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Amateurstatistiken

Regionalliga |16.02.2016|15:30

Hammer von Hämmerle: 10. statt 4. Liga!

2014 traf Marc Hämmerle (rechts) mit dem FV Illertissen in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Werder Bremen und Davie Selke. [Foto: imago]

Er lief schon gegen Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und Werder Bremen auf, nun zieht es Marc Hämmerle aus der Regionalliga Bayern als Spielertrainer in die Kreisliga B, Ex-Nationalspieler Thomas Brdaric bekommt als Trainer in Steinbach nach lauter neuen Spielern jetzt auch noch einen neuen Rasen, Zwickaus Coach Torsten Ziegner gewinnt mit seiner Mannschaft 7:0 und ist dennoch nicht zufrieden und mehr - hier das Wichtigste aus Deutschlands Regionalligen.

REGIONALLIGA NORD

"Wir haben die ersten zehn Minuten komplett verschlafen. Ich bin froh, dass da nichts passiert ist"

Traum vom DFB-Pokal: Das Halbfinal-Spiel um den Niedersachsenpokal zwischen den beiden Nord-Regionalligisten VfB Oldenburg und SV Drochtersen/Assel wurde für Karsamstag, 26. März, (ab 15.30 Uhr) terminiert. Der Gewinner der Partie qualifiziert sich für die erste Hauptrunde um den DFB-Pokal. Gleiches gilt auch für den zweiten Finalisten, der am 30. März (ab 19 Uhr) im Duell zwischen Niedersachsen-Oberligist Germania Egestorf-Langreder und dem Drittligisten VfL Osnabrück ermittelt wird.

Jelisic vor Debüt: Nikola Jelisic, Winterzugang vom BV Cloppenburg, könnte im Derby beim SV Meppen am Freitag (ab 19.30 Uhr) sein Pflichtspieldebüt geben. Der zuletzt vereinslose 21-jährige Offensivspieler war einst in der Jugend des TSV 1860 München und des FC Bayern München ausgebildet worden. Beim FC Bayern spielte Jelisic auch für die U 23, absolvierte bislang 39 Regionalliga-Spiele. Außerdem gehörte er auch zur bosnischen U 21-Nationalmannschaft (vier Einsätze).

Trauer um „Urgestein“: Der VfB Lübeck trauert um seinen langjährigen Jugendtrainer und Stadionsprecher Hans-Georg Howe, der im Alter von 70 Jahren verstorben ist. „Schorsch“ Howe war mehr als 55 Jahre lang Mitglied im Verein. Als Nachwuchstrainer beim VfB entdeckte er zahlreiche Talente und führte diese an die Ligamannschaft heran. Darüber hinaus war er über Jahrzehnte als Stadionsprecher die Stimme im Stadion an der Lohmühle. „Wir gedenken ihm in Dankbarkeit. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie“, teilte der VfB Lübeck mit.

REGIONALLIGA NORDOST

Flutlichtspiel für Neustrelitz: Die ursprünglich für Sonntag geplante Begegnung zwischen den beiden Nordost-Regionalligisten TSG Neustrelitz und Berliner AK wurde jetzt um zwei Tage vorverlegt. Auf Antrag der Gastgeber geht die Partie bereits am Freitagabend (ab 19 Uhr) über die Bühne. Während die TSG mit einer Niederlage in das neue Pflichtspieljahr gestartet ist (0:2 bei Hertha BSC II), fuhr der Berliner AK zum Restrundenauftakt zwei Siege ein und mischt jetzt im Titelrennen mit. Einem 2:0 beim Aufsteiger FSV Luckenwalde ließen die von Ex-Profi Steffen Baumgart trainierten Hauptstädter zuletzt ein 4:0 gegen den bisherigen Spitzenreiter FSV Wacker Nordhausen folgen. Der Rückstand des BAK auf den neuen Tabellenführer FSV Zwickau beträgt lediglich drei Zähler.

