlung dieser Ausschüsse bildeten Meinungsbilder, die Anfang Mai bei den Vereinen der 2. Frauen-Bundesliga und der B-Juniorinnen-Bundesliga eingeholt worden waren. Beide Umfragen ergaben ein eindeutiges Bild: In der 2. Frauen-Bundesliga sprachen sich 13 von 14 Vereinen für einen Saisonabbruch aus, in der B-Juniorinnen-Bundesliga waren es 28 von 30 Klubs aus den Staffeln Nord/Nordost, West/Südwest und Süd.

Auf dem Außerordentlichen DFB-Bundestag wurde zudem beschlossen, die Tabelle des 16. Spieltags als Abschlusstabelle für die 2. Frauen-Bundesliga zu werten. Damit steigen der SV Werder Bremen und der SV Meppen in die FLYERALARM Frauen-Bundesliga auf. Der Abstieg aus der 2. Frauen-Bundesliga wird ausgesetzt. Aus den Regionalligen steigen fünf Mannschaften in die 2. Frauen-Bundesliga auf, diese wird damit in der Saison 2020/2021 entsprechend aufgestockt.

Aktueller Stand in Junioren-Bundesligen und im DFB-Pokal der Junioren

Der Außerordentliche DFB-Bundestag hat den Abbruch der Saison 2019/2020 der Junioren-Wettbewerbe beschlossen. Sowohl die drei Staffeln der A-Junioren-Bundesliga als auch die drei Staffeln der B-Junioren-Bundesliga sowie der DFB-Pokal der Junioren werden nicht fortgesetzt. Damit folgten die Delegierten dem Antrag des DFB-Jugendausschusses und der Stellungnahme des DFB-Bundesjugendtages.

Die Saison 2019/2020 wird in den betroffenen Junioren-Wettbewerben auf Bundesebene wie folgt gewertet:

  • Die Wertung der insgesamt sechs Staffeln der A- und B-Junioren-Bundesliga erfolgt auf Basis der aktuellen Tabelle beziehungsweise - sollten nicht alle Vereine dieselbe Anzahl an Spielen absolviert haben - unter Anwendung der Quotientenregel (Punkteschnitt pro absolviertem Spiel).
  • Es gibt keinen Deutschen Meister. Gekürt werden lediglich Staffelmeister gemäß der o.g. Wertung.
  • Es gibt keine Absteiger aus den Junioren-Bundesligen.
  • Es gibt Aufsteiger in die Junioren-Bundesligen.
  • Es gibt keinen Sieger im DFB-Pokal der Junioren.

Die Benennung der Aufsteiger erfolgt durch die jeweiligen Spielklassenträger in eigener Zuständigkeit. Der DFB-Jugendausschuss kann eine Ausschlussfrist für die Benennung setzen. Die A- und B-Junioren-Bundesligen der Saison 2020/2021 können grundsätzlich jeweils mit bis zu 17 Teilnehmern aus dem Bereich der Staffel West sowie mit bis zu 18 Teilnehmern aus dem Bereich der Staffeln Nord/Nordost und Süd/Südwest gespielt werden.

Aktueller Stand DFB-Länderpokale/Sichtungsturniere

Aufgrund der rasanten Ausbreitung des Coronavirus' und den damit verbundenen drastischen Einschränkungen und Auswirkungen auf das öffentliche Leben in Deutschland hat sich der DFB nach intensiver Abwägung dazu entschlossen, die Durchführung der Länderpokale/Sichtungsturniere im Frühjahr und Sommer zu dem geplanten Zeitpunkt abzusagen. Folgende Turniere sind davon betroffen:

U 16-Junioren-Sichtungsturnier vom 07. bis 12. Mai 2020 in Duisburg-Wedau
U 14-Juniorinnen-Länderpokal/Sichtungsturnier vom 20. bis 24. Mai 2020 in Duisburg-Wedau
U 14-Junioren-Sichtungsturnier vom 28. Mai bis 1. Juni 2020 in Kaiserau
U 14-Junioren-Sichtungsturnier vom 11. bis 16. Juni 2020 in Bad Blankenburg
U 15-Junioren-Sichtungsturnier vom 18. bis 23. Juni 2020 in Duisburg-Wedau

Wie es sich mit einer möglichen späteren Austragung der Turniere verhält, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar.

