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Geburtstagskind |29.09.2017|10:00

Geburtstagskind Scherer: Der älteste Oldie

Herzlichen Glückwunsch! Unsere Kultfigur Werner Scherer vom Erler SV wird am heutigen Freitag 72 Jahre alt. [Foto: Zinsel]

Werner Scherer ist treu: Seiner Geburtsstadt, seinem Fußballverein und seiner Frau. Für seinen Heimatklub, den Erler SV, spielt der Gelsenkirchener seit genau 60 Jahren. Inzwischen steht der Abwehrspezialist im Ü 60-Team seinen Mann und war jüngst bei den Westdeutschen Meisterschaften der älteste unter all den erfahrenen Routiniers. Scherer ist unsere FUSSBALL.DE-Kultfigur der Woche.

Als es für den Erler SV im Spiel gegen den VfL Rhede nach ein paar Minuten gut läuft, schaltet sich Defensivspezialist Werner Scherer in den Angriff ein. Weil aber ein Teamkollege einen etwas unkonzentrierten Querpass spielt, fängt der Gegner den Ball ab und leitet einen Konter ein. Im Vollsprint eilt der Routinier mit der Nummer drei auf dem weißen Erler Trikot aus dem gegnerischen Torraum zurück ins eigene Abwehrzentrum und klärt die fürs eigene Team brenzlig gewordene Situation mit einem langen Bein. Der Clou dabei: Erle und Rhede stehen sich im Ü 60-Match bei den Westdeutschen Meisterschaften dieser Altersklasse gegenüber und Werner Scherer ist der allererfahrenste unter den kickenden Routiniers. Am heutigen Freitag, 29. September, feiert der Gelsenkirchener seinen 72. Geburtstag!

"Ich spiele jetzt seit 60 Jahren - Hannelore hat noch nie ein Spiel von mir gesehen..."

„Seit 1957 spiele ich beim Erler SV, habe dort mit zwölf Jahren begonnen“, erzählt Scherer am Rande des Turniers, zu dem die besten „Oldie“-Teams aller Altersklassen in die Sportschule Wedau nach Duisburg gekommen sind. „Eher ging's damals ja nicht. Da konnte man im Verein erst bei den ,Knaben' anfangen“, erinnert sich der Fußball-Veteran. Dafür hat er um so länger durchgehalten. Mit ganz viel Spielfreude.

„In diesem Jahr hatte ich mein ,60-Jähriges' beim ESV – 'ne Urkunde gab's“, schmunzelt Scherer, der zwischen Verbands- und Kreisliga die Schussstiefel geschnürt hat. „Zwischendurch habe ich auch eine Saison beim Lokalkonkurrenten Eintracht Erle gespielt und viele Jahre bei den Alten Herren der Spvgg. Resser Mark “, erinnert sich der Routinier an seine drei Stationen im Gelsenkirchener Klub-Fußball. „Beim Erler SV war ich immer Mitglied und habe dort immer den Kontakt zu den Kumpels gehalten und von der Ü 32 bis heute zur Ü 60 in allen Altherren-Altersklassen gekickt.“

Apropos Gelsenkirchen, apropos Kumpels: „Ja, natürlich war ich auch immer Anhänger von Schalke 04“, nickt Scherer: „Damals in der altehrwürdigen Glückauf-Kampfbahn bin ich auch regelmäßig zu Spielen ins Stadion gegangen. Heute beim ,modernen' Fußball kann ich nicht mehr so mitfiebern“, gehört Werner Scherer zu den Fußballfreunden, die die Zeit, als bei Königsblau noch echte Knappen zu Hause waren, miterlebt haben und die verschiedenen Epochen vergleichen können.

Mit seiner aktuellen Erler Ü 60-Truppe, die vom zehn Jahre jüngeren Teamchef Fritz Siebenlist gemanagt wird, hat Werner Scherer im vergangenen Jahr die Westfalenmeisterschaft dieser Altersklasse gewonnen. „Die großen Turniere bei den Westdeutschen Meisterschaften sind immer ein Highlight für uns, mir gefallen aber auch die Mannschaftsfahrten, bei denen das Team seine Zusammengehörigkeit zeigt“, weiß der 72-Jährige die soziale Komponente seines Sports besonders zu schätzen.

Bis heute trainiert seine Oldie-Truppe zweimal pro Woche. Schließlich wollen Scherer und Co. eine gute Figur abgeben, wenn sie sich bei Turnieren mit anderen starken Mannschaften ihres Alters messen.

Zeit bleibt dem gebürtigen Erler, der stets in seinem Gelsenkirchener Stadtteil gewohnt hat, natürlich auch für andere Hobbys. „Angeln, Sauna und mein Schützenverein“, nennt Werner Scherer die Dinge, die neben dem runden Leder hoch im Kurs stehen. Dazu gehört natürlich auch seine Frau Hannelore. Da gibt's nur eine Sache, bei der der spielfreudige Fußballveteran seine Stirn in Falten legt: „Ich spiele jetzt seit 60 Jahren – Hannelore hat noch nie ein Spiel von mir gesehen...“

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