Lange Pause für Schulz: Abwehrspieler Kai-Fabian Schulz steht dem FC Schönberg 95 in den nächsten sechs bis acht Wochen nicht zur Verfügung. Beim 25-Jährigen wurde ein Riss des vorderen Syndesmosebandes im Sprunggelenk festgestellt. Die Verletzung hatte sich Schulz beim 1:0 über den FC Carl Zeiss Jena zugezogen. Schulz war im Sommer vom Nord-Regionalligisten Goslarer SC nach Schönberg gewechselt. Mit 17 Einsätzen gehört er zum Stammpersonal unter Trainer Axel Rietentiet.

Ziegner tritt Euphoriebremse: Torsten Ziegner, Trainer des FSV Zwickau, trat nach dem 7:0-Kantersieg gegen den ZFC Meuselwitz und dem Sprung auf den ersten Tabellenplatz kräftig auf die Euphoriebremse. „Wir haben die ersten zehn Minuten komplett verschlafen. Ich bin froh, dass da nichts passiert ist. Wir haben nicht gut gegen den Ball gearbeitet, gerade am Anfang hat das Pressing gefehlt“, lautete Ziegners erstes Fazit. „Auch nach diesem 7:0 haben wir noch allen Grund, auf dem Boden zu bleiben“, so der 38-Jährige. Für die Westsachsen geht es am nächsten Sonntag ab 13.30 Uhr mit dem Derby beim FSV Budissa Bautzen weiter. Trainer Ziegner kann dabei wieder auf Linksverteidiger Christoph Göbel zurückgreifen, der gegen Meuselwitz wegen einer Gelbsperre gefehlt hatte.

REGIONALLIGA WEST

Schon 879.000 Euro kassiert: Die Schlagzeilen rund um einen möglichen Wechsel von Weltmeister Mesut Özil vom FC Arsenal London zum FC Barcelona verfolgen vor allem die Verantwortlichen und Fans von Rot-Weiss Essen mit großem Interesse. Der Grund: Weil der gebürtige Gelsenkirchener Özil fünf Jahre lang (2000 bis 2005) im Nachwuchsbereich der Rot-Weissen gespielt hatte, verdient der Traditionsverein von der Hafenstraße bei jedem grenzüberschreitenden Transfer des Nationalspielers an der Ablösesumme mit. Grund ist der FIFA-Solidaritätsbeitrag, von dem alle Vereine profitieren, bei denen der Spieler ausgebildet worden war. Unter diesen Klubs (dazu gehört im Fall von Özil auch der FC Schalke 04) werden fünf Prozent der Ablösesumme aufgeteilt. So kassierte Rot-Weiss beim Wechsel vom SV Werder Bremen zu Real Madrid 2010 (für rund 18 Millionen Euro) 240.000 Euro. Als Mesut Özil dann 2013 für 46 Millionen Euro von den „Königlichen“ zum FC Arsenal wechselte, durften sich die Essener sogar über eine Einnahme von 639.000 Euro freuen. Özils Vertrag in London läuft aktuell bis 2018. Der FC Arsenal bemüht sich um eine Vertragsverlängerung mit seinem Top-Vorbereiter (bisher 17 Assists in dieser Saison) und sechsfachen Torschützen. In diesem Fall ginge RWE leer aus.

Lange Sperre für Bauder: Rot-Weiß Oberhausen muss in der Begegnung gegen die U 23 des FC Schalke 04 am Samstag (ab 14 Uhr) definitiv auf Patrick Bauder verzichten. Der 25-jährige Offensivspieler handelte sich in der Partie bei Alemannia Aachen (0:1) in der Schlussphase wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte ein. Da es für Bauder bereits der zweite Platzverweis in der laufenden Saison ist, gilt der Offensivspieler als „Wiederholungstäter“. Bauder wurde daher für sechs Wochen gesperrt. Schon beim 1:1 in Dortmund während der Hinserie hatte er „Rot“ gesehen.

Herzog erhält Vertrag: Der FC Kray setzt weiter auf die eigene Jugend. Der aktuelle U 19-Abwehrspieler Steffen Herzog unterschrieb jetzt einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den Essenern. Der 18-Jährige, der bereits im Spiel gegen die Sportfreunde Lotte (1:3) erstmals als Einwechselspieler Regionalliga-Luft schnuppern durfte, wird ab dem 1. Juli fest zum Kader der ersten Mannschaft gehören. Schon ab sofort kann FCK-Trainer Stefan Blank auf Mittelfeldspieler Babu Sylla zurückgreifen. Für den Winter-Neuzugang, der schon 2013 beim Halleschen FC II unter Trainer Blank in der Oberliga Nordost am Ball war, traf die Spielgenehmigung in Kray ein. Sylla, der vor drei Jahren sein Heimatland Mali als Kriegsflüchtling verlassen hatte, läuft künftig mit der Rückennummer „33“ für Kray auf.