Auswirkungen auf das Talentförderprogramm

Aufgrund der aktuellen Entwicklung um die voranschreitende Ausbreitung des Coronavirus' haben sich die Verantwortlichen des Talentförderprogramms in Abstimmung mit dem Generalsekretär und der sportlichen Leitung darauf verständigt, alle Maßnahmen rund um das Talentförderprogramm des DFB - Trainingseinheiten, sportwissenschaftliche Testungen, Sichtungsturniere, Vergleichsspiele etc. - bis einschließlich Ende Mai abzusagen. Alle Maßnahmen des Talentförderprogramms sollen im Juni wieder gestartet werden.

Aktueller Stand "Fußballhelden-Bildungsreise"

Die  "Fußballhelden-Bildungsreise" , die 2016 erstmals durchgeführt wurde und gemeinsam mit dem Kooperationspartner KOMM MIT geplant, organisiert und umgesetzt wird, ist aufgrund des grassierenden Coronavirus' abgesagt worden. Die "Fußballhelden-Bildungsreise" war ursprünglich vom 18. bis 22. Mai 2020 zum fünften Mal im spanischen Santa Susanna in der Nähe von Barcelona geplant.

Auswirkungen auf die DFB-Akademie

Der Fußball-Lehrer-Lehrgang, die höchste Lizenzstufe im deutschen Trainerwesen, muss derzeit pausieren. Der seit Februar stattfindende Hackathon, bei dem die DFB-Akademie gemeinsam mit Eintracht Frankfurt und dem DFL-Tochterunternehmen Sportec Solutions an der datenbasierten Analyse von Fußballspielen und -spielern arbeitet, wird seit dem 20. März als Online-Seminar fortgesetzt. Das rund um den 34. Bundesliga-Spieltag geplante Abschlussevent wurde verschoben und neu terminiert.

Abgesagt wurden außerdem folgende Lehrgänge und Veranstaltungen:

  • DFB-Elite-Jugend-Lizenz Gladbach 1 (30. März bis 3. April 2020; 20. bis 24. April 2020; 27. bis 29. April 2020)
  • A-Lizenz Hennef 1 (30. März bis 3. April 2020; 20. bis 24. April 2020; 26. bis 30. April 2020)
  • 4. Block Torwarttrainer A-Lizenz (23. bis 25. März 2020)
  • Elite-Cheftrainer-Fortbildung (31. März 2020; 6. April 2020)
  • Referentenschulung DFB-Ausbilderzertifikat in Leipzig (26. bis 28. März 2020)
  • DFB-Mobil Teamerschulung 1 in Kaiserau (23./24. April 2020)
  • DFB-Mobil Teamerschulung 2 in Bad Blankenburg (14./15.05.2020)
  • Meetup der Trainer der Bundesliga: Als Austausch-Forum für die Trainer der Bundesligisten hatte die DFB-Akademie am 22./23. März 2020 in Düsseldorf eine gemeinsame Tagung vorgesehen, an der auch zahlreiche DFB-Trainer der Nationalmannschaften teilgenommen hätten. Die Veranstaltung ist abgesagt.
  • Workshop "Angewandte Anatomie": Die Veranstaltung sollte gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Frankfurt am Main und der Goethe-Universität Frankfurt am Main am 26. März 2020 stattfinden. Sie richtete sich vor allem an medizinische Funktionsteams im Fußball. Der Workshop wird in das vierte Quartal 2020 geschoben.
  • Trainergala: Die für den 30. April 2020 geplante Veranstaltung muss vorerst leider abgesagt werden.
  • Meetup der Teammanager der Bundesligen: Als Netzwerk-Treffen hatte die DFB-Akademie die Teammanager der Bundesligen am 19./20. Mai 2020 nach Frankfurt am Main eingeladen. Auch die DFB-Teammanager der Nationalmannschaften hätten daran teilgenommen. Diese Veranstaltung wird verschoben und neu terminiert.
  • Think Tank zur Talent- und Trainerentwicklung: Diese Fachtagung sollte am 18. Juni 2020 in Frankfurt am Main stattfinden. Da eine physische Anwesenheit der Teilnehmer stark von den aktuellen Entwicklungen abhängt, wird derzeit eine Online-Konferenz geprüft.

