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RSV Glückauf Klosterhardt|02.05.2015|10:00

Glückauf: Mit „König Otto“ zum neuen Clubhaus

Aus alt mach neu: Das Vereinsheim des TSV Klosterhardt vorher (oben) und nachher. [Foto: Fotos toom; Collage FUSSBALL.DE]

„Geselligkeit ist eine der Haupttugenden der Klosterhardter.“ Diese Aussage stammt von der Homepage des RSV Glückauf Klosterhardt und dient als Selbstbeschreibung des Clubs. Was ist naturgemäß das Zentrum des geselligen Miteinanders? Richtig, das eigene Vereinsheim. Dass eben jenes Zuhause des Fußballvereins seit einigen Wochen in neuem Glanz erstrahlt, verdankt der RSV mehreren glücklichen Zufällen.

„Genau so hat es angefangen. Ich war alleine im Vereinsheim, als plötzlich das Telefon klingelte.“ Vizepräsident Martin Zakrzewski erinnert sich noch gut an den Anruf einer Werbeagentur, die auf der Suche nach einem Verein aus dem Ruhrgebiet war. Damit nahm alles seinen Lauf. „Alles“ bezeichnet in diesem Zusammenhang die vollständige Renovierung des Vereinsheims des Clubs aus dem Fußballkreis Oberhausen-Bottrop. In nur neun Tagen wurde aus der „Abstellkammer“ des RSV ein Premiumprodukt im Amateurfußball.

Gesucht: Verein mit renovierungsbedürftiger Anlage

Doch zurück zum Anfang. Im Oktober vergangenen Jahres suchte die Agentur nach einem passenden Verein für einen Filmdreh zur neuen Werbeaktion des toom-Baumarktes . Das Anforderungsprofil: Ein Verein aus dem „Revier“, der einen Umbau am Clubgelände dringend nötig hat. Ein Aufruf, wie gemacht für den RSV, dessen Vereinsheim durchaus als marode bezeichnet werden durfte. Zakrzewski, Zweiter Vorsitzender der Klosterhardter, schätzt das Ganze im Nachhinein als „absoluten Glücksfall“ ein, offenbart zugleich jedoch seine anfänglichen Zweifel: „Ich habe erst einmal sorgfältig Namen aufgeschrieben und nach dem Telefonat im Internet recherchiert, ob es diese Agentur überhaupt gibt – heutzutage kann einem ja viel erzählt werden.“ Das Angebot stellte sich jedoch als echt heraus und nachdem das zuständige Fernsehteam die Gegebenheiten im Norden Oberhausens inspiziert hatte, fiel der Zuschlag für den RSV Glückauf und gegen die anderen fünf verbliebenen Bewerber. „Das war natürlich ein Riesending“, erinnert sich Zakrzweski gerne an die verkündete Zusage.

„Die Kabine mit dem Wappen-Mosaik sieht schon einmalig aus. So etwas kennt man eigentlich nur aus der Bundesliga“

Besonders unter dem Gesichtspunkt, dass es sich um eine vereinseigene Anlage handelt und der RSV damit für Renovierungsarbeiten keine städtische Unterstützung erhält, kann die Aktion als glücklicher Zufall für den 1929 gegründeten Club beschrieben werden. „Diesen finanziellen Aufwand hätten wir niemals stemmen können“, betont Vorstandsmitglied Zakrzewski und verweist zugleich auf die clubinternen Vorteile für den neun Tage dauernden Umbau: „Da wir viele junge Rentner im Verein haben, konnten wir auch unter der Woche den ganzen Tag arbeiten und somit innerhalb kürzester Zeit eine Menge erledigen.“ Der demografische Wandel als positiver Effekt, eine seltene Beobachtung. Das Ergebnis der fleißigen Helfer kann sich jedoch wirklich sehen lassen. Die Frage nach seinem persönlichen Highlight weiß der Zweite Vorsitzende schnell zu beantworten: „Die Kabine mit dem Wappen-Mosaik sieht schon einmalig aus. So etwas kennt man eigentlich nur aus der Bundesliga.“ Unsere Amateure. Echte Profis. Gemäß dem Motto der Amateurfußballkampagne des DFB lässt es sich in Klosterhardt seit einigen Wochen umziehen wie bei den Idolen aus der Bundesliga.

Umbruch nach dem Abstieg

Bei all dem Stolz über die neue Anlage sieht der sportliche Alltag allerdings weniger rosig aus. Die erste Mannschaft des RSV spielt zurzeit in der Kreisliga B, nach dem Abstieg im vergangenen Jahr und diversen Abmeldungen musste kräftig umgekrempelt werden. „Unter diesen Umständen sind wir mit dem aktuellen vierten Tabellenplatz sehr zufrieden. Jetzt wollen wir uns peu à peu steigern und natürlich auch versuchen, wieder aufzusteigen“, gibt sich Martin Zakrzewski optimistisch. Helfen könnte dabei auch das frisch renovierte Vereinsheim. „Seit der Veröffentlichung des Werbespots fragen viele Leute bei uns nach oder kommen vorbei, um die neue Anlage zu besichtigen. Diese Aufmerksamkeit tut uns als Verein natürlich sehr gut.“ Apropos Aufmerksamkeit: Über Ex-Nationalspieler Marco Bode, neben seiner Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender des SV Werder Bremen auch als Geschäftsführer der Sportmarketing-Agentur „deepblue sports“ aktiv, konnte der ehemalige Meistertrainer und gebürtige Essener Otto Rehhagel für die Aktion und den Werbedreh gewonnen werden. „König Otto“ ließ sich sogar zu einer Trainingseinheit mit den Alten Herren überreden.

„Sowohl Marco Bode, als auch Otto Rehhagel waren sehr bodenständig und nett und haben sich wirklich für den Verein und seine Arbeit interessiert“, schwärmt RSV-Vizepräsident Zakrzewski noch heute vom Treffen mit der Fußball-Prominenz und richtet seinen Blick zugleich auf die zukünftigen Aufgaben des B-Ligisten. Man werde alles daran setzen, die neuen Errungenschaften rund um das Clubheim in Stand zu halten. Damit sei ja erst einmal genug zu tun. Zugleich schließt das Vorstandsmitglied auch aus, dass neue Investitionen getätigt werden. „Ursprünglich gab es sogar noch die Überlegung, an der Kabinentür einen Fernseher für Videoanalysen zu installieren. Da habe ich jedoch auch gesagt: Das ist ja alles gut und schön, aber jetzt wollen wir es auch nicht übertreiben“, erzählt Zakrzewski und lacht. Denn da sind sich vermutlich alle Beteiligten einig: Auch ohne Fernseher in der Kabine kann sich die Anlage des RSV Glückauf wirklich sehen lassen. Und so kann auch die Geselligkeit in Klosterhardt nun endlich wieder großgeschrieben werden.

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