REGIONALLIGA SÜDWEST

Neuer Rasen für Steinbach: Die Umbauarbeiten an seinem Spielerkader hatte der TSV Steinbach mit der Verpflichtung von insgesamt 15 Winter-Neuzugängen abgeschlossen. Als nächstes Projekt steht nun die Erneuerung des Rasenplatzes im Sibre-Sportzentrum Haarwasen in Haiger auf dem Programm. „Unser Ziel ist es, bereits zum Restrundenstart am 26. Februar gegen den KSV Hessen Kassel auf einem neuen Rasen spielen zu können“, sagt Steinbachs Geschäftsführer Matthias Georg. „Alle kostenintensiven Pflegemaßnahmen für den zuletzt völlig ramponierten alten Rasenplatz wären vergeblich gewesen, so dass wir uns zu diesem Schritt mit dem neuen Belag entschlossen haben“, so Georg. Bereits zu Oberliga-Zeiten von Eintracht Haiger (bis 1997) war der aktuelle Rasen im Stadion genutzt worden. „Aber schon damals machte die Grünfläche mitunter große Probleme und musste mit vielen Maßnahmen bearbeitet werden“, teilte der TSV Steinbach mit. Unter anderem seien Würmer auf dem Spielfeld ausgesetzt worden, die aktiv die Belüftung des Untergrundes fördern sollten. Beim aktuellen Umbau werden zuerst die aktuelle Grasnarbe und die Rasentragschicht großflächig abgetragen. Anschließend wird eine Bielefelder Firma eine neue Rasentragschicht anbringen und einen fertigen Rollrasen verlegen.

Turniersieg für Trier: Spitzenreiter SV Eintracht Trier hat rund zwei Wochen vor dem Restrundenstart beim Tabellenzweiten SV Waldhof Mannheim (27. Februar, 14 Uhr) ein Vorbereitungsturnier für sich entschieden. Bei dem auf Kunstrasen ausgetragenen „Wintercup“ der unterklassigen SG Sauertal setzte sich die Mannschaft von Eintracht-Trainer Peter Rubeck durch. Im Finale behielten die Moselstädter gegen den luxemburgischen Erstligisten RM Hamm Benfica mit 3:0 die Oberhand. Mario Müller, Patrick Lienhard und Daniel Kurz waren für Trier erfolgreich. „Die Leistung war in Ordnung. Wir haben gut gegen den Ball gearbeitet und uns ordentlich bewegt“, so das Fazit von Rubeck, der auf die angeschlagenen Stammspieler Michael Dingels, Dennis Gerlinger und Christoph Anton verzichten musste.

Saarbrücker Derby: Der 1. FC Saarbrücken hat sein Trainingslager im türkischen Belek beendet. Ab sofort bereiten sich Trainer und Ex-Profi Falko Götz und seine Mannschaft in der Heimat auf den Restrundenstart am Montag, 29. Februar (ab 20.15 Uhr), bei Wormatia Worms vor. Das Duell der beiden Traditionsvereine wird vom TV-Sender Sport1 live übertragen. Um gut vorbereitet zu sein, trifft der 1. FC Saarbrücken in seinen letzten beiden Testspielen auf Ligakonkurrenten. Am Mittwoch geht es um 18.30 Uhr gegen den Lokalrivalen und Tabellenletzten SV Saar 05. Am Sonntag, 21. Februar, gastiert der FCS (ab 14 Uhr) bei der U 23 des SC Freiburg. Gegen beide Teams haben die Blau-Schwarzen in dieser Saison schon beide Meisterschaftspartien bestritten.