Auswirkungen auf die Trainerlizenzen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Bund Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) haben Anfang April gemeinsam beschlossen, den Verlängerungszeitraum auslaufender Trainerlizenzen - auch ohne Absolvierung einer Fortbildung - um ein zusätzliches Jahr (von derzeit drei Jahre übergangsweise auf vier Jahre) auszudehnen. Das bedeutet im Detail, dass bei Bedarf alle Trainerlizenzen, die zum 31. Dezember 2020 auslaufen, um ein zusätzliches Jahr verlängert werden können und somit erst am 31. Dezember 2021 ungültig werden. Hierzu haben der DFB und seine Akademie ein Formular zur Verfügung gestellt, das selbstausgefüllt und als Nachweis der Lizenzgültigkeit in Verbindung mit Personal- und Lizenzausweis genutzt werden kann.

Auswirkungen auf den Finaltag der Amateure

Die Präsidenten und Geschäftsführer der 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben sich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie befasst und entschieden, den geplanten  Finaltag der Amateure  terminlich zu verlegen. Ursprünglich sollte die fünfte Auflage der größten Fußballlivekonferenz des Jahres am 23. Mai 2020 und damit wie auch schon 2019 am Tag des DFB-Pokalendspiels steigen. Vor dem Hintergrund des aktuell ruhenden Spielbetriebs in Deutschland und der offenen Frage, wann dieser fortgesetzt wird, bleibt der Termin für den diesjährigen  Finaltag der Amateure  aktuell noch vakant.

Die Landesverbände haben jedoch das Ziel, die Pokalsaison der Landesverbände sportlich zu beenden, um primär die Teilnehmer im Wettbewerb des DFB-Pokals 2020/2021 zu ermitteln. Dieser Zeitpunkt kann auch nach dem 30. Juni 2020 liegen. Die Teilnehmer für den DFB-Pokalwettbewerb der kommenden Saison müssen von den Landesverbänden rechtzeitig vor der ersten Runde ermittelt beziehungsweise benannt sein. Für die Pokalwettbewerbe der 21 Landesverbände gilt derzeit grundsätzlich, dass die Beendigung der Wettbewerbe nur mit der Zustimmung der zuständigen Behörden und unter Einhaltung entsprechender medizinischer Vorgaben für mögliche Spiele ohne Zuschauer erfolgen können. Diesbezüglich sind die Landesverbände mit den jeweiligen verantwortlichen Behörden in den Bundesländern im Austausch.

Das gilt in den Amateurspielklassen

Die Präsidenten der Regional- und Landesverbände haben im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung deutschlandweit für den Amateurfußball beschlossen, den Spielbetrieb aufgrund der jeweiligen staatlichen Verfügungslagen bis auf Weiteres auszusetzen. Hier gilt ebenfalls, dass eine Fortsetzung des Spielbetriebs mindestens 14 Tage vorher angekündigt werden soll. Die Regional- und Landesverbände sind bestrebt, möglichst einheitliche Lösungen für das weitere Vorgehen zu finden. Mit Blick auf die unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten und Voraussetzungen sind individuelle Entscheidungen und Maßnahmen der Landesverbände für ihre Wettbewerbe gleichwohl nicht ausgeschlossen. Aufgrund der föderalen Struktur des DFB ist jeder Verband in seinem Verbandsgebiet für den Amateurfußball statuarisch zuständig.

Die Aussetzung betrifft aufgrund des derzeitigen Kontaktverbots alle offiziellen Liga- und Pokalspiele sowie auch alle privat organisierten Freundschafts- und Testspiele in allen Altersklassen bei Frauen, Männern, Juniorinnen und Junioren. Das gilt auch für die Halle.

