Hilfe-Center

Hilfe-Center

Regionalliga

Regionalligen

Verbände

Verbände

Wenn Du dich bei unserer Community einloggst, kannst du Vereine und Mannschaften als Favoriten speichern und direkt von hier aus schnell und einfach erreichen.

Matchkalender

Begegnungen in deiner Nähe

{{typeaheadInput.text}}

* Pflichtfelder

Amateurstatistiken

Kultfigur |21.10.2016|11:30

Hamburgs Henke: Den neuen Messi entdeckt

Unser Kultfigur der Woche: Torsten Henke, Trainer des SV Curslack-Neuengamme aus Hamburg. [Foto: Gerd Gritzan]

Schon seit 44 Jahren gehört Torsten Henke (50) dem Oberligisten SV Curslack-Neuengamme an. Die vergangenen 14 Jahre verbrachte er als Trainer an der Seitenlinie, entwickelte den Verein zu einer echten Größe im Hamburger Amateurfußball. Henke ist unsere FUSSBALL.DE-Kultfigur der Woche.

"Eigentlich wollte ich gar kein Trainer sein. Ich hatte genug mit meinem Hausbau zu tun"

Der SV Curslack-Neuengamme ist sein Zuhause. Torsten Henke trainiert den Fünftligisten seit 14 Jahren. Kein anderer Trainer in der Hamburger Oberliga oder den Landesligen ist so vereinstreu wie der 50-Jährige. „Es gab über die Jahre auch andere Angebote“, erzählt Henke im Gespräch mit FUSSBALL.DE . Sogar der Hamburger Traditionsverein ASV Bergedorf 85 , der zwischenzeitlich die Regionalliga ins Visier nahm, war an ihm interessiert. „Mir wäre der Aufwand zu groß gewesen, neben meinem Beruf viermal die Woche in Bergedorf zu trainieren. Da bin ich lieber bei meinem Heimatverein geblieben.“

Der Ausdruck Heimatverein trifft bei kaum einem besser zu als bei Torsten Henke. Als er beim SV Curslack-Neuengamme erstmals die Fußballschuhe schnürte, war er gerade einmal sechs Jahre alt. Seitdem war er im Verein fast ununterbrochen aktiv. Lediglich einmal suchte er woanders sein Glück. „Ich war einigermaßen talentiert, konnte ein bisschen Fußball spielen und gelegentlich ein Tor schießen. Deshalb ging ich mit 19 Jahren zum TSV Reinbek , die damals in der Verbandsliga spielten“, erzählt Henke, fügt dann schnell hinzu: „Die Mitgliedschaft bei Curslack-Neuengamme erhielt ich allerdings aufrecht.“

Ohnehin brachte ihm der Vereinswechsel kein Glück. Henke verletzte sich am Knie, musste operiert werden und erlitt eine Infektion. Eineinhalb Jahre trat er gegen keinen Ball. Der Traum vom höherklassigen Fußball hatte sich erledigt. Also kehrte Henke zu seinem Heimatverein zurück. Zehn Jahre spielte er für Curslack-Neuengamme, schlug daraufhin die Trainerlaufbahn ein.

Henke kam eher zufällig zu seinem Trainerjob. „Ich hatte den Verein kurzfristig übernommen, weil der Trainer 'gegangen wurde'. Eigentlich wollte ich gar kein Trainer sein. Ich hatte genug mit meinem Hausbau zu tun“, erzählt er. Für den Verein war Henke ein echter Glücksgriff. Als er den SV Curslack-Neuengamme übernahm, spielte der Verein noch in der Bezirksliga. Auf Anhieb gelang der Aufstieg in die Landesliga, später in die Oberliga.

Unter Henke wurde der SVCN zu einer festen Größe der Hamburger Oberliga. In der Saison 2013/2014 gelang die Vize-Meisterschaft. Im Januar 2009 wurde der Verein Hamburger Hallenmeister, durfte zur Belohnung gegen Profimannschaften wie die SpVgg Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf antreten. Vereinsmanager Oliver Schubert sagt: „Die vielen Erfahrungen, die er in der Oberliga gesammelt hat, kommen dem Verein sehr zugute. Er weiß immer, was zu tun ist. Er verbindet im Fußball die Ernsthaftigkeit und den Spaß, ist außerdem menschlich top.“

Es bereitet dem Familienvater große Freude, Spieler weiterzuentwickeln. Im Idealfall so weit, dass sie zukünftig in einer höheren Liga angreifen können. Ein gutes Beispiel ist der Mittelfeldspieler Sven Zöpfgen, der sich beim früheren Ligakonkurrenten Bergedorf 85 nicht durchsetzen konnte. „Wir haben ihn hierher geholt, und er hat sich super entwickelt. Nun steht er beim Regionalligisten SV Drochtersen/Assel unter Vertrag und hat im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach gespielt“, sagt Henke stolz.

Gerne erinnert der Trainer auch an die Geschichte von Nils Pichinot, den er als A-Jugendspieler entdeckte. „Mit ihm gewannen wir gleich unser erstes Spiel mit 5:2. Drei Tore davon erzielte Pichinot. Vorher kannte ihn niemand. Plötzlich dachte ganz Hamburg, wir hätten hier einen neuen Maradona oder Messi. Mein Telefon stand nicht mehr still“, erzählt der Hanseat lachend. Er begleitete das Nachwuchstalent zum VfL Wolfsburg, wo er ein Probetraining unter Felix Magath und Bernd Hollerbach absolvierte. Letztendlich entschied sich Pichinot für den FC St. Pauli.

Gut möglich, dass Henke noch weiteren Nachwuchstalenten auf die Sprünge helfen wird. Er hat jedenfalls eine klare Vorstellung davon, was für Fußballer in seine Mannschaft passen: „Wir setzen auf junge Talente, die aus dem Umfeld kommen und sich mit dem Verein richtig identifizieren.“ Spieler eben, die von einem ähnlichen Schlag wie Torsten Henke sind.

Anzeige

Hinweis

Bitte prüft zunächst, das Spiel mit eurer Spielberichtskennung im DFBnet aufzurufen und die Torschützen selbstständig zu korrigieren. Wenn das nicht mehr möglich ist, ist eine Korrektur nur noch über den Staffelleiter möglich. Um den zuständigen Staffelleiter zu kontaktieren öffnet das betroffene Spiel hier auf FUSSBALL.de, klickt auf „Falsches Ergebnis melden“ und versendet das ausgefüllte Formular. Bitte verwendet die Kontaktfunktion nur, wenn euch diese Informationen nicht geholfen haben.Für die Pflege der Staffeln, die Kontrolle und Freigabe der Ergebnisse ist der jeweilige Staffelleiter zuständig. Hinweise auf falsche oder fehlende Ergebnisse oder Tabellen richtest Du bitte an den zuständigen Staffelleiter. Wenn du über die Wettbewerbsnavigation zur entsprechenden Staffel gehst, findest du direkt unter der Liste der Begegnungen den Button „Falsches Ergebnis melden“ Dort kannst Du Dein Anliegen beschreiben. Bitte gib so viele detaillierte Daten wie möglich an, mindestens Mannschaftsart, Spielklasse, Gebiet und Spielnummer. Alternativ gelangst Du auch über das Profil deiner Mannschaft unten auf die aktuellen Wettbewerbe.

Weiter