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Schlagerstar |25.12.2019|09:15

Heino: "Kämpferisch und laufstark wie Eckel"

Heino beim SC Schwarz-Weiß 06 Düsseldorf: "Im Grunde genommen ging es nahtlos vom Fußball zur Musik über"[Foto: Getty Images/privat/Collage FUSSBALL.DE]

Er ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Schlagerstars Deutschlands - aller Zeiten. Hits wie "Blau blüht der Enzian" haben Heino zu einem Volksmusik-Giganten gemacht. Kaum bekannt ist jedoch, dass der inzwischen 80 Jahre alte Sänger einst in seiner Heimat Oberbilk die Fußballschuhe für den SC Schwarz-Weiß 06 Düsseldorf schnürte. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Heino über die Zeit auf Asche, einen Vergleich mit Horst Eckel - und er verrät, warum er sich letztlich doch für die Musik entschieden hat.

FUSSBALL.DE: Welche Erinnerungen haben Sie noch an Ihre aktive Fußballzeit?

Heino:  Wir haben damals viele Spiele gewonnen - aber auch viele Spiele verloren. (lacht) Für uns als Kinder war der Fußball einfach das Größte, was es gab, denn wir hatten ja zu dieser Zeit nicht viel. Meine Mutter hat es allerdings nicht gerne gesehen, dass ich Fußball gespielt habe. Für sie war der Fußball ein harter Sport. Trotzdem bin ich mit neun Jahren dem SC Schwarz-Weiß beigetreten.

Wo Sie bis zur A-Jugend gespielt haben.

"Wenn der Ball mal in die benachbarte Düssel geflogen ist, mussten wir ins Wasser springen und ihn wieder rausholen"

Heino:  Genau. Zunächst als rechter Verteidiger, später dann als linker Verteidiger, weil ich auf dieser Position einfach besser war. Nachher habe ich auch schon mal im Mittelfeld gespielt. Ich würde schon sagen, dass ich ein ganz guter Fußballer war, sehr kämpferisch und vor allem laufstark. Ähnlich wie seinerzeit Horst Eckel, der Mann mit der Pferdelunge. Das hat auch zu mir ganz gut gepasst.

Vor mehr als 60 Jahren mussten Sie noch auf Asche spielen, mittlerweile besitzt der SC Schwarz-Weiß einen Kunstrasenplatz. Wäre Ihnen das auch lieber gewesen?

Heino:  Die Unterschiede sind enorm. Der Ball läuft und springt ganz anders. Wenn wir im Winter auf Asche gespielt haben, sind wir selten verletzungsfrei geblieben. Ich hätte damals auch zur Fortuna wechseln können, aber das wollte ich nicht, weil ich in Oberbilk groß geworden bin. Für uns war Fortuna Düsseldorf eher ein Verein für die Snobs, der SC Schwarz-Weiß dagegen ein Arbeiterklub. Von Schwarz-Weiß ist deshalb auch niemand zur Fortuna gewechselt. Das war für uns nichts, wir haben zusammengehalten.

Lässt sich die damalige Zeit überhaupt noch mit heute vergleichen?

Heino:  Nein, denn natürlich hat sich über die Jahre vieles verändert. Früher haben wir noch für ein Abendessen gespielt, das ist heute ganz anders. Auch unsere Fußballkleidung mussten wir noch selbst kaufen. Trikots, Schuhe, einfach alles. Heutzutage bekommt man die Sachen vom Verein gestellt. Wir hatten damals auch nur einen Ball. Wenn der mal in die benachbarte Düssel geflogen ist, mussten wir ins Wasser springen und ihn wieder rausholen. Später haben wir uns eine Stange besorgt und daran einen Korb befestigt. So konnten wir den Ball aus der Düssel fischen. Das war schon sehr aufregend und spannend. Ich habe die Fußballzeit beim SC Schwarz-Weiß sehr genossen.

Irgendwann haben Sie sich dann aber doch für die Musik entschieden.

Heino:  Das Ganze hat sich alles so ergeben. Ich habe schon damals sehr viel gesungen und Akkordeon gespielt, bis ich dann eines Tages entdeckt wurde. Im Grunde genommen ging es nahtlos vom Fußball zur Musik über. Beides gleichzeitig war mir einfach zu viel. Und außerdem: Zwei- bis dreimal in der Woche trainieren und dann auch noch zum Musikunterricht gehen – das hat damals alles Geld gekostet. Meine Mutter war Kriegerwitwe, die konnte sich das gar nicht erlauben. Also habe ich mich der Musik gewidmet. Den Fußball habe ich trotzdem nie aus den Augen verloren.

Das dürfte auch für Ihren Heimatverein SC Schwarz-Weiß gelten, oder?

Heino:  Ja, natürlich. Erst im September habe ich bei einem Benefizspiel gegen Fortuna Düsseldorf den Anstoß gegeben. Das war eine schöne Zeitreise in die Vergangenheit und hat mein Fußballherz natürlich höherschlagen lassen. Ich komme immer wieder gerne zurück und fühle mich dem Klub noch immer sehr verbunden. Mittlerweile bin ich auch Ehrenmitglied beim SC Schwarz-Weiß. Der Aufstieg in die Landesliga im vergangenen Sommer war ein tolles Erlebnis. Ich wünsche mir, dass die Mannschaft die Klasse hält und weiterhin Erfolge feiert.

Welchen Stellenwert nimmt der Fußball ansonsten in Ihrem Leben ein?

Heino:  Der Fußball ist von klein auf schon immer ein Herzstück von mir gewesen. Auch heute noch interessiere ich mich unheimlich dafür. Ich bin Fan des FC Bayern München. Zufälligerweise habe ich dieses Jahr Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge getroffen, wir haben in Berlin im selben Hotel übernachtet. Hoeneß ist ja jetzt abgetreten, dennoch hoffe ich, dass er im Hintergrund noch lange die Fäden zieht. Denn er war ein Macher und weiß, wie es geht. Trotz der Startschwierigkeiten glaube ich, dass die Bayern diese Saison wieder Deutscher Meister werden. Man sollte Hansi Flick jetzt erst mal arbeiten lassen. Er hat die Mannschaft im Griff und macht auf mich einen sehr guten Eindruck.

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