Beim weiteren Vorgehen in Bezug auf den Amateurfußball wollen die Landesverbände bundesweit so abgestimmt wie möglich agieren. Individuelle Lösungen durch die Landesverbände sind in Anbetracht verschiedener regionaler Ausgangssituationen (z.B. mit Blick auf die unterschiedlichen Sommerferien) durchaus möglich. Auch die zum Teil unterschiedlichen Verfügungslagen in den einzelnen Ländern und Kommunen erschweren ein einheitliches Vorgehen.

Grundsätzlich liegt es im Interesse aller Vereine und Verbände, wenn Nachholtermine gefunden, alle Spiele der Saison 2019/2020 ausgetragen und die Spielzeit regulär beendet werden könnte. Derzeit ist es allerdings nicht möglich, eine seriöse Einschätzung abzugeben, wann die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in Einklang mit den Empfehlungen bzw. Vorgaben der zuständigen Behörden umzusetzen ist und ob dies noch in der aktuellen Spielzeit geschehen kann. Wenn es nötig ist, wird die Aussetzung erneut verlängert oder möglicherweise auch der Spielbetrieb der aktuellen Saison komplett eingestellt – immer abhängig und in Einklang mit der behördlichen Verfügungslage.

Die spielleitenden Stellen der Verbände, die Klubs sowie die Gesundheitsbehörden stehen in ständigem Austausch miteinander. Eine Koordinierungsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern von DFB, DFL und Landesverbänden bespricht sich unter Leitung von DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius täglich und stimmt weitere Maßnahmen ab. Der DFB setzt sich gemeinsam mit seinen fünf Regional- und 21 Landesverbänden intensiv mit allen Szenarien auseinander. Dazu gehören auch die denkbaren Varianten, wie in Bezug auf die nächste Saison verfahren wird, wenn ein Abbruch der laufenden Spielzeit nötig werden sollte. Es wird versucht, im Sinne der Vereine die bestmöglichen Lösungen zu entwickeln und in Abstimmung mit den Klubs das sinnvollste Vorgehen umzusetzen.

Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband  (SHFV) hat entschieden, die Saison 2019/2020 ohne weiteren Spielbetrieb turnusgemäß am 30. Juni 2020 auslaufen zu lassen. Staffelsieger der Saison ist durch Anwendung einer Quotientenregelung (erzielte Punkte geteilt durch Zahl der ausgetragenen Spiele) in den einzelnen Spielklassen jeweils die Mannschaft, die auf die meisten erzielten Punkte pro ausgetragenem Spiel kommt. Um einen Aufstiegsplatz belegen zu können, muss eine Mannschaft allerdings mindestens 50 Prozent der durchschnittlich absolvierten Spiele der Staffel gespielt haben. 

Der Verbandsvorstand des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) hat sich auf seiner am 11. Mai abgehaltenen Sitzung mit den von der Arbeitsgruppe erstellten Varianten zum weiteren Umgang mit der aktuell bis auf Weiteres unterbrochenen Saison 2019/2020 auseinandergesetzt. Die NFV-Präsidiumsmitglieder und die Vorsitzenden der 33 niedersächsischen Fußballkreise verständigten sich auf vier Varianten.

  • Variante eins: Saisonabbruch 2019/2020 mit Auf- und Abstieg nach Quotienten-Regelung (Der Quotient ist das Ergebnis der erreichten Punkte geteilt durch die Anzahl der ausgetragenen Spiele)
  • Variante zwei: Saisonabbruch nach Quotienten-Regelung mit Aufstieg, aber ohne Abstieg.
  • Variante drei: Saisonabbruch durch Annullierung (Kein Auf- und Abstieg)
  • Variante vier: Fortsetzung des Spieljahres 2019/2020

Über die Varianten, deren Inhalte ausführlicher auf der NFV-Homepage  einzusehen sind, wird auf einem außerordentlichen Verbandstag zu beschließen sein.