REGIONALLIGA BAYERN

Von Illertissen nach Neu-Ulm: Moritz Nebel hat seinen Vertrag beim FV Illertissen um zwei Jahre bis 2018 verlängert. Der 24-jährige Mittelfeldspieler war vor eineinhalb Jahren vom FC Augsburg gekommen, für den er auch einige Zweitliga-Partien bestritt. Nachdem er während der Vorrunde mehrere Wochen wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk ausgefallen war, ist er nun wieder voll belastbar. Der FVI wird darüber hinaus den 20-jährigen Marco Kurz aus der eigenen U 23 ab dem 1. Juli in den Regionalliga-Kader übernehmen. Schon jetzt trainiert der Mittelfeldspieler regelmäßig bei der ersten Mannschaft mit. Illertissen verlassen wird dagegen Marc Hämmerle – ihn zieht es in die 10. Liga! Nach Informationen der Südwest Presse beerbt der 30-Jährige in der kommenden Saison seinen Vater Uwe als Spielertrainer des FKV Neu-Ulm aus der Kreisliga B. Der Fußball Kultur Verein wurde erst vor zwei Jahren gegründet. In der vergangenen Saison wurde Neu-Ulm nach 30 Niederlagen in 30 Spielen (8:178 Tore) Tabellenletzter. Absteigen konnte der Klub jedoch nicht, tiefer als Kreisliga B geht es nicht. In dieser Spielzeit hat der FKV immerhin bereits drei von 15 Spielen gewinnen können und ist nur noch Tabellenvorletzter. „Nachdem ich meine Karriere zum Saisonende in Illertissen beenden werde, freue ich mich nun auf die neue Herausforderung“, sagt Hämmerle, der mit Illertissen, der SpVgg SV Weiden und der TSG Thannhausen im DFB-Pokal gegen die Bundesligisten Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und Werder Bremen spielte.

Steib muss gehen: Der TSV Rain/Lech hat nur wenige Tage vor dem Beginn der Restrunde seinen Trainer Jürgen Steib freigestellt. „Die Trennung erfolgte im gegenseitigen Einvernehmen“, teilte der abstiegsbedrohte Neuling mit. Vorerst wird der Sportliche Leiter Günter Reichherzer das Training leiten und die Mannschaft auf die Nachholpartie am kommenden Samstag ab 14 Uhr gegen den SV Schalding-Heining vorbereiten. Der 48-jährige Steib war in Rain/Lech seit Januar 2015 im Amt, hatte den TSV als Meister der Bayernliga Süd zum Wiederaufstieg in die Regionalliga Bayern geführt. Nach einem gelungenen Saisonstart (Platz sechs nach dem zwölften Spieltag) legte die Mannschaft bis zur Winterpause eine Negativserie hin, rutschte auf einen direkten Abstiegsplatz ab. Dennoch absolvierte Rain/Lech mit Jürgen Steib als Trainer fast die komplette Wintervorbereitung. Auch beim jüngsten Testspiel gegen den Landesligisten FC Gundelfingen (2:4) wurde der TSV noch von Steib betreut. Zwei Tage später folgte die Trennung.

Trainingslager teurer: Der TSV Buchbach hat mit einem Tross von 35 Personen sein Wintertrainingslager im spanischen Oliva Nova bezogen. Mit an Bord sind 15 Feldspieler, fünf Torhüter, das Trainer-Team um Anton Bobenstetter sowie Physiotherapeuten, Betreuer und Vereinsfunktionäre. Rechtsverteidiger Markus Grübl und Mittelfeldspieler Patrick Walleth fehlen aus beruflichen Gründen. „Das Trainingslager ist immer der Höhepunkt der Wintervorbereitung. Hier schaffen wir die Voraussetzungen, um uns auch weiterhin in der Regionalliga Bayern behaupten zu können“, sagt TSV-Abteilungsleiter Günther Grübl. Nach 2015 bezog der Tabellenneunte zum zweiten Mal sein Trainingslager in Spanien, das im Vergleich zu früheren Aufenthalten in der Türkei das Budget etwas mehr belastet. „Wir wollen uns optimal vorbereiten. Da nützt es uns nichts, wenn die Spieler nach zwei Tagen aufgrund zu harter Plätze pausieren müssen“, so Grübl: „Spanien ist teurer als die Türkei. Aber das muss es uns mit Blick auf den Klassenverbleib wert sein.“