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Motivation|12.03.2018|07:45

Horster A-Junioren siegen mit Kuranyi-Glück!

Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi (links, Archivbild) wünschte per Telefon der A-Jugend des SV 08 Horst-Emscher viel Glück - mit Erfolg![Foto: FUSSBALL.DE, Imago / Collage: FUSSBALL.DE]

Ein ehemaliger Nationalspieler motiviert ein Team per WhatsApp-Nachricht – mit beachtlichem Erfolg. Außerdem sorgen ein Torwart-Tor und zwei 7:6-Spiele mit furiosem Spielverlauf für Aufsehen. Nicht-Alltägliches aus dem Amateurfußball in unserer Rubrik Kurzpass kurios.

WhatsApp von Kuranyi

„Der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze“ – eine seit jeher geläufige Weisheit auf den Sportplätzen kleinerer Vereine und doch reiben sich nicht wenige Personen verwundert die Augen, wenn ein klassentieferer Verein über sich hinauswächst und den vermeintlichen Favoriten aus dem Pokal wirft. Im Westfalenpokal der A-Junioren ist der SV Horst-Emscher 08 momentan das beste Beispiel und darf sich nach dem 3:2-Sieg gegen den SC Verl auf ein ganz großes Pokal-Los freuen.

An jenem Pokalabend traf das Team von Trainer Marcel Radke auf den SC Verl. Bei den Herren in der Regionalliga vertreten, mit der U 19 rangiert das Team der in der Westfalenliga auf dem vierten Tabellenplatz. Eine schwere Aufgabe also für die Gelsenkirchener, die in der zwei Klassen tieferen Bezirksliga um Punkte spielen. Besondere Unterstützung bekam der SV Horst-Emscher dabei von einem deutschen Ex-Nationalspieler.: VfB Stuttgart-Legende Kevin Kuranyi meldete sich per WhatsApp beim Team und wünschte den Spielern viel Erfolg für das Pokalspiel. „So wie ich mitbekommen habe, seid ihr im Achtelfinale des Westfalenpokals. Ich wünsche euch und Marcel Radke, meinem Kumpel, viel Glück“, schrieb Kuranyi dem Team laut Informationen von derwesten.de.

"Die Jungs haben nicht kleinbeigegeben"

Diese Nachricht sollte die Spieler derart motivieren, dass man bereits nach 24 Minuten 3:0 gegen den favorisierten SC Verl führte und mit einem 3:2-Triumph ins Viertelfinale des Westfalenpokals einziehen sollte. Dabei könnte der SV Horst-Emscher 08 sogar auf den amtierenden deutschen U 19-Meister Borussia Dortmund treffen. Pikant: Kuranyi und Trainer Radke sind nicht nur eng befreundet, sondern haben beide den FC Schalke 04 als Station in der fußballerischen Vita. Da dürfte eine neue WhatsApp-Nachricht von Kevin Kuranyi vor dem möglichen Spiel gegen den alten Ruhrpott-Rivalen Borussia Dortmund nur eine Frage der Zeit sein.

Zwei Aufholjagden zum 6:6

„Wenn Du sechs Tore schießt, darfst Du nicht verlieren“ – eine klassische Kreisliga-Weisheit. Und dennoch lautete der Endstand vor einer Woche zweimal 7:6 – in Wolfsburg und in Mainz. Die Gefühlswelten von Alessandro Sicilia und Milan Dobrijevic hätten danach allerdings nicht unterschiedlicher sein können.

Sicilia, Trainer des Kreisligisten USI Lupo Martini Wolfsburg III , traf mit seinem Team auf den WSV Wendschott . Dass er allerdings einen derart furiosen Sonntagnachmittag erleben würde, hätte er wohl selbst nicht für möglich gehalten. Nach 61 Minuten führte Wendschott mit 6:3, das Spiel schien entschieden – auch für Sicilia: „Der Ärger war sehr groß. Daran habe ich mehr Gedanken verschwendet, als daran, dass wir es noch drehen könnten.“

Was der Coach nicht glauben wollte, passierte aber tatsächlich. „Die Jungs haben nicht kleinbeigegeben“, so der 26-Jährige. Innerhalb von fünf Minuten erzielte der Gastgeber drei Tore und schaffte so das 6:6. Und wie es sich für ein waschechtes Comeback gehört, setzte Marco Cuccia mit dem 7:6-Siegtreffer in der 90. Minute den grandiosen Schlusspunkt. „So etwas habe ich in der Art und Weise noch nie erlebt“, schwärmt Sicilia.

Auch der FC Fortuna Mombach II musste am vergangenen Wochenende einen Rückstand aufholen: Das Team aus der C-Klasse lag gegen den FC Basara Mainz schon nach 40 Minuten mit 1:6 hinten, mit 2:6 ging es in die Kabine. „Wir haben uns gesagt, dass wir uns nicht abschießen lassen und eine ordentliche zweite Halbzeit spielen wollen“, erklärt Spielertrainer Milan Dobrijevic. Doch das, was folgte, war deutlich mehr als nur ordentlich. „Wir waren wie ausgewechselt“, so der Coach. Mombach holte Tor für Tor auf und glich in der 90. Minute ebenfalls zum 6:6 aus.

Ein Lucky Punch, wie er Lupo Martini gelang, war den Mombachern allerdings nicht vergönnt – es kam sogar schlimmer: Per Freistoß traf Gegner Basara doch noch in letzter Sekunde zum Sieg. Dobrijevic und Co. standen nach sensationeller Aufholjagd letztlich ohne Punkte da: „Ich hatte eine Vorahnung“, so der Übungsleiter, der sich an eine ähnliche Situation aus der Hinrunde erinnert. Gegen die FVGG. 03 Mombach holte man im Dezember ebenfalls einen Rückstand auf und erlitt kurz vor Abpfiff den Knock Out. Es bleibt für Dobrijevic nun also zu hoffen, dass kein drittes Mal folgt.

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