Der Beirat des Fußballverbandes Rheinland hat auf Antrag des FVR-Präsidiums einstimmig entschieden, die Saison 2019/2020 mit den jeweils am 13. März 2020 geltenden Tabellenständen abzubrechen. Der Abbruch gilt sowohl für die Senioren und Frauen als auch für die Juniorinnen und Junioren. Aufsteiger ist der jeweilige Tabellenerste. Bei unterschiedlicher Anzahl von Spielen des Tabellenersten und Tabellenzweiten richtet sich der Tabellenstand grundsätzlich nach dem Quotienten "Anzahl erreichter Punkte geteilt durch Anzahl ausgetragener Spiele". Einen obligatorischen Absteiger gibt es nicht.

Die drei Fußball-Landesverbände in Baden-Württemberg – der Badische Fußballverband , der Südbadische Fußballverband und der Württembergische Fußballverband –  haben in Abstimmung untereinander sowie auf Grundlage der rechtlichen und behördlichen Rahmenbedingungen das weitere Vorgehen beschlossen: Demnach sprechen sich die Verbandsgremien einhellig für die Beendigung der Saison 2019/2020 zum 30. Juni 2020 aus, so wie es die jeweiligen Spielordnungen vorsehen. Die Entscheidung zwischen diesem Modell oder der Alternative "Fortsetzung der Saison über den 30. Juni 2020 hinaus" trifft ein außerordentlicher Verbandstag im Juni. Vorgesehen ist ein Termin zwischen dem 6. und 27. Juni 2020. Die finale Terminfestlegung ist noch nicht erfolgt, da es hierbei zum einen noch diverse Fristen zu beachten gilt, zum anderen ein gemeinsamer Termin in Baden-Württemberg gefunden werden soll. 

Im Bereich des Bremer Fußball-Verbandes (BFV) stehen die Zeichen klar auf Abbruch der Saison. In einer Videokonferenz sprachen sich 89,5 Prozent (51 Vereine) der anwesenden Vereine für einen Abbruch der Saison 2019/2020 aus. Lediglich sieben Prozent (vier Vereine) votierten für eine Fortsetzung der Saison nach den Sommerferien. 3,5 Prozent (drei Vereine) enthielten sich der Stimme. Insgesamt nahmen 57 Vereine an den beiden Videokonferenzen teil. 17 Vereine fehlten, davon haben neun Vereine derzeit keine Mannschaften im Spielbetrieb.

Vor dem Votum der Vereine hat der BFV den Klubs auch seinen Vorschlag für die Wertung der Saison vorgestellt. Demnach soll zur Ermittlung der Tabelle ein Quotient aus zum Zeitpunkt des Abbruchs erzielten Punkten und der Anzahl der ausgetragenen Spiele gebildet werden und ggf. bei gleichem Quotienten das Torverhältnis den Ausschlag geben. Es wird lediglich Aufsteiger geben. Auf Absteiger soll im Grundsatz verzichtet werden. Eine Ausnahme bilden die Mannschaften, die schon vor Einstellung des Spielbetriebs zurückgezogen oder gestrichen wurden. Im Jugendbereich wird die Winterserie 2019 als Ergebnis der Saison 2019/2020 gewertet. Die Staffeleinteilung für die neue Saison entspricht der Einteilung für die Sommerrunde 2020. Der Abbruch gilt nicht für die Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und A-Junioren. Hier soll erst die weitere Entwicklung auf DFB-Ebene abgewartet werden - insbesondere bis wann eine Meldung der jeweiligen Teilnehmer an den DFB erfolgen muss. Um keine Zeit zu verlieren, hatte der Verbandsvorstand bereits Anfang Mai die Vereine zu einem Außerordentlichen Verbandstag am 4. Juni eingeladen. Der Verbandstag muss die rechtlichen Grundlagen für den Abbruch final beschließen.

Der Verbandsvorstand des Hessischen Fußball-Verbandes hat eine Empfehlung erarbeitet, laut der die Saison 2019/2020 zum 30.06.2020 beendet wird und die Wertung mit Hilfe der Quotienten-Regelung mit Aufsteigern gemäß des Spielgeschehens der Saison 2019/2020, aber ohne Absteiger erfolgen soll. Die endgültige Entscheidung fällt im Rahmen des außerordentlichen Verbandstages, der voraussichtlich am 13. oder 20. Juni stattfindet.

In einer gemeinsamen Videokonferenz haben sich die Vereine der Frauen-Regionalliga Nord und der Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball im Norddeutschen Fußball-Verband e.V. (NFV) auf einen Abbruch der Saison aufgrund der Corona-Krise verständigt. Die Vertreterinnen und Vertreter aller zwölf Vereine waren sich einig, dass eine Beendigung der Saison 2019/2020 sinnvoll sei. Eine endgültige Entscheidung über den Abbruch der Saison 2019/2020 fällt das NFV-Präsidium und ein Außerordentlicher NFV-Verbandstag.

Neben den sportlichen Szenarien werden aktuell zahlreiche weitere Aspekte und Maßnahmen geprüft, beispielsweise die Anpassung der Wartefristen und Wechselperioden sowie die Regelung für Vertragsspielerinnen und Vertragsspieler. Hier arbeitet der DFB an – aufgrund der Corona-Krise nötigen – Anpassungen im allgemein verbindlichen Teil der DFB-Spielordnung.

Um das Infektionsrisiko mit COVID-19 weitgehend reduzieren zu können, sollen die Amateursportler – wie auch die Profis vor einigen Wochen – zunächst im Kleingruppentraining zurück auf die Plätze starten. Es gilt auch weiterhin, dabei mindestens einen Abstand von 1,5 Metern, besser noch von 2 Metern und mehr, zu anderen zu halten. Das geht im Kontaktsport 'Fußball' nicht? Es muss! Und deshalb sind direkte Kontakte wie Zweikämpfe zunächst auch noch ausgeschlossen. Auf das so geliebte freie Spiel wird man noch eine Weile verzichten müssen. Doch das Gute überwiegt: Wenigstens ist sportliche Betätigung überhaupt wieder an der frischen Luft möglich. Und man sieht auch mal die Gleichgesinnten wieder.

Bereits schon vor der eigentlichen Verkündung der Öffnung durch die Bundesregierung haben die Sportfachverbände in enger Abstimmung mit dem DOSB zusammengesessen und geeignete Konzepte erarbeitet. Der DFB hat einen Leitfaden für den Einstieg zurück auf den Platz erarbeitet, der hier einzusehen ist. Neben den bereits erwähnten Abstandsregeln sollen die Spieler umgezogen erscheinen und möglichst auf direktem Wege auf den Platz gehen. Umkleidekabinen bleiben geschlossen!

Auf dem Sportplatz können Trainer und Spieler unter Einhaltung der Abstandsregeln erste fußballspezifische Inhalte erarbeiten. Wie bereits erwähnt, muss das eigentliche Spiel noch pausieren. Aber dies schafft Raum für Trainingsinhalte, die ansonsten im Trainingsalltag häufig zu kurz kommen. Mit einem umfassenden Servicepaket (siehe auch alle weiteren Beiträge im neugeschaffenen 'Corona-Portal' auf Training & Service) wollen wir euch umfassend auf dem Weg in die neue Normalität begleiten.

Aktueller Stand beim Futsal

Die Play-offs der deutschen Futsal-Nationalmannschaft zur Europameisterschaft 2022 gegen die Schweiz werden in den September verlegt. Darauf verständigte sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in Gesprächen mit dem Schweizerischen Fußballverband (SFV) sowie der UEFA. Da der Sieger erst ab Februar 2021 in der dritten Qualifikationsrunde antreten muss, hat die Verlegung keinen Einfluss auf den weiteren Rahmenterminkalender. Ursprünglich war das Auswärtsspiel in der Schweiz für den 11. April und das Heimspiel für den 14. April in Dessau angesetzt gewesen. Die FIFA hat die Futsal Weltmeisterschaft 2020 in das Jahr 2021 verschoben. Deutschland ist nicht für die Endrunde qualifiziert.

Die Deutschen Futsal-Meisterschaften der Juniorinnen und Junioren fallen in dieser Saison aus. Das hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach Absprache mit den zuständigen Gesundheitsbehörden entschieden. Beide Meisterschaften hätten in Nordrhein-Westfalen, und damit in einem Risikogebiet, in dem es bereits zu Übertragungen des Coronavirus‘ kam, stattfinden sollen. Die Meisterschaft der Junioren war für den 28./29. März in Gevelsberg geplant. Das Pendant der Juniorinnen hätte bereits am kommenden Wochenende (14./15. März) in Wuppertal stattfinden sollen. Eine Verschiebung ist aufgrund des engen Rahmenterminkalenders bei beiden Endrunden nicht möglich.

Aktueller Stand beim Beachsoccer

Der Spielbetrieb ​Deutsche Beachsoccer-Liga 2020 wird bis auf weiteres ausgesetzt. Über eine Wiederaufnahme oder Absage des ausgesetzten Spielbetriebes wird dann beraten, sobald die behördlichen Vorgaben und Regelungen der Bundesländer plansicher feststehen und das Ausüben von Mannschaftssport wieder erlaubt ist. Ebenfalls sind die Qualifikationsturniere der Deutschen Beachsoccer-Tour 2020 von den noch ausstehenden behördlichen Regelungen abhängig. Der Spielbetrieb auf Landesebene und Regionalebene obliegt den ausrichtenden Verbänden. Ob die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft und das Finalturnier der DFB-Beachsoccer-Tour in Rostock-Warnemünde am 22. und 23. August 2020 stattfinden kann, hängt von der behördlichen Lage in Mecklenburg-Vorpommern ab.

Der internationale Spielbetrieb der DFB-Beachsoccer-Nationalmannschaft ist aktuell bis zum 31. August 2020 ausgesetzt. Aktuell steht auf dem Prüfstand die Formate der Euro Beach Soccer League, EBSL Superfinal sowie der FIFA Beachsoccer-WM-Qualifikation ab September in veränderter Form durchzuführen. Bei Bedarf ist eine Verlängerung der Saison 2020 bis Februar 2021 möglich. Neben der Teilnahme an der Euro Beach Soccer League steht in dieser Saison die FIFA-WM-Qualifikation an.

Die internationalen Clubwettbewerbe "Euro Winners Cup" und "Euro Winners Challenge" in Nazaré/Portugal sind ebenfalls bis zum 31. August 2020 ausgesetzt und nach werden nach Möglichkeit ab September durchgeführt.

Weitere Informationen zum internationalen Beachsoccer-Spielbetrieb finden Sie auf www.beachsoccer.com .

Aktueller Stand beim Blindenfußball

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen für Sportveranstaltungen wurde der für den 2. Mai geplante Start der Blindenfußball-Bundesliga in den September 2020 verschoben. Die Liga beginnt nun am 12. September mit einem Stadtspieltag in Erfurt. Anschließend folgen zwei Vereinsspieltage, die am 19./20. September in Dortmund und am 10./11. Oktober in Hamburg ausgerichtet werden. Der neue Deutsche Meister soll dann beim Saisonfinale am 24. Oktober in Magdeburg gekürt werden.

Weitergehende Informationen aus den Landesverbänden

Norddeutscher Fußballverband

Schleswig-Holsteinischer Fußballverband

Hamburger Fußball-Verband

Bremer Fußball-Verband

Niedersächsischer Fußballverband

Nordostdeutscher Fußballverband

Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern

Fußballverband Sachsen-Anhalt

Berliner Fußball-Verband

Fußball-Landesverband Brandenburg

Thüringer Fußball-Verband

Sächsischer Fußball-Verband

Westdeutscher Fußballverband (WDFV)

Fußballverband Niederrhein

Fußball-Verband Mittelrhein

Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen

Fußball-Regional-Verband Südwest

Fußballverband Rheinland

Saarländischer Fußballverband

Südwestdeutscher Fußballverband

Süddeutscher Fussball-Verband

Südbadischer Fußballverband

Hessischer Fußballverband

Badischer Fußballverband

Bayerischer Fußballverband

Württembergischer Fußballverband

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